Ab Wann Gibt Es BRgergeld?

Ab Wann Gibt Es BRgergeld
Infos zum Bürgergeld seit 01.07.2023 | Bundesagentur für Arbeit

  1. Einführung des Bürgergelds

Für Kundinnen und Kunden der Jobcenter gelten seit dem 1. Juli 2023 neue Regelungen. Das Bürgergeld hat zum Jahresbeginn 2023 das Arbeitslosengeld II abgelöst. In einem zweiten Schritt gibt es seit dem 1. Juli 2023 neue Erleichterungen und Möglichkeiten der Unterstützung für Menschen mit Anspruch auf Bürgergeld. Eine Ausbildung oder Weiterbildung sind zentral für eine erfolgreiche Stellensuche. Im Zuge der Einführung des Bürgergeldes können Sie dafür Unterstützung, auch finanzielle, durch das Jobcenter erhalten.

Wer bekommt Bürgergeld und wieviel?

Wichtige Fragen und Antworten zum neuen Bürgergeld Bürgergeld. Diese Leistung ersetzt Arbeits­losengeld 2 (Hartz IV). Sie wird im zuständigen Jobcenter beantragt. © picture alliance / CHROMORANGE / Fabian Steffens Das Bürgergeld hat 2023 Hartz 4 abge­löst.

  1. Neben der Erhöhung der Regelsätze gibt es weitere wichtige Änderungen.
  2. Unser Rechner ermittelt Ihren individuellen Anspruch.
  3. Inhalt Arbeits­losengeld 1.
  4. Wer keine Arbeit hat, braucht finanzielle Unterstüt­zung, um seinen Lebens­unterhalt zu bestreiten.
  5. In vielen Fällen besteht nach dem Verlust eines Arbeits­platzes ein Anspruch auf,

Bürgergeld. Sind die Voraus­setzungen dafür nicht erfüllt, bekommen Erwerbs­lose in der Regel Bürgergeld. Während Arbeits­lose Arbeits­losengeld 1 bei der Agentur für Arbeit beantragen müssen, sind für das Bürgergeld die zuständig. Jobcenter sind gemein­same Einrichtungen der Bundes­agentur für Arbeit und kommunaler Träger.

Weiterbildung, Umschulung. Neben finanzieller Unterstüt­zung verfolgt die Bundes­agentur für Arbeit das Ziel, Arbeits­suchende in ein neues Beschäftigungs­verhältnis zu bringen. Zu diesem Zweck leistet sie über die Sicherung des Lebens­unter­halts hinaus etwa Zuschüsse für oder Umschulung und für Anschaffungen, die im Rahmen einer neuen Beschäftigung erforderlich sind, zum Beispiel Arbeits­kleidung.

Diese Hilfen werden ebenfalls über die Jobcenter vergeben. Mitwirkungs­pflichten. Bezieher von Bürgergeld haben ebenso wie Bezieher von Arbeits­losengeld 1 Mitwirkungs­pflichten. Erfüllen sie diese nicht, drohen ihnen Sanktionen wie Kürzung der Leistungen.

  1. Weitere Hilfen.
  2. Auf Arbeits­losig­keit folgt meist eine Einkommens­einbuße.
  3. Beantragen Sie Hilfen wie oder,
  4. Beziehen Sie Bürgergeld, bekommen Sie diese Leistungen jedoch nicht mehr, da Sie für Ihre Kinder Anspruch auf den Regel­satz und für Ihre Wohn­kosten Anspruch auf deren Über­nahme haben.
  5. Über­schuldung.

Häufen sich Rechnungen auf, können Sie in eine finanzielle Schieflage geraten. Wichtige Tipps, wie Sie wieder heraus­finden können, finden Sie in unserem Special, Seit dem 1. Januar 2023 gibt es das Bürgergeld. Das Arbeits­losengeld 2 beziehungs­weise Hartz 4 und das Sozialgeld sind abge­schafft.

  1. Menschen, die bisher eine von beiden Leistungen erhalten haben, bekommen seit Anfang des Jahres das Bürgergeld.
  2. Dafür mussten sie nichts unternehmen, die Umstellung passierte auto­matisch.
  3. Das Bürgergeld ist eine Leistung zur für Arbeits­suchende.
  4. Es sichert das Existenz­minimum ab.
  5. Anders als das Arbeits­losengeld 1 wird das Bürgergeld nicht von der Arbeits­losen­versicherung, sondern aus Steuergeldern finanziert.

Wer arbeitslos, aber erwerbs­fähig und hilfebedürftig ist, kann Bürgergeld erhalten, wenn andere vorrangige Sozial­leistungen wie oder nicht (mehr) gezahlt werden. Darüber hinaus können Menschen, deren Einkommen zu nied­rig ist, Bürgergeld als aufstockende Leistung beantragen.

haupt­sächlich in Deutsch­land leben, älter als 15 und jünger als 67 Jahre alt sein, mindestens drei Stunden am Tag arbeiten können, den Lebens­unterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen bestreiten können.

Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Das Bürgergeld richtet sich nach einem pauschalierten Regelbedarf. Das ist ein Geld­betrag, der der Sicherung des Lebens­unter­halts der Anspruch­stellenden dienen soll. Das umfasst Kosten für Ernährung, Kleidung, Körper­pflege, Hausrat, Haus­halts­energie ohne Heiz­kosten, Bedürf­nisse des täglichen Lebens und die Teil­nahme am kulturellen Leben. © Stiftung Warentest Einige Regeln gelten darüber hinaus:

Im Falle einer Bedarfs­gemeinschaft von zwei Personen mit Anspruch auf Bürgergeld erhalten beide aktuell jeweils 451 Euro. Hilfe­bedürftige Erwachsene, die im Haushalt anderer Personen leben, erhalten 402 Euro.

Zum Regel­satz dazu kommen weitere Zahlungen:

Kosten für Wohn­raum und Heizung, Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflege­versicherung, Leistungen für die Bildung und Teilhabe von Kindern und Jugend­lichen (BuT), zum Beispiel für den persönlichen Schulbedarf, Schul­ausflüge und Klassen­fahrten, Mittags­verpflegung, und Lern­förderung, Mehr­bedarf in besonderen Lebens­situationen, etwa in der Schwangerschaft, einmalige Unterstüt­zungen, beispiels­weise Anschaffungs­kosten bei einem Wohnungs­umzug (Erst­ausstattung).

Eigenes Einkommen und Vermögen können dazu führen, dass ein Erwerbs­loser oder eine Erwerbs­lose nicht als hilfebedürftig gilt. Als Einkommen zählen – neben Verdiensten aus selbst­ständiger und nicht selbst­ständiger Tätig­keit – beispiels­weise Kapital- und Zins­erträge und private Renten.

Zum Vermögen zählen etwa Bargeld, Spar­guthaben, Wert­papiere, Fahr­zeuge und Wohn­eigentum. Bevor der Staat einspringt, müssen zuerst eigene Mittel zur Sicherung des Lebens­unter­halts einge­setzt werden. Aber es gibt Frei­beträge. Das Jobcenter zieht sie bei der Berechnung des Bürgergelds vom Einkommen und Vermögen ab.

Einkommen. Der Grund­frei­betrag für Einkommen beträgt 100 Euro brutto monatlich. Bei höherem Hinzuver­dienst müssen Empfängerinnen und Empfänger von Bürgergeld mit Abzügen rechnen:

Bei einem Einkommen zwischen 100 und 520 Euro bleiben 20 Prozent anrechnungs­frei. Bei einem Einkommen zwischen 520 und 1 000 Euro bleiben für den Teil zwischen 520 und 1 000 Euro 30 Prozent anrechnungs­frei. Bei einem Einkommen zwischen 1 000 und 1 200 Euro werden für den Teil zwischen 1 000 und 1 200 Euro noch mal 10 Prozent nicht auf die Leistungen ange­rechnet. Für Menschen, die mindestens ein minderjäh­riges Kind haben, gilt die letzte Frei­betrags­grenze sogar bis zu einem Einkommen von 1 500 Euro.

Vermögen. Vermögen von bis zu 40 000 Euro des Leistungs­empfängers in einem Haushalt wird nicht auf den Anspruch ange­rechnet – und zwar für ein Jahr. Für jedes weitere Haus­halts­mitglied sind es 15 000 Euro. Den Antrag auf Bürgergeld gibt es beim Jobcenter am Wohn­ort – vor Ort, telefo­nisch oder per formlosem Anschreiben.

Er lässt sich aber auch im Internet herunter­laden und zu Hause ausfüllen. Der Antrag wirkt ab dem Ersten des Monats, in dem er gestellt wurde. Lebt der Antrag­steller mit anderen Personen zusammen und über­nehmen alle eine wechselseitige Verantwortung füreinander, bilden sie eine Bedarfs­gemeinschaft.

Für den Antrag müssen alle Personen in der Bedarfs­gemeinschaft genannt, ihr Einkommen und Vermögen dargelegt und alle Nach­weise, wie etwa über Wohn- und Heiz­kosten, beigebracht werden. Als Bedarfs­gemeinschaft gelten in der Regel:

Eheleute, die nicht dauer­haft getrennt sind, einge­tragene gleich­geschlecht­liche Lebens­partner, die nicht dauer­haft getrennt leben, oder eheähnlich Zusammenlebende.

Zur Bedarfs­gemeinschaft gehören auch die Kinder, die im Haushalt leben und jünger als 25 Jahre sind, sofern sie unver­heiratet und erwerbs­fähig sind und ihren Lebens­unterhalt nicht aus eigenem Einkommen bestreiten können. Keine Bedarfs­gemeinschaften sind reine Haus­halts- und Wohn­gemeinschaften.

Grund­sätzlich muss das Jobcenter inner­halb von sechs Monaten über einen Antrag entscheiden. Kommt es dieser Verpflichtung nicht nach, kann der Antrag­steller oder die Antrag­stel­lerin beim Sozialge­richt Klage erheben. Wurde der Antrag auf Bürgergeld (teil­weise) abge­lehnt, kann der Antrag­steller oder die Antrag­stel­lerin inner­halb eines Monats nach Bekannt­gabe durch einen Bescheid des Jobcenters Wider­spruch einlegen – am besten posta­lisch per Einschreiben.

Bleibt es trotz Wider­spruch bei der Entscheidung, besteht ebenfalls die Möglich­keit, Klage beim Sozialge­richt zu erheben. Der Bewil­ligungs­zeitraum für Bürgergeld beträgt normaler­weise sechs bis zwölf Monate. Endet er, muss der Bezieher einen Weiterbewil­ligungs­antrag stellen.

04.07.2023 – Ob nach Kündigung oder Vertrags­ende – Arbeits­losengeld muss bei der Agentur für Arbeit beantragt werden. Wie viel es gibt, lässt sich mit unserem Rechner unten schätzen. 31.01.2023 – Wer zeit­weise nicht arbeiten kann und ohne Anspruch auf andere staatliche Hilfen ist, kann Sozial­hilfe bekommen. Wie man sie beantragt, welche Voraus­setzungen es gibt. 01.01.2023 – Reicht das Geld nicht für die PKV-Beiträge, heißt es schnell zu handeln. Stan­dard­tarif und Basis­tarif können Auswege sein, der Notlagen­tarif ist nur eine Zwischenlösung.

See also:  Wat Is De Snelste Auto Ter Wereld?

: Wichtige Fragen und Antworten zum neuen Bürgergeld

Wer hat Anspruch auf das neue Bürgergeld?

1. Was ist das Bürgergeld? Das Grundgesetz garantiert ein Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz begründet diesen Anspruch, während das Sozialstaatsgebot des Artikel 20 Absatz 1 Grundgesetz dem Gesetzgeber den Auftrag erteilt, ein menschenwürdiges Existenzminimum tatsächlich zu sichern.

Das Bürgergeld (Grundsicherung für Arbeitsuchende) ist somit eine Leistung des Sozialstaats zur Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Es sichert die Existenz für diejenigen, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen decken können. Darüber hinaus werden die erwerbsfähigen Bürgergeld-Berechtigten von den Jobcentern bei der Suche nach Arbeit und Qualifizierungsmöglichkeiten unterstützt.

Mit Einführung des Bürgergeldes rücken langfristige und nachhaltige Arbeitsaufnahmen stärker in den Fokus. Der sogenannte Vermittlungsvorrang wird abgeschafft, mit dem Weiterbildungsgeld und dem Bürgergeld-Bonus werden neue finanzielle Anreize für Weiterbildung eingeführt.

Das Bürgergeld sichert das wirtschaftliche Existenzminimum und ermöglicht eine Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben unserer Gesellschaft. Dieser Grundsatz ist nicht verhandelbar, sondern entspringt – vom Bundesverfassungsgericht bestätigt – direkt dem ersten Artikel des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.2.

Wer hat Anspruch auf Bürgergeld? Nur wer erwerbsfähig ist und seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen decken kann und andere, vorrangige Leistungen (Arbeitslosengeld, Wohngeld, Kinderzuschlag etc.) nicht ausreichend sind, erhält Bürgergeld.

Die Jobcenter können hierzu beraten. Auch nicht erwerbsfähige Personen, die mit Bürgergeld-Berechtigten in einer Bedarfsgemeinschaft zusammenleben, erhalten Bürgergeld. Wer bisher Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld hatte, hat seit dem 1. Januar 2023 einen Anspruch auf Bürgergeld.3. Wer erbringt die Leistungen des Bürgergelds? Die Leistungen des Bürgergelds werden vom örtlichen Jobcenter erbracht.

Es ist Ansprechpartner für die Bürgergeld-Berechtigten, zahlt die Leistungen aus und erbringt die notwendigen Hilfen. Im Jobcenter arbeiten in der Regel die örtliche Agentur für Arbeit und die Kommune zusammen, die beiden Behörden, die für die Leistungen letztlich verantwortlich sind.

Die Arbeitsagenturen verantworten die Zahlungen der Regelbedarfe sowie eventuell erforderliche Mehrbedarfe zur Sicherung des Lebensunterhalts und die Eingliederungsleistungen. Den Kommunen obliegt die Verantwortung für die Leistungen für Unterkunft und Heizung sowie besondere einmalige Leistungen wie die Erstausstattung einer Unterkunft.

Daneben sind sie verantwortlich für die Erbringung der zusätzlichen Bildungs- und Teilhabeleistungen (Bildungspaket) für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie den flankierenden Eingliederungsleistungen. Das Jobcenter zahlt die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Regelbedarf sowie evtl.

  • Erforderliche Mehrbedarfe einschließlich der angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung) grundsätzlich in einem monatlichen Gesamtbetrag aus.
  • Als Ausnahme zur gemeinsamen Aufgabenwahrnehmung nimmt rund ein Viertel der Landkreise und kreisfreien Städte die Aufgaben in alleiniger kommunaler Verantwortung wahr (zugelassene kommunale Träger).4.

Wo und wie stelle ich einen Antrag auf Bürgergeld? Der Antrag auf Bürgergeld kann einfach und bequem online gestellt werden. Nachweise und Unterlagen können digital eingereicht werden. Hierfür können Sie das Portal Jobcenter.digital – Unterstützung durch Bürgergeld oder Sozialplattform nutzen.

Bei Bedarf können Antragsformulare in Papierform (verfügbar im Internet oder im Jobcenter) verwendet werden. Auch eine formlose Antragstellung ist möglich.5. Welche Unterlagen benötige ich dafür? Wenn Sie Bürgergeld beantragen wollen, benötigt das Jobcenter Informationen zur Prüfung der Hilfebedürftigkeit.

Leben Sie mit anderen Personen in einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft, stellen Sie den Antrag für alle diese Personen. Entsprechend müssen Sie in diesem Fall Informationen zu allen Mitgliedern Ihrer Bedarfsgemeinschaft liefern. Welche Anlagen Sie ausfüllen und übermitteln müssen, steht im Antrag oder erfahren Sie von Ihrem Jobcenter.

Anlage zu Kosten der Unterkunft und Heizung (KDU)Anlage zu weiteren Personen der Bedarfsgemeinschaft (WEP)Anlage zum Vermögen (VM)

Wichtige Nachweise sind zum Beispiel:

Gültiges Ausweisdokument, wie z.B. Personalausweis oder gültiger Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung oder AufenthaltstitelNachweis über Einkommen, beispielsweise eine Lohnbescheinigung oder aktuelle Kontoauszüge (beispielsweise über Renten, Krankengeld, Kindergeld, Unterhalt, Unterhaltsvorschuss)Kontoauszüge der vergangenen 3 Monate Nachweise über vorhandenes Vermögen (beispielsweise Sparguthaben, Aktien, Wertpapiere, Bausparverträge)Nachweise über Ausgaben, beispielsweise durch Vorlage von Kontoauszügen (oder zum Beispiel Mietquittungen, Unterlagen oder Versicherungsbeiträge)Mietvertrag, Heiz- und NebenkostennachweisNachweise bei früherem Leistungsbezug, auch bei einem anderen Jobcenter (Bewilligungsbescheid, Leistungsnachweis)Falls Sie den Antrag im Anschluss an ein Beschäftigungsverhältnis stellen, die Arbeitspapiere (auch Kündigungsschreiben oder Erklärung zur Arbeitsaufgabe) oder die Arbeitsbescheinigung (auszufüllen durch den Arbeitgeber)

Die Nachweise müssen Sie nicht zusammen mit dem Antrag übermitteln. Reichen Sie sie aber bitte so schnell wie möglich nach. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat nachfolgende Kommunen zur alleinigen Wahrnehmung der Aufgaben des Bürgergeldes zugelassen.

Landkreis BiberachBodenseekreisEnzkreisLandkreis LudwigsburgOrtenaukreisOstalbkreisStadt PforzheimLandkreis RavensburgLandeshauptstadt StuttgartLandkreis TuttlingenLandkreis Waldshut

Bayern

Landkreis AnsbachStadt ErlangenLandkreis GünzburgStadt IngolstadtStadt KaufbeurenLandkreis MiesbachLandkreis MünchenLandkreis OberallgäuStadt SchweinfurtLandkreis Würzburg

Brandenburg

Landkreis HavellandLandkreis OberhavelLandkreis Oder-SpreeLandkreis Ostprignitz-RuppinLandkreis Potsdam-MittelmarkLandkreis Spree-NeißeLandkreis Uckermark

Hessen

Kreis BergstraßeLandkreis Darmstadt-DieburgLandkreis FuldaKreis Groß-GerauLandkreis Hersfeld-RotenburgHochtaunuskreisLahn-Dill-KreisMain-Kinzig-KreisMain-Taunus-KreisLandkreis Marburg-BiedenkopfOdenwaldkreisKreis OffenbachStadt Offenbach am MainRheingau-Taunus-KreisVogelsbergkreisLandeshauptstadt Wiesbaden

Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Vorpommern-Rügen Niedersachsen

Landkreis AmmerlandLandkreis AurichLandkreis EmslandLandkreis FrieslandLandkreis GöttingenLandkreis Grafschaft BentheimLandkreis LeerLandkreis OldenburgLandkreis OsnabrückLandkreis OsterholzLandkreis PeineLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis SchaumburgLandkreis HeidekreisLandkreis VerdenLandkreis Wittmund

Nordrhein-Westfalen

Kreis BorkenKreis CoesfeldKreis DürenEnnepe-Ruhr-KreisStadt EssenKreis GüterslohStadt HammHochsauerlandkreisKreis KleveKreis LippeKreis Minden-LübbeckeStadt Mülheim a.d. RuhrStadt MünsterKreis RecklinghausenKreis SteinfurtStadt SolingenKreis WarendorfStadt Wuppertal

Rheinland-Pfalz

Landkreis KuselLandkreis Mainz-BingenLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis SüdwestpfalzLandkreis Vulkaneifel

Saarland

Landkreis SaarlouisSaarpfalz-KreisLandkreis St. Wendel

Sachsen

Landkreis BautzenErzgebirgskreisLandkreis GörlitzLandkreis LeipzigLandkreis Meißen

Sachsen-Anhalt

Altmarkkreis SalzwedelLandkreis Anhalt-BitterfeldBurgenlandkreisLandkreis HarzSaalekreisSalzlandkreis

Schleswig-Holstein

Kreis NordfrieslandKreis Schleswig-Flensburg

Thüringen

Landkreis GreizLandkreis EichsfeldStadt JenaLandkreis Schmalkalden-Meiningen

6. Wer unterstützt mich bei der Suche nach einer Arbeit? Im Jobcenter werden Sie von der für Sie zuständigen Ansprechperson bei der Arbeitssuche begleitet. In Beratungsgesprächen erarbeiten Sie gemeinsam eine Strategie zu Ihrer Eingliederung in den Arbeitsmarkt und besprechen, welche weitere Unterstützung Sie hierbei vom Jobcenter oder ggf.

  • Auch von anderer Stellen erhalten können.
  • Auch für junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist grundsätzlich das Jobcenter zuständig.
  • Vielerorts sind jedoch die örtlichen Arbeitsagenturen mit der Ausbildungsstellenvermittlung beauftragt.
  • Auskunft hierzu gibt Ihnen das zuständige Jobcenter.7.

Bekomme ich Bürgergeld, wenn mein Arbeitslosengeld nicht zum Lebensunterhalt reicht? Ja. Wenn Sie trotz Anspruches auf das Arbeitslosengeld noch hilfebedürftig und erwerbsfähig sind, können Sie ergänzende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes als aufstockendes Bürgergeld beantragen.8.

Was passiert, wenn das Arbeitslosengeld endet? Wenn Ihr Anspruch auf das Arbeitslosengeld ausläuft, ohne dass Sie eine neue Arbeit gefunden haben, erhalten Sie, wenn Sie hilfebedürftig sind und einen Antrag gestellt haben, das Bürgergeld.9. Muss ich regelmäßig einen neuen Antrag stellen? Mit Ablauf eines jeden Bewilligungszeitraumes müssen Sie die Leistungen erneut beantragen.

Das Bürgergeld wird regelmäßig für zwölf Monate bewilligt. Ausnahmsweise können die Leistungen auch für kürzere Zeiträume, in der Regel für sechs Monate, bewilligt werden. Das ist der Fall bei vorläufigen Leistungsbewilligungen ( z.B. bei schwankendem Arbeitslohn).10.

Mein Antrag wurde abgelehnt. Kann ich Widerspruch einlegen? Ja. Gegen den Bescheid ist Widerspruch möglich. Wo und innerhalb welcher Frist steht auf Ihrem Bescheid. Im Falle einer Zurückweisung des Widerspruchs können Sie vor dem Sozialgericht klagen.11. Habe ich Anspruch darauf, dass mein minderjähriges Kind betreut wird? Ja.

See also:  Waschmaschine Wo FHle Ich Was Rein?

In Deutschland ist bundesgesetzlich geregelt, dass jedes Kind, das das erste Lebensjahr vollendet hat, bis zum Schuleintritt einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung und Betreuung in einer Tageseinrichtung (und Kinder unter drei Jahren in Kindertagespflege) hat.

Der konkrete Betreuungsumfang hängt vom Einzelfall ab und richtet sich unter anderem danach, in welchem Umfang die Betreuung erforderlich ist, um die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Die Kommunen helfen Ihnen bei der Suche nach einer Betreuung für Ihr Kind.12. Ich beziehe Bürgergeld. Kann ich in den Urlaub fahren? Grundsätzlich gilt: Wer sich ohne Zustimmung des Jobcenters außerhalb des näheren Bereichs des zuständigen Jobcenters aufhält, hat keinen Anspruch auf Bürgergeld.

Mit vorheriger Zustimmung ist jedoch eine Ortsabwesenheit von drei Wochen im Jahr möglich. Die Jobcenter prüfen, ob die Abwesenheit eine berufliche Eingliederung wesentlich beeinträchtigt. Zusätzlich zu den drei Wochen kann das Jobcenter in Einzelfällen einer Ortsabwesenheit für drei weitere Wochen zustimmen.

In diesen Fällen wird Bürgergeld aber nur in den ersten drei Wochen der Abwesenheit gezahlt. Eine Zustimmung zu einer länger als sechs Wochen dauernden Abwesenheit aus dem näheren Bereich ist grundsätzlich nicht möglich. Bitte beachten Sie: Der Wegfall des Bürgergeldes beinhaltet nicht nur die Regelleistung, sondern auch die Kosten der Unterkunft und kann sich unter bestimmten Umständen auch auf Ihren Krankenversicherungsstatus auswirken.

Siehe Frage 9 “Muss ich regelmäßig einen neuen Antrag stellen?” Wer wegen eines Vorstellungs-, Beratungs- oder sonstigen Termins zur Arbeitsuche verreisen muss und hierzu eine Zustimmung des Jobcenters erhalten hat, bekommt das Bürgergeld natürlich weitergezahlt.13.

  1. Ann ich während meiner Ausbildung Bürgergeld bekommen? Grundsätzlich sind Sie als Auszubildende oder Auszubildender leistungs­berechtigt, wenn Sie eine Ausbildungsvergütung oder BAföG erhalten oder die BAföG-Stelle noch nicht über Ihren BAföG-Antrag entschieden hat.
  2. Allerdings haben Studierende außerhalb des Elternhaushalts und internatsmäßig unter­gebrachte Personen in einer Berufsausbildung oder einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme keinen Anspruch auf Bürgergeld.

In bestimmten Lebenssituationen können aber dennoch ergänzende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts für ansonsten von Leistungen ausgeschlossene Personen ( z.B. Studierende außerhalb des Elternhaushalts) erbracht werden, wenn die Auszubildenden oder Studierenden die Bedarfe nicht durch zu berücksichtigendes Einkommen und Vermögen decken können.

  • In diesen Fällen sind z.B.
  • Ergänzende Leistungen bei Schwangerschaft, Alleinerziehung, bei aus gesundheitlichen Gründen erforderlicher kostenaufwändiger Ernährung sowie für unabweisbare, laufende, nicht nur einmalige besondere Bedarfe möglich.
  • Zudem können einmalige Leistungen zur Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt in Betracht kommen.

Diese Leistungen sind beim Jobcenter zu beantragen. In besonderen Härtefällen können Auszubildenden, die ansonsten keinen Leistungsanspruch haben, Leistungen als Darlehen gewährt werden.14. Haben Menschen, die in stationären Einrichtungen untergebracht sind, Anspruch auf Bürgergeld? Nein.

Wer in stationären Einrichtungen untergebracht ist, ist vom Bürgergeld nach dem SGB II grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt auch für die besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen nach § 42a SGB XII, Ausnahmen gelten aber für Personen, die voraussichtlich für weniger als sechs Monate in einem Krankenhaus oder in einer Einrichtung der medizinischen Rehabilitation untergebracht sind sowie für Personen, die in stationären Einrichtungen untergebracht und unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarkts mindestens 15 Stunden die Woche erwerbstätig sind.15.

Wer ist für Obdachlose zuständig? Auch für obdachlose Menschen sind die Jobcenter zuständig, denn auch diese sollen die Möglichkeit haben, sich in den Arbeitsmarkt einzugliedern, ihre persönliche Situation zu stabilisieren und letztlich auch wieder sesshaft zu werden.

Es soll vermieden werden, dass Menschen allein aufgrund ihrer atypischen Lebensgewohnheiten von einer Förderung ausgeschlossen werden. Ist bei einer oder einem Obdachlosen kein gewöhnlicher Aufenthaltsort vorhanden, wird die Zuständigkeit im Zweifel am tatsächlichen Aufenthaltsort bestimmt.16. Wie können die Jobcenter meine Angaben überprüfen? Im Wege eines automatisierten Datenabgleichs werden die Daten aller Bürgergeld-Berechtigten quartalsweise daraufhin abgeglichen, ob parallel zum Bürgergeld-Bezug andere Einkünfte, z.B.

Zinseinkünfte, Renten und Arbeitslosengeld bezogen werden. Außerdem werden im Monatsrhythmus Datenabgleiche im Hinblick auf Einkünfte aus sozialversicherungspflichtigen und geringfügigen Beschäftigungen durchgeführt. Die Jobcenter können anlassbezogen unter anderem Ihre Daten an das Kraftfahrt-Bundesamt übermitteln, um den Kfz -Halter zu ermitteln.

  • So kann z.B.
  • Die Angemessenheit des genutzten Kraftfahrzeuges beurteilt werden.
  • Weiter werden Überprüfungen von Meldedaten ermöglicht.
  • Dies kann u.a.
  • Wichtig sein zur Beurteilung der Frage des ständigen Wohnsitzes des Bürgergeld-Beziehenden und ihrer oder seiner Bedarfsgemeinschaft.
  • Auch können im Einzelfall Anfragen nach weiteren als den angegebenen Konten an das Bundeszentralamt für Steuern gerichtet werden.

Das ist für eine korrekte Vermögensermittlung von Bedeutung. Dritte ( z.B. Banken, Versicherungen, Arbeitgeber) sind gegenüber dem Jobcenter zur Auskunft verpflichtet. Alle Jobcenter haben außerdem einen Außendienst zur Bekämpfung von Leistungsmissbrauch.

Dieser kann im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen Auskünfte jeder Art einholen, sich vor Ort einen Eindruck von der Situation verschaffen, Beteiligte anhören, Zeugen und Sachverständige vernehmen.17. Ich habe Bürgergeld beantragt, meine Ehepartnerin oder mein Ehepartner ist nicht berufstätig. Muss sie oder er sich auch um Arbeit kümmern, wenn ich Bürgergeld bekomme? Alle Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft müssen dazu beitragen, die Hilfebedürftigkeit zu beenden.

Ihre Ehepartnerin oder Ihr Ehepartner ist also verpflichtet, sich ebenfalls um Arbeit zu bemühen, wenn Sie – und damit auch Ihre Ehepartnerin oder Ihr Ehepartner – Bürgergeld bekommen. Sie oder er muss jedes zumutbare Job-Angebot annehmen.

Wann hat man Anspruch auf Bürgergeld?

Bürgergeld: Voraussetzungen, Einkommen und Vermögen | Bundesagentur für Arbeit Sie können Bürgergeld erhalten, wenn Sie erwerbsfähig und leistungsberechtigt sind und damit mindestens folgende Bedingungen erfüllen:

Sie sind mindestens 15 Jahre alt und Sie haben die Altersgrenze für Ihre Rente noch nicht erreicht.Sie wohnen in Deutschland und haben hier Ihren Lebensmittelpunkt.Sie können mindestens 3 Stunden pro Tag arbeiten.Sie oder Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft sind hilfebedürftig.

Hilfebedürftig bedeutet, dass das Einkommen Ihrer Bedarfsgemeinschaft unter dem Existenzminimum liegt und Sie den Lebensunterhalt nicht ausreichend aus eigenen Mitteln bestreiten können. Erwerbsfähig bedeutet, dass keine Krankheit oder Behinderung Sie hindert, eine Arbeit aufzunehmen.Auch wer nicht erwerbsfähig ist, kann Bürgergeld erhalten, wenn sie oder er mit einer erwerbsfähigen und leistungsberechtigten Person in einer Bedarfsgemeinschaft lebt.

Wer bekommt die 500 Euro Bürgergeld?

500 Euro Hilfe bei extremen Energiepreisen – Es gibt jedoch eine Möglichkeit, den Betroffenen zu helfen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im Dezember 2022 auf ihrer Webseite bekannt gegeben, dass das Jobcenter finanzielle Unterstützung für diese Personengruppe bereitstellt.

Ist das Bürgergeld auch für Arbeitnehmer?

Bürgergeld trotz Arbeit: Das ist kein Widerspruch – Bürgergeld für Angestellte ist möglich, wenn das Einkommen nicht reicht. Trotz Arbeit nicht mehr über die Runden zu kommen ist eine bittere Realität für viele Menschen in Deutschland. In diesem Fall gibt es Bürgergeld auch für Arbeitnehmer. Das Bürgergeld ersetzt seit Beginn des Jahres 2023 das Arbeitslosengeld II, genannt Hartz IV.

  1. Bedürftigkeit : Wer seinen Lebensunterhalt und den seiner Bedarfsgemeinschaft nicht mehr aus eigener Kraft finanzieren kann – durch Arbeit oder sonstige Einnahmen – gilt als bedürftig.
  2. Erwerbsfähigkeit : Wer körperlich und geistig in der Lage ist, täglich mindestens 3 Stunden zu arbeiten, ist grundsätzlich erwerbsfähig. Wenn Sie Bürgergeld als Arbeitnehmer beziehen wollen, erfüllen Sie damit bereits mindestens eine der Grundvoraussetzungen. Nicht Erwerbsfähige erhalten Sozialgeld oder andere Formen der staatlichen Hilfe.
  3. Ein Mindestalter von 15 Jahren.
  4. Ein deutscher Hauptwohnsitz,
See also:  Was Kostet Photovoltaik?

Der Bezug von Bürgergeld ist nicht an eine Arbeitslosigkeit gebunden, Sie können also Bürgergeld auch als Arbeitnehmer beziehen. Menschen, die mit Bürgergeld das zu geringe Einkommen ergänzen, werden Aufstocker genannt.

Was braucht man alles um Bürgergeld zu beantragen?

Antrag auf Bürgergeld weiter in Papierform möglich – Wer seinen Antrag aber künftig weiterhin in Papierform einreichen möchte, kann dies auch tun. Es ist außerdem möglich, sich die Antragsunterlagen per Post zuschicken zu lassen. Folgende Unterlagen werden für den Antrag benötigt:

der ausgefüllte AntragAusweis oder Reisepass / ggf. gültiger Aufenthaltstitel und MeldebescheinigungUnterlagen zu Einkommen aus Arbeit z.B. Arbeitsvertrag, EinkommensnachweisUnterlagen zu weiterem Einkommen z.B. Kindergeld, ArbeitslosengeldUnterlagen zur Miete

Es können noch weitere Nachweise benötigt werden. Spezifische Informationen bekommen Sie von Ihrem zuständigen Jobcenter. (rs)

Kann ich Bürgergeld ablehnen?

Warum ein Bürgergeld-Antrag abgelehnt werden kann –

  • Der Antragsteller hat ein zu hohes Einkommen.
  • Das Vermögen des Antragstellers übersteigt die Vermögensobergrenze.
  • Bei der Bearbeitung durch das Jobcenter ist ein Fehler unterlaufen.
  • Eine andere Sozialleistung wie Wohngeld hat Vorrang.
  • Es besteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld I.
  • Es fehlen Unterlagen.

Bürgergeld-Antrag: Was tun, wenn der Antrag abgelehnt wird? © Michael Bihlmayer/Imago

Wie viel Erspartes darf man bei Bürgergeld haben?

Karenzzeit für Ersparnisse beim Bürgergeld – Im ersten Jahr des Bürgergeld-Bezugs gilt jedoch eine sogenannte Karenzzeit, In diesem Zeitraum wird das Vermögen nur unter bestimmten Bedingungen herangezogen, und zwar dann, wenn es als erheblich eingestuft wird. Erhebliches Vermögen besteht, wenn folgende Bedingungen zutreffen:

Die erste leistungsberechtigte Person in einer Bedarfsgemeinschaft besitzt über 40.000 Euro Vermögen. Für jede weitere Person in der Bedarfsgemeinschaft steigt das „erlaubte” Vermögen um 15.000 Euro an. Auch selbst genutztes Wohneigentum bleibt wird während der Karenzzeit nicht berücksichtigt.

Nach Ablauf der zwölfmonatigen Karenzzeit sinkt das „erlaubte” Vermögen der ersten leistungsberechtigten Person in einer Bedarfsgemeinschaft von 40.000 Euro auf 15.000 Euro. Somit „darf” jede Person in einer Bedarfsgemeinschaft maximal ein Vermögen von 15.000 Euro besitzen, um den vollen Anspruch auf Bürgergeld zu haben.

Was wird bei Bürgergeld alles bezahlt?

Regelbedarf – Der Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasst insbesondere Bedarfe für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie ohne die auf die Heizung und Erzeugung von Warmwasser entfallenen Anteile sowie Bedarfe zur Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft (das sog.

  1. Sozio-kulturelle Existenzminimum).
  2. Der Regelbedarf wird als monatlicher Pauschalbetrag berücksichtigt.
  3. Über die Verwendung der zur Deckung des Regelbedarfs erbrachten Leistungen (Teil des Bürgergeldes) entscheidet der Bürgergeldberechtigte eigenverantwortlich.
  4. Neben regelmäßig anfallenden Bedarfen u.a.

für Lebensmittel sind auch unregelmäßig anfallende Bedarfe wie z.B. für Bekleidung aus den entsprechenden Leistungen zu decken. Die Höhe der maßgebenden Regelbedarfe ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.

Regelbedarf bei Bürgergeld ab 01.01.2023

Bürgergeldberechtigte Regelbedarf geregelt nach
Alleinstehende / Alleinerziehende Volljährige mit minderjährigen Partnern 502 Euro § 20 Absatz 2 Satz 1 SGB II
Volljährige Partner Je 451 Euro § 20 Absatz 4 SGB II
Volljährige ohne eigenen Haushalt, die nicht Partner sind und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (18 bis 24 Jahre) Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (15 bis 24 Jahre) und ohne Zusicherung des Jobcenters umziehen 402 Euro § 20 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 SGB II § 20 Absatz 3 SGB II in Verbindung mit § 20 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 SGB II
Kinder ab Vollendung des 14. Lebensjahres, die das 18 Lebensjahr noch nicht vollendet haben (14 bis 17 Jahre) Minderjährige mit volljährigen Partnern 420 Euro § 23 Nummer 1, 3. Alt. SGB II ; § 20 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 SGB II § 20 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 SGB II
Kinder ab Vollendung des 6. Lebensjahres, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (6 bis 13 Jahre) 348 Euro § 23 Nummer 1, 2. Alt. SGB II
Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (0 bis 5 Jahre) 318 Euro § 23 Nummer 1, 1. Alt. SGB II

Wie hoch ist das Bürgergeld im Monat?

Bürgergeld 2023: Höhe – Die Höhe des Bürgergelds orientiert sich an der bevorstehenden Inflationsrate und der zukünftig zu erwartenden Preisentwicklung. Bisher wurde die Höhe des Regelbedarf rückblickend über die Regelbedarfshöhe des aktuellen Jahrs unter Rücksicht von der Preisentwicklung und der Netto-Lohnentwicklung berechnet. Bürgergeld 2023: Tabelle Die Höhe des Bürgergeldes variiert je nach Lebenssituation: Alleinstehende erhalten monatlich 502,00 €, während in Bedarfsgemeinschaften jeder volljährigen anspruchsberechtigten Person 451,00 € Bürgergeld zusteht. Familien mit Kindern können seit Januar 2023 mit folgenden Beträgen rechnen: 420,00 € (14 – 17 Jahre), 348,00 € (6 – 13 Jahre) oder 318,00 € (0 – 5 Jahre). ‍

Wer bekommt die 500 Euro Bürgergeld?

500 Euro Hilfe bei extremen Energiepreisen – Es gibt jedoch eine Möglichkeit, den Betroffenen zu helfen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im Dezember 2022 auf ihrer Webseite bekannt gegeben, dass das Jobcenter finanzielle Unterstützung für diese Personengruppe bereitstellt.

Was bekommt man mit Bürgergeld bezahlt?

Fragen & Antworten – Wie viel Geld bekommt man bei Bürgergeld? Beim Bürgergeld gelten feste Regelsätze. Je nach Alter und Lebensumständen fallen die unterschiedlich hoch aus. Wie hoch ist das Bürgergeld ab 2023? Seit Januar 2023 beträgt der Bürgergeld-Regelsatz für Alleinstehende und/oder Alleinerziehende 502 EUR.

Paare in einer Bedarfsgemeinschaft erhalten jeweils 451 EUR, nicht-erwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahren im Haushalt der Eltern 402 EUR, Kinder und Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahre 420 EUR, Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren 348 EUR, und Kinder unter 6 Jahren erhalten einen Regelsatz in Höhe von 318 EUR.

Wie hoch ist der Regelsatz für Erwachsene? Der Bürgergeld-Regelsatz für Alleinstehende und Alleinerziehende liegt bei 502 EUR. Erwachsene Leistungsbezieher und -bezieherinnen, die mit einer weiteren Person in einer Bedarfsgemeinschaft leben, erhalten 451 EUR.

  • Wie hoch ist der Bürgergeld-Satz für eine Person? Für Alleinstehende und Alleinerziehende beträgt der Regelsatz 502 EUR im Monat.
  • Erwachsene Leistungsbezieher und -bezieherinnen die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, erhalten 451 EUR monatlich pro Person.
  • Was bekommt ein Bürgergeld-Empfänger bzw.
  • Eine Bürgergeld-Bezieherin alles bezahlt 2023? Neben dem Regelsatz, der 2023 bei 502 EUR für Alleinstehende und Alleinerziehende liegt, können Leistungsempfängern und -empfängerinnen auch Kosten der Unterkunft (Miete und Heizkosten) sowie gegebenenfalls Mehr- und Sonderbedarfe zustehen.

Leben Kinder im Haushalt, kann zudem ein Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe bestehen.

Wie viel Bürgergeld gibt es denn?

Bürgergeld Höhe in Tabelle –

Leistungsbezieher Bürgergeld Regelsatz Plus zu Hartz 4
Alleinstehende oder Alleinerziehende Volljährige mit minderjährigen Partnern 502 Euro 53 Euro
Volljährige Partner innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft Je 451 Euro 50 Euro
Volljährige im Haushalt der Eltern (18 bis 24 Jahre) Volljährige unter 25, die ohne Zustimmung des Jobcenters bei den Eltern ausgezogen sind Volljährige mit Behinderung, die in einer stationären Einrichtung leben 402 Euro 45 Euro
Kinder von 14 bis 17 Jahren Minderjährige mit volljährigen Partnern 420 Euro 47 Euro
Kinder von 6 bis 13 Jahren 348 Euro 39 Euro
Kinder von 0 bis 5 Jahren 318 Euro 35 Euro

Bürgergeld Höhe in Tabelle