Ab Wann Ist ErhHte Temperatur?

Ab Wann Ist ErhHte Temperatur
Bei gesunden Kindern liegt die Körpertemperatur zwischen 36,5 und 37,5 °C. Sie ändert sich im Verlauf des Tages: Abends ist sie meist um 0,5 Grad höher als morgens. Als erhöhte Temperatur gelten Werte von 37,5 bis 38,5 °C. Von Fieber spricht man ab 38,5 °C – bei Babys unter drei Monaten schon ab 38,0 °C.

Ist 37.5 schon erhöhte Temperatur?

Hintergrund Dieses Zeichen steht für den Infokorb. In diesem können Sie alle Informationen, die Ihnen wichtig sind, sammeln und später als PDF ausdrucken. Die Temperatur im Inneren des menschlichen Körpers beträgt im Normalfall etwa zwischen 36 und 37 Grad Celsius.

In manchen Situationen kann die Temperatur auch steigen, z.B. wenn man Sport gemacht hat oder sehr warme Kleidung trägt. Bei Frauen, die gerade ihren Eisprung haben, kann die Temperatur um etwa 0,5 Grad Celsius steigen. Eine Körpertemperatur zwischen 37,5 und 38 Grad Celsius wird als erhöhte Temperatur bezeichnet.

Wenn die Temperatur höher als 38 Grad Celsius liegt, dann spricht man von Fieber, Steigt sie auf 39 bis 41 Grad Celsius, hat der Betroffene hohes Fieber, Extrem hohes Fieber liegt vor, wenn eine Körpertemperatur von über 41 Grad Celsius gemessen wird.

  • All diese Angaben gelten für die rektale Messung.
  • Fieber ist keine eigene Krankheit, sondern ein Symptom.
  • Es kann bei einer ganzen Reihe unterschiedlicher Krankheiten auftreten.
  • Die häufigste Ursache sind ansteckende Krankheiten, zu denen auch die Erkältungskrankheiten gehören.
  • Was sollte ich beim Fiebermessen beachten? Der Körper eines erwachsenen Menschen funktioniert am besten, wenn seine Kerntemperatur bei etwa 37 Grad Celsius liegt.

Bei Kleinkindern kann diese etwas höher liegen. Kleinere Schwankungen sind normal. Aber bei Fieber ist die Temperatur deutlich höher. Messwerte bis 38 Grad Celsius werden als erhöhte Temperatur bezeichnet. Bei Werten darüber spricht man von mäßigem Fieber.

  • Temperaturen über 39 Grad werden als hohes und ab 41 Grad als sehr hohes Fieber bezeichnet.
  • Fieber ist eine ganz normale Abwehrreaktion des Körpers.
  • Es kann ein Anzeichen für unterschiedliche Erkrankungen sein.
  • Dazu gehören vor allem Entzündungen.
  • Vor einem Arztbesuch ist es sinnvoll, den Verlauf des Fiebers mit einer eigenen Messung zu kontrollieren.

Es bieten sich mehrere Stellen an, wo Sie mit Kontaktthermometern, aber auch mit Infrarotgeräten die Temperatur gut messen können. Die sogenannte rektale Fiebermessung ist die genaueste Methode. Die Thermometerspitze wird für mindestens vier Minuten etwa einen Zentimeter in den Po geschoben.

Bei einer Messung im Mund wird die Messspitze für mindestens fünf Minuten unter der Zunge in eine der beiden Wärmetaschen platziert und mit den Lippen fest umschlossen. Rechnen Sie zum abgelesenen Wert circa 0,5 Grad hinzu, um auf die tatsächliche Körperkerntemperatur zu kommen. Bei einer Behinderung der Atemwege wie bei Schnupfen empfiehlt sich diese Methode nicht.

Eine Messung in der Achselhöhle ist auch möglich, aber oft sehr ungenau. Für ein verlässliches Ergebnis legen Sie den Arm am besten für acht bis zehn Minuten dicht an den Körper an. Und auch hier müssen 0,5 Grad zum Messwert hinzugerechnet werden. Mit sogenannten Infrarotthermometern können Sie nahezu berührungslos die Temperatur auf der Stirn oder im Ohr innerhalb weniger Sekunden messen.

  • Das ist bequemer, braucht aber bei der Anwendung zu Hause etwas Übung, um es korrekt zu benutzen.
  • Ein Tipp: Verwenden Sie wegen der Bruchgefahr bei Kindern keine Glasthermometer.
  • Ein Quecksilberthermometer sollten Sie generell nicht mehr benutzen.
  • Wissen ist gesund.
  • Wenn Krankheitserreger in den Körper eindringen, wird das Immunsystem aktiv.

Dabei setzt es Botenstoffe frei, die ins Gehirn gelangen, genauer gesagt: in den Hypothalamus. Das ist ein Teil des Gehirns, der u.a. die Körpertemperatur steuert. Über die Botenstoffe des Immunsystems bekommt der Hypothalamus das Signal, die Körpertemperatur zu erhöhen.

Dies geschieht auf verschiedene Arten, etwa durch Ankurbeln des Stoffwechsels. Die Muskeln werden stärker aktiviert, damit sie mehr Wärme produzieren. Dies kann zu Muskelzittern führen. Außerdem wird die Wärmeabgabe über die Haut gedrosselt. Deshalb sind die Hände und Füße oft kalt, die Wangen blass und man friert bis hin zu Schüttelfrost.

Trockene Haut, ein schneller Puls und eine beschleunigte Atmung sind weitere mögliche Folgen des Fiebers. Eine erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, die Krankheitserreger zu bekämpfen. Dabei beschleunigt der Körper viele Vorgänge, die Abwehrzellen werden zusätzlich aktiviert.

  • Wie stark sich die Körpertemperatur erhöht, hängt von der Art und Menge an Krankheitserregern sowie von der Reaktion des Abwehrsystems ab.
  • Bei einer Erkrankung durch Erkältungsviren ist bei Erwachsenen die Temperatur meist nicht oder nur leicht erhöht.
  • Grippeviren und Bakterien dagegen lösen häufig höheres Fieber aus.

Wenn man bei einer Erkältung Fieber hat, dann verläuft es normalerweise in drei Phasen:

In der ersten Phase steigt das Fieber bis zu einer bestimmten Temperatur an. In der zweiten Phase wird die erreichte Temperatur gehalten. In der dritten Phase sinkt das Fieber wieder zurück auf Normal-Temperatur.

Das kann innerhalb weniger Stunden passieren, aber auch einige Tage dauern. Die hohe Körpertemperatur kann dazu führen, dass man sich krank fühlt. Außerdem können Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen hinzukommen.

Bisweilen trübt Fieber auch das Bewusstsein und die Sinne. Bei einer normalen sinkt das Fieber innerhalb einiger Tage. Länger anhaltendes Fieber oder Temperaturen über 39 Grad Celsius können Anzeichen sein, dass sich die Erkrankung verschlimmert. Dies gilt auch, wenn das Fieber nach dem Abklingen plötzlich wieder steigt.

Wenn diese Anzeichen auftreten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Bei hohem Fieber und ausgeprägtem Krankheitsgefühl lässt sich Fieber mit Medikamenten senken. Viel trinken Bei Atemwegsinfekten wie der Erkältung ist eine erhöhte Körpertemperatur normal.

Sie unterstützt den Körper bei der Heilung. Das Fieber muss daher nicht mit Medikamenten behandelt werden. Es empfiehlt sich, körperliche Anstrengungen zu vermeiden und sich Ruhe zu gönnen. Bei Fieber schwitzt der Körper Flüssigkeit aus. Deshalb ist es wichtig, viel zu trinken. Wadenwickel Wadenwickel sind ein bewährtes und schonendes Hausmittel gegen Fieber.

Sie sollen die Wärmeabgabe des Körpers verbessern und dadurch das Fieber senken. Einen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirkung von Wadenwickeln gibt es bisher jedoch nicht. Es spricht aber auch wenig gegen die Verwendung. Benutzen Sie keine Wadenwickel, wenn Ihre Füße oder Beine kalt sind, Sie frieren oder gar Schüttelfrost haben. Gerade angezeigt, Thema 1

Schritt 1: Für einen Wadenwickel müssen Hände und Füße warm sein. Schritt 2: Wasser und Handtücher bereitstellen Schritt 3: Wasser vorbereiten Schritt 4: Zwei Handtücher ins Wasser tunken und auswringen Schritt 5: Unterschenkel straff mit den feuchten Handtüchern umwickeln Schritt 6: Trockenes Außentuch um die Wade legen Schritt 7: Inneres Handtuch wechseln, sobald es sich körperwarm anfühlt

Wechseln Sie die Wadenwickel, wenn sie sich körperwarm anfühlen. Dies ist meist nach etwa fünf bis zehn Minuten der Fall. Sie können die Handtücher nun auswaschen, erneut in das lauwarme Wasser tauchen und einen weiteren Wickel anlegen. Sie können den Wadenwickel insgesamt drei bis vier Mal anlegen, sodass sie auf eine Gesamtanwendungsdauer von etwa 30 bis 40 Minuten kommen.

Erwarten Sie keine schnelle und starke Fiebersenkung: 0,5 Grad Celsius weniger ist schon ein sehr gutes Ergebnis. Als fiebersenkende Medikamente sind Paracetamol, Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (ASS) in der Apotheke erhältlich. Neben der fiebersenkenden Wirkung bieten diese Produkte auch eine Schmerzlinderung (Analgesie), zum Beispiel bei Kopf- oder Gliederschmerzen.

Einen Einfluss auf die Krankheitsdauer oder den Verlauf von akuten Atemwegserkrankungen wie oder haben diese Mittel nicht. Was ist bei Kindern zu beachten? Acetylsalicylsäure (ASS) sollten Kinder unter zwölf Jahren nicht einnehmen, da es mit dem Reye-Syndrom in Zusammenhang gebracht wird.

Bei dieser akuten Erkrankung kommt es zu einer Schädigung des Gehirns (Enzephalopathie) sowie der Leber. Vom Reye-Syndrom betroffen sind zumeist Kinder zwischen fünf und 14 Jahren. Als Ursache werden Virusinfektionen sowie die Einnahme von Acetylsalicylsäure diskutiert. Dinarello CA, Reuven R. Art. Fieber.

In: Harrisons Innere Medizin.19. ed. Berlin, Stuttgart, New York: ABW-Wissenschaftsverlag, Thieme; 2016. Nakamura K. Central circuitries for body temperature regulation and fever. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol 2011 Nov;301(5):R1207–28. doi: 10.1152/ajpregu.00109.2011.

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Ist 37.2 Fieber schlimm?

36,5°C – 37,4°C: Normal-Temperatur.37,5°C – 38,0°C: Erhöhte Temperatur.38,1°C – 38,5°C: Leichtes Fieber.38,6°C – 39,0°C: Mäßiges Fieber.

Wann am Tag ist das Fieber am höchsten?

Obwohl 37 ° C als normale Temperatur angesehen wird, variiert die Körpertemperatur im Laufe des Tages. Sie ist früh am Morgen am niedrigsten und am späten Nachmittag am höchsten und kann dann auf bis zu 37,7 ° C ansteigen. Auch ein Fieber bleibt nie auf einer konstanten Temperatur.

  1. Manchmal erreicht die Temperatur täglich einen Höhepunkt und kehrt dann zum Normalwert zurück.
  2. Dieser Prozess wird intermittierendes Fieber genannt.
  3. Andererseits kann die Temperatur auch schwanken, aber nicht auf den Normalwert absinken.
  4. Dieser Prozess wird remittierendes Fieber genannt.
  5. Ärzte glauben nicht mehr, dass das Muster des Ansteigens und Abfallens von Fieber sehr wichtig für die Diagnose bestimmter Krankheiten ist.
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Die Körpertemperatur kann an mehreren Körperstellen gemessen werden. Die häufigsten Stellen sind Mund (oral) und im After (Rektum). Weitere Stellen sind Ohr, Stirn und, seltener genutzt, die Achselhöhlen. Die Temperatur wird typischerweise mit einem Digitalthermometer gemessen.

sie am frühen Morgen höher als 37 ° C sind zu jedem Zeitpunkt nach dem frühen Morgen höher als 38 °C sind sie höher als die normale Temperatur eines Patienten im Alltag sind

Die in Rektum und Ohr gemessenen Temperaturwerte sind etwa 0,6 °C höher als die im Mund gemessene Temperatur. Die Hauttemperaturen (z.B. auf der Stirn) sind um etwa 0,6 °C niedriger als die im Mund gemessene Temperatur. Viele Menschen fassen den Begriff „Fieber” sehr weit und meinen damit oft, dass sie sich zu warm, zu kalt oder verschwitzt fühlen, aber sie haben ihre Temperatur tatsächlich nicht gemessen.

Die Fähigkeit, Fieber zu erzeugen, ist bei bestimmten Menschen eingeschränkt (z.B. bei sehr alten, sehr jungen Menschen oder bei Menschen mit einer Alkoholkrankheit). Die Symptome, die Menschen haben, werden hauptsächlich von der zugrundeliegenden Krankheit ausgelöst und nicht vom Fieber selbst. Obwohl viele Menschen besorgt sind, dass Fieber ihnen Schaden zufügen könnte, wird ein typischer Anstieg der Körpertemperatur zwischen 38 bis 40 °C, der meistens von einer kurzlebigen (akuten) Infektion ausgelöst wird, von den meisten gesunden Erwachsenen gut vertragen.

Ein mittelschweres Fieber kann jedoch für Erwachsene mit einer Herz- oder Lungenkrankheit etwas gefährlich sein, weil Fieber eine Erhöhung der Herz- und der Atemfrequenz verursacht. Fieber kann auch den geistigen Zustand von Menschen mit Demenz verschlechtern.

  • Substanzen, die Fieber erzeugen, nennt man Pyrogene.
  • Pyrogene können im Inneren des Körpers entstehen oder von außen kommen.
  • Mikroorganismen und die Substanzen, die sie produzieren (wie Toxine), sind Beispiele für Pyrogene, die außerhalb des Körpers gebildet werden.
  • Pyrogene, die sich innerhalb des Körpers bilden, werden normalerweise von Monozyten und Makrophagen (zwei Formen weißer Blutkörperchen) produziert.

Pyrogene, die von außen kommen, können Fieber verursachen, indem sie den Körper anregen, seine eigenen Pyrogene freizusetzen, oder indem sie direkt den Bereich des Gehirns beeinflussen, der die Temperatur regelt Fieber, Eine Infektion ist nicht die einzige Ursache von Fieber.

  1. Fieber kann auch das Ergebnis einer Entzündung, einer Reaktion auf Medikamente, einer allergischen Reaktion Übersicht über allergische Reaktionen Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) sind unangemessene Reaktionen des Immunsystems auf eine normalerweise harmlose Substanz.
  2. Normalerweise führen Allergien zu Niesen, tränenden.

Erfahren Sie mehr, einer Autoimmunkrankheit Autoimmunerkrankungen Bei einer Autoimmunerkrankung handelt es sich um eine Fehlfunktion des Immunsystems, bei der der Körper eigenes Gewebe angreift. Was genau zu einer Autoimmunerkrankung führt, ist bislang unbekannt. Erfahren Sie mehr (wenn der Körper Antikörper produziert, die sein eigenes Gewebe angreifen) und einer unerkannten Krebserkrankung (insbesondere von Leukämie Überblick über Leukämien Leukämien sind Krebserkrankungen der weißen Blutkörperchen oder der Zellen, die sich zu weißen Blutkörperchen entwickeln.

  1. Weiße Blutkörperchen entwickeln sich aus den sogenannten Stammzellen.
  2. Erfahren Sie mehr, Lymphom Überblick über Lymphome Lymphome sind bösartige (maligne) Tumoren der Lymphozyten, die im Lymphsystem und den blutbildenden Organen vorkommen.
  3. Lymphome sind Krebserkrankungen einer besonderen Art von weißen Blutkörperchen.

Erfahren Sie mehr oder Nierenkrebs Nierenkrebs Die meisten soliden Tumoren sind krebsartig, Nierenzysten (mit Flüssigkeit gefüllte Tumoren) dagegen normalerweise nicht. Bei Nierenkrebs handelt es sich in fast allen Fällen um Nierenzellkarzinome. Erfahren Sie mehr ) sein. Viele Störungen können Fieber verursachen. Sie werden grob eingeteilt in:

Infektiös (am häufigsten) Neoplastisch (Krebs) Entzündlich

Bei Erwachsenen mit Fieber, das 4 Tage oder weniger andauert, ist eine Infektion am wahrscheinlichsten. Handelt es sich nicht um eine Infektion, dauert das Fieber eher länger an oder kehrt zurück. Viele Krebsarten verursachen Fieber. Entzündliche Krankheiten mit Fieber betreffen die Gelenke, das Bindegewebe und die Blutgefäße, wie z.B., systemischer Lupus erythematodes Systemischer Lupus erythematodes (SLE) Systemischer Lupus erythematodes ist eine chronische entzündliche Autoimmunerkrankung des Bindegewebes, bei der Gelenke, Nieren, Haut, Schleimhäute und die Wände der Blutgefäße betroffen sein. Erfahren Sie mehr (Lupus) und Riesenzellarteriitis Riesenzellarteriitis Die Riesenzellarteriitis ist eine chronische Entzündung der großen und mittleren Arterien in Kopf, Nacken und Oberkörper. Typischerweise sind die Schläfenarterien betroffen, die durch die Schläfen.

  1. Erfahren Sie mehr,
  2. Außerdem hat ein isoliertes, kurzlebiges (akutes) Fieber bei Menschen mit Krebs oder bekannten entzündlichen Krankheiten höchstwahrscheinlich eine infektiöse Ursache.
  3. Bei gesunden Menschen ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein akutes Fieber das erste Anzeichen einer chronischen Erkrankung ist.

Auch Medikamente können manchmal Fieber verursachen. So können zum Beispiel Beta-Lactam-Antibiotika (wie Penicillin Penicilline Penicilline sind eine Untergruppe der sogenannten Beta-Lactam-Antibiotika ( Antibiotika mit einer chemischen Struktur mit einem sogenannten Beta-Lactam-Ring).

  • Carbapeneme, Cephalosporine und.
  • Erfahren Sie mehr ) und Sulfonamide Fieber auslösen.
  • Zu den Medikamenten und Drogen, die eine extrem hohe Körpertemperatur hervorrufen können, gehören Kokain Kokain Kokain ist ein abhängig machender stimulierender Wirkstoff, der aus den Blättern der Kokapflanze hergestellt wird.

Kokain ist ein Stimulans, das die Aufmerksamkeit steigert, Euphorien und ein. Erfahren Sie mehr, Amphetamine Amphetamine Amphetamine sind Stimulanzien, die zur Behandlung bestimmter medizinischer Erkrankungen verwendet werden, können aber auch missbraucht werden.

Amphetamine erhöhen die Wachsamkeit, fördern die. Erfahren Sie mehr oder Phencyclidin Ketamin und Phencyclidin (PCP) Ketamin und Phencyclidin sind chemisch ähnlich und kommen in der Anästhesie zum Einsatz, werden aber manchmal als Freizeitdroge missbraucht. Ketamin ist als Pulver und in flüssiger Form erhältlich.

Erfahren Sie mehr, Anästhetika Anästhetika Schmerzmittel (Analgetika) sind die Hauptmedikamente zur Schmerzbehandlung. Das Schmerzmittel wird anhand der Art und der Dauer der Schmerzen bestimmt und im Hinblick auf die Vorteile und Risiken. Erfahren Sie mehr und antipsychotische Medikamente Antipsychotikum Schizophrenie ist eine psychische Störung, die durch einen Verlust des Realitätsbezugs (Psychose), durch Halluzinationen (gewöhnlich Hören von Stimmen), Wahnvorstellungen, Denkstörungen und.

Obere und untere Atemwegsinfektionen Gastrointestinale Infektionen

Die meisten akuten Atemwegs- und gastrointestinalen Infektionen werden durch Viren verursacht. Bestimmte Bedingungen (Risikofaktoren) machen es wahrscheinlicher, dass Menschen Fieber entwickeln. Zu diesen Risikofaktoren zählen:

Gesundheitsstatus der Person Alter der Person Bestimmte Berufe Anwendung bestimmter medizinischer Verfahren und Arzneimittel Kontakt mit Infektionen (z.B. durch Reisen oder Kontakt mit infizierten Personen, Tieren oder Insekten)

Normalerweise kann ein Arzt mit einer kurzen Anamnese, einer körperlichen Untersuchung und manchmal ein paar einfachen Tests, wie einer Thoraxaufnahme und einer Urinprobe, feststellen, ob eine Infektion vorhanden ist. Manchmal ist die Ursache eines Fiebers jedoch nicht ohne Weiteres identifizierbar.

Sind andere Symptome wie Kopfschmerzen oder Husten vorhanden? Diese Symptome helfen, die Palette möglicher Ursachen einzuschränken. Liegt eine schwere oder chronische Krankheit vor? Viele der möglichen akuten, viralen Infektionen verschwinden von selbst wieder und sind für Ärzte nur schwer diagnostizierbar (das heißt, es ist schwer feststellbar, welches Virus die Infektion verursacht). Das Testen auf schwer oder chronisch kranke Patienten einzuschränken kann dabei helfen, viele teure, unnötige und oft fruchtlose Untersuchungen zu vermeiden.

Bei Menschen mit akutem Fieber sind bestimmte Anzeichen und Merkmale ein Grund zur Besorgnis. Hierzu gehören:

Eine Beeinträchtigung der geistigen Funktionsfähigkeit wie Verwirrtheit Kopfschmerzen, Genickstarre oder beides Flache, kleine, rote bis violette Flecken auf der Haut (Petechien), die auf Blutungen unter der Haut hindeuten Niedriger Blutdruck Herzrasen oder schnelle Atmung Kurzatmigkeit (Dyspnoe) Eine Temperatur über 40 °C oder unter 35 °C Aktuelle Reise in ein Gebiet, in der eine schwere Infektionskrankheit wie Malaria häufig ist (endemisch) Kürzliche Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva)

Menschen mit Warnzeichen sollten sofort einen Arzt aufsuchen. Diese müssen normalerweise sofort untersucht und häufig ins Krankenhaus eingeliefert werden. Menschen ohne Warnzeichen sollten einen Arzt anrufen, wenn das Fieber mehr als 24 bis 48 Stunden anhält.

Abhängig vom Alter der Person, anderen Symptomen und bekannten Erkrankungen kann der Arzt einen Patienten bitten, für eine Untersuchung in die Praxis zu kommen oder eine Behandlung zuhause empfehlen. Typischerweise sollten Erkrankte einen Arzt aufsuchen, wenn das Fieber mehr als 3 bis 4 Tage anhält, unabhängig von anderen Symptomen.

Ärzte stellen zunächst immer Fragen zu den Symptomen und zur Krankengeschichte des Patienten. Darauf folgt eine körperliche Untersuchung. Was sie anhand der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung herausfinden, legt häufig die Ursache für das Fieber und sinnvolle Tests nahe.

Der Arzt fragt zuerst nach aktuellen und früheren Symptomen und Erkrankungen, nach Medikamenten, die der Patient einnimmt, nach Bluttransfusionen, Infektionsrisiken, kürzlichen Reisen, Impfungen sowie Krankenhausaufenthalten, Operationen oder sonstigen medizinischen Eingriffen, die kürzlich erfolgt sind.

Das Muster des Fiebers hilft dem Arzt nur selten, eine Diagnose zu stellen. Fieber, das jeden zweiten oder dritten Tag wiederkehrt, ist jedoch typisch für Malaria. Ärzte ziehen Malaria als mögliche Ursache nur in Betracht, wenn Menschen sich in einem Malariagebiet aufgehalten haben.

  • Ürzliche Reisen können dem Arzt Anhaltspunkte für die Ursache eines Fiebers bieten, weil manche Infektionen nur in bestimmten Regionen auftreten.
  • Zum Beispiel kommt Coccidioidomykose (eine Pilzinfektion) fast ausschließlich im Südwesten der Vereinigten Staaten vor.
  • Auch wichtig ist, welchem Risiko man kürzlich ausgesetzt war.

Zum Beispiel besteht für Menschen, die in einer Fleischverpackungsfabrik arbeiten, eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Brucellose zu erkranken (eine bakterielle Infektion, die sich durch Kontakt mit Haustieren verbreitet). Weitere Beispiele sind verschmutztes Wasser oder riskante Nahrungsmittel (z.B.

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Unpasteurisierte Milch und Milchprodukte, rohes oder halbgares Fleisch, Fisch und Schalentiere), Insektenbisse und -stiche (wie von Zecken oder Mücken), ungeschützter Geschlechtsverkehr sowie berufliche oder freizeitbedingte Risiken (wie Jagd, Wandern und Wassersport). Schmerzen sind ein wichtiger Hinweis für die mögliche Quelle des Fiebers.

Deshalb fragen Ärzte nach Schmerzen an Ohren, Kopf, Genick, Zähnen, Rachen, Brust, Abdomen, Flanken, After, Muskeln und Gelenken. Andere Symptome, die dabei helfen, die Ursache des Fiebers herauszufinden, beinhalten verstopfte und/oder laufende Nase, Husten, Durchfall und Symptome beim Wasserlassen (Miktionshäufigkeit, Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen).

  • Vergrößerte Lymphknoten oder Ausschläge (einschließlich Aussehen, die Stelle und der Zeitpunkt des Auftretens im Verhältnis zu den anderen Symptomen) können dem Arzt dabei helfen, die Ursache genau zu bestimmen.
  • Menschen mit wiederkehrendem Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust können unter einer chronischen Infektion wie Tuberkulose oder Endokarditis (einer Infektion des Herzbeutels und normalerweise auch der Herzklappe) leiden.

Der Arzt könnte auch Fragen stellen bezüglich:

Kontakt mit einer infizierten Person Jede bekannte Erkrankung, die das Infektionsrisiko erhöht, wie etwa Aids, Diabetes, Krebs, eine Organtransplantation, Sichelzellenanämie, Herzschrittmacher oder Herzklappenkrankheiten, besonders bei Patienten mit künstlicher Herzklappe Bekannten Krankheiten, die die das Infektionsrisiko erhöhen wie Lupus, Gicht, Sarkoidose, überaktive Schilddrüse (Hyperthyreose) oder Krebs Einnahme von Arzneimitteln, die das Infektionsrisiko erhöhen, wie Chemotherapie-Medikamente gegen Krebs, Kortikosteroide oder andere Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken Injektion von Drogen

Die körperliche Untersuchung beginnt mit der Bestätigung des Fiebers. Fieber wird am genauesten bestimmt, indem die Temperatur rektal gemessen wird. Häufig wird die Temperatur aber im Mund oder im Ohr gemessen. Die Stirntemperatur ist nicht so genau wie die rektale Temperatur.

Wegen der COVID-19-Pandemie kann der Arzt aber die Stirntemperatur messen, um Patienten auf Fieber zu untersuchen. Die Temperatur in den Achselhöhlen ist am wenigsten genau, daher wird sie nur selten zur Bestätigung von Fieber verwendet. Anschließend wird eine gründliche Untersuchung von Kopf bis Fuß durchgeführt, um nach einer Infektionsquelle oder einem Hinweis auf eine Krankheit zu suchen.

Die Notwendigkeit von Tests hängt vom ärztlichen Befund aus der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung ab. Menschen, die ein akutes Fieber und nur vage, allgemeine Symptome haben (die sich zum Beispiel allgemein krank fühlen oder unspezifische Beschwerden haben), aber sonst gesund sind, leiden wahrscheinlich an einer Viruskrankheit, die ohne Behandlung heilt.

Darum benötigen sie in der Regel keine Tests. Ausnahmen sind Menschen, die sich in einer Gegend aufhalten, in der sich COVID-19 ausbreitet, die in Kontakt mit Tieren oder Insekten waren, die eine spezifische Krankheit in sich tragen und übertragen (sogenannte Vektoren), wie zum Beispiel Menschen mit einem Zeckenbiss und Menschen, die sich kürzlich in einer Region aufgehalten haben, in der bestimmte Krankheiten (wie Malaria) verbreitet sind.

Falls der Befund bei sonst gesunden Menschen für eine bestimmte Krankheit spricht, können weitere Tests benötigt werden. Ärzte wählen diese Tests anhand des Befundes aus. Bei Kopfschmerzen und Genickstarre wird z.B. eine Lumbalpunktion durchgeführt, um eine Meningitis (Hirnhautentzündung) zu diagnostizieren.

Bei Husten und Lungenstauung wird eine Thoraxaufnahme gemacht, um eine Lungenentzündung zu diagnostizieren. Für bestimmte Atemwegserkrankungen wie COVID-19 oder Grippe gibt es schnelle molekulare Tests, die innerhalb von Minuten oder ein paar Stunden Ergebnisse liefern können. Einige Schnelltests können zu Hause oder in der Arztpraxis mit einer Probe durchgeführt werden, die mit einem Wattestäbchen entnommen wurde.

Für andere Schnelltests zur Feststellung der genauen Ursache für eine Infektion muss eine Blutprobe an ein Labor geschickt werden. Bei Patienten mit einem erhöhten Infektionsrisiko, Patienten, die schwer krank erscheinen, und älteren Patienten werden häufig zusätzliche Tests benötigt, auch wenn ein Befund nicht auf eine spezielle Krankheit hindeutet.

Ein großes Blutbild (einschließlich Anzahl und Anteil der verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen) Urin- und Blutkulturen Eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs Urinuntersuchung

Eine Erhöhung der Anzahl weißer Blutkörperchen spricht normalerweise für eine Infektion. Der Anteil der verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen (Differenzialblutbild) gibt weitere Anhaltspunkte. Zum Beispiel spricht ein Anstieg der Neutrophilen für eine relativ neue bakterielle Infektion.

  1. Eine Zunahme der Eosinophilen deutet auf eine Parasiteninfektion wie Bandwürmer oder Fadenwürmer hin.
  2. Außerdem können Blut, Urin und andere Körperflüssigkeiten an ein Labor gesendet werden, wo versucht wird, die Mikroorganismen in einer Kultur zu züchten.
  3. Andere Blutuntersuchungen können eingesetzt werden, um Antikörper gegen bestimmte Mikroorganismen nachzuweisen.

Ein Fieber unbekannter Ursache kann in folgenden Fällen diagnostiziert werden:

Wenn Betroffene mehrere Wochen lang ein Fieber von mindestens 38,3 °C haben Wenn eine ausführliche Untersuchung keine Ursache erkennen lässt

In solchen Fällen kann eine ungewöhnliche chronische Infektion die Ursache sein (wie z.B. Tuberkulose Tuberkulose (TB) Tuberkulose ist eine ansteckende chronische Infektion, die durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht wird, das auf dem Luftweg übertragen wird. Sie befällt in der Regel. Erfahren Sie mehr, eine bakterielle Infektion des Herzens Infektiöse Endokarditis Bei einer infektiösen Herzinnenhautentzündung (infektiöse Endokarditis) sind die Herzinnenhaut (Endokard) und gewöhnlich auch die Herzklappen betroffen. Sie entsteht, wenn Bakterien in den Blutkreislauf. Erfahren Sie mehr, eine HIV-Infektion Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) Eine Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) ist eine Virusinfektion, die schrittweise bestimmte weiße Blutkörperchen zerstört und das erworbene Immunschwächesyndrom (AIDS) auslöst. Erfahren Sie mehr, das Zytomegalievirus Zytomegalievirus-Infektion (ZMV-Infektion) Eine Zytomegalievirusinfektion ist eine weit verbreitete Herpesvirusinfektion mit vielen Arten von Symptomen, die von nicht bemerkbaren Symptomen über Fieber und Müdigkeit (der infektiösen Mononukleose. ) oder etwas anderes als eine Infektion, wie eine Bindegewebserkrankung (wie z.B. Lupus Systemischer Lupus erythematodes (SLE) Systemischer Lupus erythematodes ist eine chronische entzündliche Autoimmunerkrankung des Bindegewebes, bei der Gelenke, Nieren, Haut, Schleimhäute und die Wände der Blutgefäße betroffen sein. Erfahren Sie mehr oder rheumatoide Arthritis Rheumatoide Arthritis (RA) Rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, bei der die Gelenke, darunter meist Hand- und Fußgelenke, entzündet sind. Dadurch entstehen Schwellungen und Schmerzen, häufig gefolgt. Erfahren Sie mehr ) oder Krebs (wie z.B. Lymphom Überblick über Lymphome Lymphome sind bösartige (maligne) Tumoren der Lymphozyten, die im Lymphsystem und den blutbildenden Organen vorkommen. Lymphome sind Krebserkrankungen einer besonderen Art von weißen Blutkörperchen. Erfahren Sie mehr, Eierstockkrebs Eierstockkrebs, Eileiterkrebs und Bauchfellkrebs Eierstockkrebs ist eine Krebserkrankung der Eierstöcke (Ovarien). Er ähnelt dem Eileiterkrebs, der in den Eileitern entsteht, die von den Eierstöcken zur Gebärmutter führen, und dem Bauchfellkrebs.

  • Erfahren Sie mehr oder Leukämie Überblick über Leukämien Leukämien sind Krebserkrankungen der weißen Blutkörperchen oder der Zellen, die sich zu weißen Blutkörperchen entwickeln.
  • Weiße Blutkörperchen entwickeln sich aus den sogenannten Stammzellen.
  • Erfahren Sie mehr ).
  • Andere Ursachen umfassen Arzneimittelreaktionen, Blutgerinnsel ( tiefe Beinvenenthrombose Tiefe Venenthrombose (TVT) Bei einer tiefen Venenthrombose haben sich in den tiefen Venen, in der Regel in den Beinen, Blutgerinnsel (Thromben) gebildet.

Blutgerinnsel können in einer Vene entstehen, wenn diese verletzt. Erfahren Sie mehr ), Entzündung des Organgewebes ( Sarkoidose Sarkoidose Bei der Sarkoidose bilden sich in vielen Organen im Körper krankhafte Ansammlungen von Entzündungszellen (Granulome). Sarkoidose kommt gewöhnlich bei 20- bis 40-Jährigen vor, am meisten betroffen. Erfahren Sie mehr ) und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen Übersicht über chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kommt es zu einer Entzündung des Darms, häufig mit der Folge von wiederkehrenden Bauchschmerzen und Durchfall.

  1. Die zwei häufigsten chronisch-entzündlichen.
  2. Erfahren Sie mehr,
  3. Bei älteren Menschen sind die häufigsten Ursachen für ein Fieber unbekannter Ursache: Riesenzellarteriitis Riesenzellarteriitis Die Riesenzellarteriitis ist eine chronische Entzündung der großen und mittleren Arterien in Kopf, Nacken und Oberkörper.

Typischerweise sind die Schläfenarterien betroffen, die durch die Schläfen. Erfahren Sie mehr, Lymphome Überblick über Lymphome Lymphome sind bösartige (maligne) Tumoren der Lymphozyten, die im Lymphsystem und den blutbildenden Organen vorkommen. Lymphome sind Krebserkrankungen einer besonderen Art von weißen Blutkörperchen., Abszesse und Tuberkulose Tuberkulose (TB) Tuberkulose ist eine ansteckende chronische Infektion, die durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht wird, das auf dem Luftweg übertragen wird. Sie befällt in der Regel. Erfahren Sie mehr, Ultraschall Ultraschall Eine Ultraschalluntersuchung erstellt mit Schallwellen mit hoher Frequenz (Ultraschall) Bilder von inneren Organen und sonstigen Geweben. Ein als „Schallkopf” bezeichnetes Gerät wandelt elektrischen. Erfahren Sie mehr, Computertomographie (CT) Computertomographie (CT) Bei einer Computertomographie (CT), die früher auch axiale Computertomographie (CAT) genannt wurde, drehen sich eine Röntgenquelle und ein Röntgendetektor um einen Patienten. Der Röntgendetektor. Erfahren Sie mehr und Magnetresonanztomographie (MRT) Magnetresonanztomografie (MRT) Bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) werden mit einem starken Magnetfeld und hochfrequenten Radiowellen sehr detaillierte Darstellungen produziert. Für eine MRT werden keine Röntgenstrahlen. Erfahren Sie mehr, speziell in Regionen, die Beschwerden verursachen, können dem Arzt helfen, die Ursache zu diagnostizieren. Ein Radionuklid-Scan Radionuklidscanning Beim Radionuklidscanning werden Radionuklide zur Erstellung von Bildern verwendet. Ein Radionuklid ist die radioaktive Form eines Elements, also ein instabiles Atom, das durch die Freisetzung.

  1. Erfahren Sie mehr nach Injektion von radioaktiv markierten weißen Blutkörperchen in eine Vene, oder eine Positronen-Emissionstomografie Positronen-Emissions-Tomographie (PET) Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist eine Form des Radionuklidscanning.
  2. Ein Radionuklid ist die radioaktive Form eines Elements, also ein instabiles Atom, das durch die Freisetzung.

Erfahren Sie mehr (PET) kann durchgeführt werden, um Regionen mit einer Infektion oder Entzündung zu identifizieren. Wenn die Testergebnisse negativ sind, muss der Arzt eventuell eine Gewebeprobe der Leber, des Knochenmarks oder einer anderen Stelle, wo Verdacht auf eine Infektion besteht, zur Biopsie entnehmen.

  1. Die Probe wird dann unter einem Mikroskop untersucht, kultiviert und analysiert.
  2. Die beste Behandlung von Fieber ist die Behandlung der Ursache.
  3. Da Fieber dem Körper hilft, sich gegen Infektionen zu wehren, und weil Fieber an sich nicht gefährlich ist (es sei denn, es ist höher als ungefähr 41 °C), gibt es Diskussionen darüber, ob Fieber routinemäßig behandelt werden sollte.
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Menschen mit hohem Fieber fühlen sich jedoch im Allgemeinen viel besser, wenn ihr Fieber behandelt wird. Zusätzlich werden Patienten, die unter einer Herz- oder Lungenkrankheit oder Demenz leiden, als besonders anfällig für gefährliche Komplikationen angesehen.

Darum sollten sie behandelt werden, wenn sie Fieber haben. Arzneimittel, die die Körpertemperatur senken, heißen Antipyretika. Die wirksamsten und gängigsten Antipyretika sind Paracetamol und nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Aspirin, Ibuprofen und Naproxen. Diese Medikamente werden gemäß den Anweisungen auf dem Etikett des Behältnisses eingenommen.

Da viele freiverkäufliche Erkältungs- oder Grippepräparate Paracetamol enthalten, müssen Menschen darauf achten, dass sie nicht gleichzeitig Paracetamol und eine oder mehrere dieser Präparate einnehmen. Andere kühlende Maßnahmen (wie das Abkühlen mit lauwarmem Wassernebel und Kühldecken) werden nur dann benötigt, wenn die Temperatur über 41,1 °C steigt.

Abreiben mit Alkohol sollte vermieden werden, da Alkohol von der Haut aufgenommen wird und schädliche Auswirkungen haben kann. Menschen mit einer Blutinfektion oder auffälligen Vitalzeichen (wie niedrigem Blutdruck, schnellem Pulsschlag und schneller Atmungsfrequenz) werden ins Krankenhaus eingewiesen.

Fieber bei älteren Menschen kann schwierig sein, weil der Körper eventuell nicht reagiert wie bei jüngeren Menschen. Zum Beispiel ist es bei gebrechlichen, älteren Menschen weniger wahrscheinlich, dass eine Infektion die Ursache des Fiebers ist. Sogar wenn die Temperatur durch eine Infektion erhöht ist, kann sie niedriger als die Standarddefinition von Fieber sein, und die Höhe des Fiebers stimmt möglicherweise nicht mit der Schwere der Krankheit überein.

Ebenso könnten andere Symptome wie Schmerzen weniger auffallend sein. Eine Änderung der geistigen Funktionsfähigkeit oder eine Abnahme der Fähigkeit, alltägliche Aufgaben zu verrichten, ist häufig der einzige andere Hinweis auf eine Lungenentzündung nosokomial erworbene Lungenentzündung Eine nosokomial erworbene Lungenentzündung ist eine Lungenentzündung, die bei stationär im Krankenhaus untergebrachten Patienten auftritt, normalerweise nach mindestens zweitägigen Krankenhausaufenthalten.

Erfahren Sie mehr oder einen Harnwegsinfekt Übersicht der Harnwegsinfektionen (HWI) Bei gesunden Menschen ist der Urin in der Blase steril; er enthält weder Bakterien noch andere Krankheitserreger. Auch in der Harnröhre, dem Kanal, durch den der Urin von der Blase aus dem Körper.

Bei gesunden Menschen wird Fieber meist durch eine virale Atemwegs- oder Magen-Darm-Infektion ausgelöst. Ärzte können eine Infektion normalerweise anhand einer kurzen Anamnese und körperlichen Untersuchung und manchmal anhand einiger einfacher Tests identifizieren. Ärzte nutzen die Ergebnisse und insbesondere die Symptome, um festzustellen, welche zusätzlichen Tests benötigt werden. Ärzte ziehen zugrunde liegende chronische Erkrankungen, insbesondere solche, die die Immunabwehr beeinträchtigen, als mögliche Ursache für länger anhaltendes Fieber in Betracht. Die Einnahme von Paracetamol oder eines NSAID reduziert das Fieber normalerweise und hilft Menschen, sich besser zu fühlen, obwohl bei den meisten Menschen eine Behandlung nicht wesentlich ist. Bei älteren Menschen ist es weniger wahrscheinlich, dass Infektionen Fieber verursachen und andere Symptome können weniger auffällig sein.

Wie hoch ist die Körpertemperatur am Abend?

So werden morgens im Durchschnitt oral ca.36,2°C (36,0°C axillär und 36,5°C rektal) und abends ca.37,5°C oral (37,2°C axillär, 37,8°C rektal) gemessen.

Was kann erhöhte Temperatur bedeuten?

Was hilft gegen Fieber? –

  • Fieber bis 39°C – Wenn die Ursache geklärt ist und auch behandelt wird, müssen Sie keine zusätzlichen Maßnahmen ergreifen. Häufig steckt eine Infektionskrankheit dahinter oder eine Entzündung, die sich z.B. mit Entzündungshemmern behandeln lässt.
  • Fieber über 40 °C – Hier ist ärztliche Hilfe unbedingt sofort nötig.
  • Länger anhaltendes Fieber (über 2 bis 3 Tage) – Auch hier sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Was für eine Körpertemperatur ist normal?

Ein gesunder Körper funktioniert optimal, wenn seine Temperatur im Inneren etwa 37° C beträgt.

Wie hoch Fieber bei Erkältung?

Drei mal drei Tage – eine normale Erkältung – Es gibt den bekannten Merksatz zur Erkältung: “Drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei Tage geht sie.” Das trifft zwar nicht immer zu, eine Erkältung kann auch mal länger oder kürzer dauern, aber im Kern gibt es den üblichen Verlauf ganz gut wieder. In der Anfangsphase, wenn die Erkältung “kommt”, sind folgende Symptome typisch:

Kribbeln in der NaseNiesreizHalskratzenerstes Hüstelnein beginnendes Krankheitsgefühl mit Frösteln und Mattsein.

Danach verstärkt sich das alles: Aus dem Nasekribbeln wird Schnupfen, aus dem Hüsteln wird Husten, aus dem Halskratzen werden Halsschmerzen, und meist gesellen sich auch noch leichte Kopf- und Gliederschmerzen hinzu. Es besteht kein Zweifel mehr, man ist erkältet.

  • Wie stark diese Beschwerden ausgeprägt sind und wie krank man sich damit fühlt, ist individuell sehr unterschiedlich.
  • Es gibt Menschen, die wegen einer Erkältung niemals ins Bett gehen würden, andere fühlen sich regelmäßig so erschlagen, dass sie sich eine Woche krankschreiben lassen.
  • Das hängt vom jeweiligen körperlichen Zustand ab, vor allem vom Immunstatus, aber natürlich auch vom Alter und nicht zuletzt von der individuellen Prägung.

So oder so sollte das Ganze nach 1-2 Wochen ausgestanden sein. Die Ansteckungsgefahr für Ihre Mitmenschen beginnt oft schon ein bis zwei Tage, bevor Sie die Erkältung überhaupt bemerken. Am höchsten ist sie in den ersten drei Tagen nach Ausbruch der Symptome. Sie bleiben solange infektiös, wie Sie die Erkältungsviren ausscheiden – etwa für eine Woche.

Diese zeitlichen Angaben sind nicht in Stein gemeißelt und können von Mensch zu Mensch variieren, abhängig etwa von Alter und Immunzustand. Das gilt auch für die Inkubationszeit. Das ist die Zeit, die zwischen der Ansteckung mit den Erregern und dem spürbaren Ausbruch der Erkrankung vergeht. Sie dauert meist mehrere Tage.

Übertragen werden die Erkältungserreger durch Tröpfchen. Mit jedem Niesen und Husten versprühen Sie ein virenhaltiges durch die Gegend. In der Nähe befindliche Personen laufen Gefahr, es einzuatmen. Natürlich gelangen die Erreger auch leicht auf Ihre Hände und von dort auf Gegenstände wie Türklinken, die sich dann andere Menschen wieder in die Hand geben. Eine leicht bis mäßig erhöhte Temperatur über 38 Grad Celsius gehört zu den sinnvollen Abwehrmechanismen des Körpers und muss nicht gleich gesenkt werden. Steigt das Fieber allerdings über 39 Grad Celsius, sollten Sie zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen. Wegen einer einfachen Erkältung muss man eigentlich nicht zum Arzt gehen. Ein Grund kann allerdings sein, dass Sie eine offizielle Krankmeldung für den Arbeitgeber benötigen. Das ärztliche Attest muss im Regelfall ab dem dritten, mitunter auch schon ab dem ersten Krankheitstag vorgelegt werden.

Das sollte Sie aber nicht von der notwendigen Erholung zuhause abhalten, denn die hat mindestens drei Vorteile: Erstens schaffen Sie nach der Genesungspause mit vollem Leistungsvermögen vermutlich mehr, als wenn Sie sich längere Zeit mit halber Kraft dahin quälen. Zweitens verschleppen Sie die Erkältung nicht und vermeiden dadurch unnötige Komplikationen.

Drittens – und das kann eventuell sogar der wichtigste Grund sein – stecken Sie Ihre Arbeitskollegen nicht an. Ein Arztbesuch ist zwingend notwendig, wenn Sie anhaltendes oder hohes Fieber entwickeln und auch wenn Sie sich deutlich kränker als bei Ihren sonstigen Erkältungen fühlen.

  1. Auch bei starken Schmerzen oder ausgeprägter Abgeschlagenheit oder wenn die Beschwerden nach einer Woche unvermindert anhalten, sollten Sie zum Arzt gehen.
  2. Ebenso bei Husten oder Heiserkeit, die sich über mehr als zwei Wochen hinziehen.
  3. Das gilt auch für den Fall, dass sich bei Ihnen eine Atemnot entwickelt.

Dies könnte – neben Fieber – auf eine Lungenentzündung hindeuten, die umgehend behandelt werden muss. Bei Säuglingen und kleinen Kindern gilt: lieber früher als später zum Arzt. Auf jeden Fall bei auffallender Schlappheit, Teilnahmslosigkeit oder anderen verdächtigen Beschwerden.

Wenn Ihre Erkältung mehrere Wochen andauert, ist möglicherweise etwas Gravierenderes möglich. Es empfiehlt sich eine ärztliche Abklärung. Eine (Sinusitis) zählt zu den häufigeren Komplikationen einer Erkältung. Überraschend ist das nicht, denn die Schleimhäute der Nase und ihrer Nasennebenhöhlen bilden eine funktionelle Einheit (siehe ).

Starke Halsschmerzen sind ein mögliches Anzeichen für eine eitrige Mandelentzündung, Ohrenschmerzen können auf eine sich anbahnende Mittelohrentzündung hindeuten, wozu es im Kindesalter häufiger kommt. Bedenklich kann es auch werden, wenn die Schleimhautentzündung aus den oberen Atemwegen – Nase, Mund, Rachen – weiter nach unten rutscht.

Da kommen zunächst die Bronchien, wie die luftleitenden Röhren innerhalb der Lunge genannt werden. Eine akute Bronchitis macht sich vor allem durch einen starken Husten bemerkbar. Anfangs ist er trocken, im weiteren Verlauf dann produktiv, was bedeutet, dass Schleim ausgehustet wird. Bei abwehrstarken Menschen heilt die akute Bronchitis im Rahmen einer Erkältung für gewöhnlich innerhalb von zwei Wochen aus.

Bei älteren oder chronisch kranken Patienten kann der Prozess allerdings länger dauern und eventuell ernstzunehmende Folgen haben. Gefährlich wird es, wenn sich das Entzündungsgeschehen noch tiefer ausbreitet und das Lungengewebe erfasst. Eine solche Lungenentzündung (Pneumonie) kommt zum Glück viel seltener vor. Wie kann man erkennen, ob es sich nur um eine normale Erkältung bzw. einen grippalen handelt oder doch um die bedeutend gefährlichere Influenza-? Die Abgrenzung ist nicht immer ganz einfach, da auch bei dieser Erkrankung unterschiedliche Verläufe möglich sind.

Wenn die Symptome sehr plötzlich und in starker Ausprägung auftreten, spricht das für die echte Grippe. Typisch sind heftige Kopf- oder Gliederschmerzen, ebenso hohes Fieber, das leicht Werte über 40 Grad Celsius erreicht. Die Influenza zwingt die Betroffenen mehr oder weniger unausweichlich für längere Zeit ins Bett.

Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 10.000 Menschen an der Grippe. Besonders gefährdet sind ganz junge, alte und immungeschwächte Personen. : Sinupret® eXtract:Verlauf einer Erkältung