Bis Wann Krankenkasse Wechseln?

Bis Wann Krankenkasse Wechseln
Die wichtigsten Fragen bei einem Wechsel der Krankenkasse –

Welche speziellen Wahltarife bietet die Krankenkasse? Wie hoch ist der Zusatzbeitragssatz der Krankenkasse? Wer bietet die beste Beratung? Ist die persönliche Beratung vor Ort wichtig oder reicht eine telefonische Beratung beziehungsweise eine Beratung via Internet? Welche Zusatzleistungen bietet die Krankenkasse? Welche Behandlungsprogramme werden angeboten? Welches Bonussystem passt individuell am besten? Was ist bei einer Kündigung zu beachten?

Sie können in eine andere gesetzliche Krankenkasse wechseln, wenn die gesetzliche Mindestbindungsfrist für die Wahl der Krankenkasse erfüllt ist. Eine Kündigung ist dafür seit dem 1. Januar 2021 nicht mehr erforderlich: Ihre neu gewählte Krankenkasse informiert Ihre bisherige Krankenkasse über den Wechsel.

An die Wahl der neuen Krankenkasse sind Sie grundsätzlich für zwölf Monate gebunden. Ausnahmen von dieser zwölfmonatigen Bindungsfrist bestehen in folgenden Fällen:

wenn die Kündigung der Mitgliedschaft eines freiwilligen Mitglieds erfolgt, weil die Voraussetzungen für eine beitragsfreie Familienversicherung erfüllt sind, wenn die Kündigung erfolgt, weil die Absicherung im Krankheitsfall anschließend außerhalb der GKV sichergestellt werden soll (zum Beispiel in einer privaten Krankenversicherung), wenn die Krankenkasse in ihrer Satzung vorgesehen hat, dass die Mindestbindungsfrist nicht bei dem Wechsel in eine Krankenkasse der gleichen Krankenkassenart gilt.

Mitglieder einer Krankenkasse haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn ihre Krankenkasse ihren Zusatzbeitragssatz erhöht. In diesen Fällen kann die Mitgliedschaft auch dann beendet werden, wenn die Mindestbindungsfrist nicht erfüllt ist. Auch hier reicht die Wahl einer neuen Krankenkasse in der Regel aus. Diese informiert die alte Krankenkasse über den Wechsel. Der Wechsel muss bei der neuen Krankenkasse bis zum Ablauf des Monats beantragt werden, für den der Zusatzbeitragssatz erhöht wird. Zu diesem Zweck muss die Krankenkasse ihre Mitglieder spätestens einen Monat vor dem oben genannten Zeitpunkt auf das Sonderkündigungsrecht sowie auf die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes hinweisen. Übersteigt der erhöhte Zusatzbeitragssatz den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz, muss die Krankenkasse in einem Hinweisschreiben zusätzlich darauf aufmerksam machen, dass ein Wechsel in eine günstigere Kasse möglich ist. Erfolgt der Hinweis verspätet, verschiebt sich entsprechend die Frist, in der das betroffene Mitglied sein Sonderkündigungsrecht ausüben kann. Auch bei erfolgter Sonderkündigung muss der erhöhte Zusatzbeitrag bis zum Zeitpunkt des Krankenkassenwechsels gezahlt werden. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2023 ist es wegen einer Ausnahmeregelung ausreichend, wenn Krankenkassen ihre Mitglieder nicht einzeln per Schreiben in Kenntnis setzen, sondern in ihren Mitgliederzeitschriften oder im Internet über die Erhöhung des Zusatzbeitrags informieren. Vereinigen sich mehrere Krankenkassen zu einer neuen Krankenkasse, steht den Mitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, wenn die neu entstandene Krankenkasse einen höheren Zusatzbeitragssatz erhebt. Kündigung eines Wahltarifs Mitglieder, die einen Wahltarif abgeschlossen haben, sind an die Krankenkasse während der Laufzeit gebunden – diese beträgt in der Regel ein Jahr, bei einem Selbstbehalttarif oder dem Krankengeldtarif sind es drei Jahre. In dieser Zeit ist ein Krankenkassenwechsel grundsätzlich nicht möglich. Es besteht allerdings auch bei Inanspruchnahme eines Wahltarifs die Möglichkeit, die Mitgliedschaft durch Ausübung eines Sonderkündigungsrechts vor Ablauf der Mindestbindungsfristen zu beenden, wenn die Krankenkasse – wie oben dargestellt – den Zusatzbeitragssatz erhöht. Ausgenommen von diesem Sonderkündigungsrecht ist ein Mitglied, welches sich für den Wahltarif Krankengeld entschieden hat. Außerdem haben die Satzungen der Krankenkassen für andere Wahltarife ein Sonderkündigungsrecht für besondere Härtefälle vorzusehen.

Wird eine Krankenkasse von der Aufsichtsbehörde geschlossen oder der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, hat sie ihre Mitglieder unverzüglich hierüber zu unterrichten sowie darüber, dass Versicherungspflichtige innerhalb von sechs Wochen nach diesem Zeitpunkt eine neue Krankenkasse wählen müssen.

  • Auch in diesem Fall gilt: Keine Krankenkasse darf die Aufnahme eines Mitglieds verweigern.
  • Das gilt, egal welche Erkrankungen vorliegen, wie alt die Person ist oder wie viel sie verdient.
  • Die neue Krankenkasse muss Leistungen wie Heil- und Hilfsmittel, die die alte Krankenkasse gewährt hat, weitergewähren,

: Wahl und Wechsel der Krankenkasse

Bis wann darf man die Krankenkasse wechseln?

Sie können Ihre Krankenkasse in der Regel Ende Jahr wechseln. Dafür müssen Sie Ihre Grundversicherung schriftlich kündigen. Ihr Brief muss bis zum 30. November bei der Krankenkasse eintreffen.

Ist es ein Nachteil häufig die Krankenkasse zu wechseln?

Wichtig beim Wechsel – Damit keine Nachteile aus einem Krankenkassenwechsel entstehen, sollten Sie zuvor unbedingt überlegen, ob Sie aktuell Hilfs- und Heilmittel, langfristige Rezepte, Krankengeld oder Pflegeleistungen von Ihrer alten Krankenkasse beziehen, die genehmigungspflichtig oder Zusatzleistungen sind.

Kann ich zu jederzeit meine Krankenkasse wechseln?

Die wichtigsten Fragen bei einem Wechsel der Krankenkasse –

Welche speziellen Wahltarife bietet die Krankenkasse? Wie hoch ist der Zusatzbeitragssatz der Krankenkasse? Wer bietet die beste Beratung? Ist die persönliche Beratung vor Ort wichtig oder reicht eine telefonische Beratung beziehungsweise eine Beratung via Internet? Welche Zusatzleistungen bietet die Krankenkasse? Welche Behandlungsprogramme werden angeboten? Welches Bonussystem passt individuell am besten? Was ist bei einer Kündigung zu beachten?

Sie können in eine andere gesetzliche Krankenkasse wechseln, wenn die gesetzliche Mindestbindungsfrist für die Wahl der Krankenkasse erfüllt ist. Eine Kündigung ist dafür seit dem 1. Januar 2021 nicht mehr erforderlich: Ihre neu gewählte Krankenkasse informiert Ihre bisherige Krankenkasse über den Wechsel.

An die Wahl der neuen Krankenkasse sind Sie grundsätzlich für zwölf Monate gebunden. Ausnahmen von dieser zwölfmonatigen Bindungsfrist bestehen in folgenden Fällen:

wenn die Kündigung der Mitgliedschaft eines freiwilligen Mitglieds erfolgt, weil die Voraussetzungen für eine beitragsfreie Familienversicherung erfüllt sind, wenn die Kündigung erfolgt, weil die Absicherung im Krankheitsfall anschließend außerhalb der GKV sichergestellt werden soll (zum Beispiel in einer privaten Krankenversicherung), wenn die Krankenkasse in ihrer Satzung vorgesehen hat, dass die Mindestbindungsfrist nicht bei dem Wechsel in eine Krankenkasse der gleichen Krankenkassenart gilt.

Mitglieder einer Krankenkasse haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn ihre Krankenkasse ihren Zusatzbeitragssatz erhöht. In diesen Fällen kann die Mitgliedschaft auch dann beendet werden, wenn die Mindestbindungsfrist nicht erfüllt ist. Auch hier reicht die Wahl einer neuen Krankenkasse in der Regel aus. Diese informiert die alte Krankenkasse über den Wechsel. Der Wechsel muss bei der neuen Krankenkasse bis zum Ablauf des Monats beantragt werden, für den der Zusatzbeitragssatz erhöht wird. Zu diesem Zweck muss die Krankenkasse ihre Mitglieder spätestens einen Monat vor dem oben genannten Zeitpunkt auf das Sonderkündigungsrecht sowie auf die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes hinweisen. Übersteigt der erhöhte Zusatzbeitragssatz den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz, muss die Krankenkasse in einem Hinweisschreiben zusätzlich darauf aufmerksam machen, dass ein Wechsel in eine günstigere Kasse möglich ist. Erfolgt der Hinweis verspätet, verschiebt sich entsprechend die Frist, in der das betroffene Mitglied sein Sonderkündigungsrecht ausüben kann. Auch bei erfolgter Sonderkündigung muss der erhöhte Zusatzbeitrag bis zum Zeitpunkt des Krankenkassenwechsels gezahlt werden. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2023 ist es wegen einer Ausnahmeregelung ausreichend, wenn Krankenkassen ihre Mitglieder nicht einzeln per Schreiben in Kenntnis setzen, sondern in ihren Mitgliederzeitschriften oder im Internet über die Erhöhung des Zusatzbeitrags informieren. Vereinigen sich mehrere Krankenkassen zu einer neuen Krankenkasse, steht den Mitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, wenn die neu entstandene Krankenkasse einen höheren Zusatzbeitragssatz erhebt. Kündigung eines Wahltarifs Mitglieder, die einen Wahltarif abgeschlossen haben, sind an die Krankenkasse während der Laufzeit gebunden – diese beträgt in der Regel ein Jahr, bei einem Selbstbehalttarif oder dem Krankengeldtarif sind es drei Jahre. In dieser Zeit ist ein Krankenkassenwechsel grundsätzlich nicht möglich. Es besteht allerdings auch bei Inanspruchnahme eines Wahltarifs die Möglichkeit, die Mitgliedschaft durch Ausübung eines Sonderkündigungsrechts vor Ablauf der Mindestbindungsfristen zu beenden, wenn die Krankenkasse – wie oben dargestellt – den Zusatzbeitragssatz erhöht. Ausgenommen von diesem Sonderkündigungsrecht ist ein Mitglied, welches sich für den Wahltarif Krankengeld entschieden hat. Außerdem haben die Satzungen der Krankenkassen für andere Wahltarife ein Sonderkündigungsrecht für besondere Härtefälle vorzusehen.

Wird eine Krankenkasse von der Aufsichtsbehörde geschlossen oder der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, hat sie ihre Mitglieder unverzüglich hierüber zu unterrichten sowie darüber, dass Versicherungspflichtige innerhalb von sechs Wochen nach diesem Zeitpunkt eine neue Krankenkasse wählen müssen.

Auch in diesem Fall gilt: Keine Krankenkasse darf die Aufnahme eines Mitglieds verweigern. Das gilt, egal welche Erkrankungen vorliegen, wie alt die Person ist oder wie viel sie verdient. Die neue Krankenkasse muss Leistungen wie Heil- und Hilfsmittel, die die alte Krankenkasse gewährt hat, weitergewähren,

: Wahl und Wechsel der Krankenkasse

Kann man zu jederzeit die Krankenkasse wechseln?

Verringerte Bindungsfrist – Bisher waren Krankenkassenmitglieder grundsätzlich für die Dauer von 18 Monaten an ihre Krankenkasse gebunden. Erst danach war ein regulärer Wechsel zu einer anderen Kasse möglich. Seit 2021 gilt: Wer seine Krankenkasse bei gleichbleibendem Versicherungsverhältnis wechseln möchte, kann dies schon nach 12 Monaten tun.

Kann Krankenkasse Wechsel ablehnen?

Aufnahme-/Kontrahierungszwang der Kassen | | Die von Ihnen gewählte Krankenkasse darf die Mitgliedschaft grundsätzlich nicht ablehnen (“Kontrahierungszwang” nach §175 Abs.1 Satz 2 SGB V). Risikoprüfungen bzw. -zuschläge und Wartezeiten gibt es bei gesetzlichen Krankenkassen nicht.

  • Eine Risikozuschläge und Wartezeiten Durch den Kontrahierungszwang ist es egal, wie Ihr bisheriges “Versichertenkonto” aussieht, wie gesund oder krank Sie sind und welche Leistungen Sie bereits beziehen.
  • Risikozuschläge oder Wartezeiten, wie in der privaten Krankenversicherung (PKV) üblich, gibt es in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht.Sollten Sie allerdings die notwendigen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen (z.B.

Vorversicherungszeiten) nicht erfüllen oder nicht zum aufnahmeberechtigten Personenkreis der gewählten Kasse gehören, “darf” Sie die Kasse nicht aufnehmen. Dies betrifft insbesondere Betriebskrankenkassen ohne “Öffnungsbeschluss”, deren Zuständigkeit auf bestimmte Berufsgruppen, Betriebe oder Regionen beschränkt ist.

Im Feld “Kassenart” der Kassenprofile bei kkdirekt wird ein entsprechender Hinweis (“. ohne Öffnungsbeschluss”) eingeblendet, sofern die Kasse dieser Beschränkung unterliegt. Keine Kündigung durch Kasse möglich Die Kasse selbst hat auch keine rechtliche Grundlage zur Kündigung einer Mitgliedschaft. Freiwillige Mitglieder müssen jedoch darauf achten, dass sie pünktlich ihre Beiträge entrichten, da die Leistungsansprüche sonst auf Notfälle beschränkt werden.

Vorher werden Sie jedoch von Ihrer Kasse über diese Rechtsfolge der Nichtzahlung informiert. Der kostenfreie Infoservice zur GKV und Gesundheitspolitik : Aufnahme-/Kontrahierungszwang der Kassen

Wie erfährt meine alte Krankenkasse dass ich zu einer anderen Krankenkasse wechseln?

Die neue Krankenkasse benötigt zur lückenlosen Fortführung des Versicherungsverhältnisses Daten – aber welche? Quelle: ©blende11.photo – stock.adobe.com Die neue Krankenkasse benötigt zur lückenlosen Fortführung des Versicherungsverhältnisses Daten der wechselwilligen Versicherten. Die bisherige Krankenkasse ist gesetzlich verpflichtet, die Angaben zu der versicherten Person aus den Versichertenverzeichnis sowie Angaben, die der Prüfung einer späteren Gewährung von Leistungen dienen, der neuen Krankenkasse zu übermitteln (§ 304 Abs.2 i.V.m.

den §§ 288 und 292 SGB V ). Ebenso ist die bisher zuständige Krankenkasse verpflichtet, den Nachweis über die Erfüllung der Meldepflicht nach § 36 des Implantateregistergesetzes an die neue Krankenkasse zu übermitteln. Bei den Daten nach § 288 SGB V handelt es sich neben den Identifikationsmerkmalen (Name, Anschrift etc,) um alle Daten, die zur Feststellung der Versicherungspflicht oder -berechtigung, des Anspruchs auf Familienversicherung, zur Bemessung und Einziehung der Beiträge sowie zur Feststellung des Leistungsanspruchs erforderlich sind.

Darunter fallen bei Beschäftigten beispielsweise Angaben zur arbeitgebenden Einrichtung, Art und Umfang der Tätigkeit sowie über das Einkommen. Für Familienversicherte, zum Beispiel Kind, sind Lebensalter, Art der Tätigkeit (Schule, Ausbildung, Berufstätigkeit etc.) gespeichert.

Weiterhin sind dies Angaben, welche für die Beitragsbemessung maßgeblich sind, unter anderem Höhe des Arbeitsentgeltes, der Rente, der Versorgungsbezüge oder des Arbeitslosengeldes. § 292 SGB V behandelt u.a. Angaben zur Feststellung der Voraussetzungen von Leistungsansprüchen bei Krankenhausbehandlung, medizinische Leistungen zur Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation sowie Angaben zu den Voraussetzungen für die Zahlung von Zuschüssen.

Von besonderer praktischer Bedeutung sind die gespeicherten Daten zu Arbeitsunfähigkeitszeiten. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass auch gespeicherte Diagnosen (§ 292 Satz 3 SGB V ) an die neue Krankenkasse auf Verlangen zu übermitteln sind. Die Diagnosedaten sind erforderlich zur sogenannten Blockfristbildung bei der Berechnung des Krankengeldanspruches nach § 48 SGB V,

See also:  Wo Ist In Konstanz Was Los?

Eine Übermittlung von Diagnosedaten ist nur von der alten zur neuen Krankenkasse zulässig, nicht umgekehrt.Bei der neuen Krankenkasse muss ein Fall des Krankengeldbezuges eines Versicherten vorliegen oder unmittelbar bevorstehen. Eine Übermittlung von Diagnosedaten ohne Eintritt des Krankengeldfalles, also gänzlich ohne Anlass oder nur bei Arbeitsunfähigkeit ohne eingetretenen beziehungsweise unmittelbar bevorstehenden Krankengeldbezug, ist unzulässig.Die Übermittlung darf nur zum Zwecke der Drei-Jahres-Blockfristberechnung oder der Prüfung der Höchstbezugsdauer erfolgen.Es dürfen nur Diagnosedaten übermittelt werden, welche maximal drei Jahre zurück liegen, gerechnet vom Tag des Beginns der aktuell vorliegenden Arbeitsunfähigkeit an. Die Übermittlung weiter zurück reichender Daten kann ausnahmsweise zulässig sein, wenn dies für die Bestimmung des erstmaligen Beginns des ursprünglichen Drei-Jahres-Zeitraums oder für die Ausschöpfung der Höchstbezugsdauer erforderlich ist.Eine fachliche Einschränkung auf bestimmte Diagnosen ist nicht erforderlich. Die neue Krankenkasse ist berechtigt, die Übermittlung aller Diagnosen in dem oben genannten Zeitraum zu verlangen. Im Einzelfall ist zu prüfen, ob die Zahl der zu übermittelnden Diagnosen aus fachlichen Gesichtspunkten im Sinne der Datensparsamkeit begrenzt werden kann.

Was muss man beachten wenn man die Krankenkasse wechselt?

Krankenkassen-Wechselservice – schnell, sicher, bequem – Der ganze Krankenkassen-Wechsel in einem Schritt: Formular ausfüllen, elektronisch unterschreiben und Begrüßungsschreiben der neuen Krankenkasse abwarten. Natürlich kann man die Unterlagen auch downloaden oder per Post anfordern.

  • Rankenkasse wechseln Welche Kündigungsfristen gelten beim Krankenkassen-Wechsel? Wer die Krankenkasse wechseln möchte, muss eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende beachten.
  • Wer im Januar den Beitrittsantrag stellt, wird zum 1.
  • April Mitglied in der neuen Krankenkasse.
  • Um die korrekte Anwendung der Fristen kümmern sich die Krankenkassen.

Per Datenabgleich klären neue und alte Krankenkasse, wann der Krankenkassen-Wechsel erfolgen kann. Sobald der Daten-Austauch mit der alten Krankenkasse stattgefunden hat, teilt die neue Krankenkasse den Wechsel-Termin mit. Beim Wechsel des Arbeitgebers kann man sofort einer anderen Krankenkasse beitreten.

Hier müssen keine Fristen eingehalten werden, auch die zwölfmonatige Bindung an die alte Krankenkasse besteht nicht. Dieses sofortige Krankenkassen-Wahlrecht gilt während der ersten 14 Tage nach Beschäftigungsbeginn. Das gleiche gilt bei jedem versicherungsrechtlichen Statuswechsel. Wer pflichtversichert war und sich freiwillig weiterversichern möchte, kann sofort die Krankenkasse wechseln.

Auch Familienversicherte kündigen nicht, sondern treten direkt der gewählten Krankenkasse bei, wenn die Versicherungspflicht eintritt. Muss die neue Krankenkasse mich aufnehmen? Welche Risiken gibt es beim Krankenkassen-Wechsel? Die Mitgliedschaft bei der alten Krankenkasse wird zum Wechsel-Termin nur beendet, wenn die neue Krankenkasse das Zustandekommen der Mitgliedschaft schriftlich bestätigt hat.

  • Im Klartext heißt das, dass der Versicherungsschutz beim Wechsel der Krankenkasse zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist.
  • Eine Lücke beim Krankenversicherungsschutz kann es nicht geben.
  • Sollte die Versicherung bei der neuen Krankenkasse nicht zustande kommen, bleibt man automatisch bei der alten Krankenkasse versichert.

Auch eine doppelte Krankenversicherung ist ausgeschlossen. Das alles regelt das Sozialgesetzbuch für alle Krankenkassen gleich und verbindlich. Muss ich meinen Arbeitgeber vom Krankenkassen-Wechsel informieren? Arbeitnehmer teilen Ihrem Arbeitgeber den Wechsel der Krankenkasse formlos mit.

Der Arbeitgeber erhält im elektronischen Meldeverfahren die Bestätigung der Mitgliedschaft von der neuen Krankenkasse. Wer arbeitslos ist, informiert die Agentur für Arbeit, Rentner den Rentenversicherungsträger. Wer muss die Krankenkasse noch kündigen? Nur wenn wer das System der gesetzlichen Krankenversicherung verlassen möchte, muss seine Krankenkasse noch selbst kündigen – zum Beispiel, weil man sich privat versichern möchte oder ins Ausland umzieht.

Laufen begonnene Behandlungen beim Krankenkassen-Wechsel weiter? Einige medizinische Behandlungen müssen vor Beginn von den Krankenkassen genehmigt werden. Wenn eine von der alten Krankenkasse genehmigte Behandlung noch nicht begonnen wurde, müssen Sie bei der neuen Krankenkasse erneut einen Antrag stellen.

  1. Wenn Sie eine genehmigte Behandlung bereits begonnen haben, wird die neue Krankenkasse die Kosten der weiteren Behandlung tragen.
  2. Sie sollten die neue Krankenkasse nach Ihrem Beitritt sofort über die laufende Behandlung informieren.
  3. Hilfsmittel wie Rollstühle müssen Sie in der Regel zurückgeben und erhalten von der neuen Krankenkasse gleichwertigen Ersatz.

Auch bei Medikamenten ist es denkbar, dass Sie andere gleichwertige Arzneien erhalten. DER KRANKENKASSEN-WECHSEL SCHRITT FÜR SCHRITT SCHRITT 1: PASSENDE NEUE KRANKENKASSE SUCHEN Machen Sie sich Gedanken darüber, welche Krankenkasse am besten zu Ihren Vorstellungen passt.

Dabei unterstützt Sie unser Krankenkassen-Vergleichrechner, Oft helfen auch Empfehlungen von Freunden, Verwandten oder Kollegen weiter: Wer hat gute Erfahrungen mit welcher Krankenkasse gemacht? SCHRITT 2: BEITRITTSANTRAG STELLEN Stellen Sie einen Beitragsantrag bei Ihrer neuen Krankenkasse. Den Beitrittsantrag können Sie beim Krankenkassen-Wechselservice anfordern oder gleich online wechseln.

Hinweis: Die Angabe eines Beitrittstermins sowie die Angabe des Namens der Vorversicherung sind Voraussetzung für die Bearbeitung Ihres Antrags. Übrigens: Wenn Sie bereits Mitglied einer gesetzlichen Krankenkassen sind, haben Sie ein Recht auf den Wechsel.

Die neue, von Ihnen gewählte Krankenkasse muss Sie aufnehmen – unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand. SCHRITT 3: ARBEITGEBER, AGENTUR FÜR ARBEIT ODER RENTENVERSICHERUNG INFORMIEREN Sobald Sie eine Bestätigung der neuen Krankenkasse mit Angabe des Wechsel-Termins erhalten haben, informieren Sie formlos ihren Arbeitgeber über den Krankenkassen-Wechsel.

Der Arbeitgeber erhält später eine elektronische Mitgliedsbescheinigung von der neuen Krankenkasse. Wer arbeitslos ist, informiert die Agentur für Arbeit, Rentner den Rentenversicherungsträger.

Was ist die billigste Krankenkasse?

In unserem jährlichen Krankenkassenvergleich im Januar 2023 haben HKK, TK, HEK und Energie-BKK am besten abgeschnitten. Schaust Du ausschließlich auf den Beitrag, so findest Du die günstigste Kasse in Deinem Bundesland in unserer Liste.

Was ist die beste Krankenkasse in Deutschland?

Test: Beste Krankenkassen in der Gesamtbewertung Die Techniker Krankenkasse ist die beste Krankenkasse Deutschlands: Das ist das Ergebnis des Krankenkassen-Tests von Focus Money in der Ausgabe Nr.7, 2023. Das achte Jahr in Folge kommt der Krankenkassen-Test 2023 zu diesem Ergebnis.

Die Plätze zwei und drei wurden dagegen neu vergeben. Auf die Techniker auf Platz eins folgen die HEK und die SECURVITA. Im Krankenkassen-Test wurden 64 Krankenkassen berücksichtigt. Bewertet wurden die Bereiche Finanzen, Service, Wahltarife, Bonus/Vorteilsprogramme, alternative Medizin, Gesundheitsförderung, Zusatzleistungen, zahnmedizinische Leistungen, digitale Leistungen, Transparenz und besondere Versorgung.

Die Techniker Krankenkasse und die HEK sind für Interessenten bundesweit geöffnet. Der SECURVITA kann man in allen Bundesländern außer Brandenburg, Bremen und Saarland beitreten. BESTE KRANKENKASSE DEUTSCHLANDS Quelle: Focus Money 7 / 2023

Bei welcher Krankenkasse bekommt man am meisten Geld zurück?

Bonusprogramme mit den höchsten Geldprämien –

Krankenkasse Maximaler Bonus als Geldleistung Zahl Maßnamen Maximaler Bonus für Gesundheits-Leistungen Bedingung Mitgliedsantrag
400,00 € 40 600,00 € Bonus “GesundLeben” (ab 18 Jahre): Erhalten Sie mehr als 400 € Prämie für beispielsweise die jährliche Zahnvorsorge (20 Punkte), Mitgliedschaft im Sportverein (15 Punkte) und im Fitnessstudio (10 Punkte), die Zahnreinigung (15 Punkte) sowie Krebsvorsorge (15 Punkte) und vieles mehr. IHRE PRÄMIENWAHL: 1-fache Prämie: Gesamtpunktzahl · 1 € = direkte Auszahlung auf Ihr Konto.1,5-facher Zuschuss: Gesamtpunktzahl · 1,5 € = Auszahlung der erhöhten Prämie als Zuschuss für eine nachweislich erbrachte Gesundheitsleistung Nähere Informationen unter: https://www.bkk-herkules.de/leistungen/bonusprogramme/
300,00 € 14 Das Bonusprogramm U18 ist für Kinder und Heranwachsende besonders attraktiv. Die Familiengeldprämie kann bis zu 900,- Euro betragen.
300,00 € 1 500,00 € Versicherte, die alle regelmäßigen Leistungen zur Erfassung von gesundheitlichen Risiken und Früherkennung von Krankheiten nach den §§ 25, 25a und 26 SGB V, soweit sie dazu berechtigt sind, in Anspruch nehmen. Bsp. junger Mann 33 Jahre: Nachweis der Zahnvorsorge = bis zu 500 Euro (jährlich) für die Sport und/ oder Fitnessgebühr
300,00 € 2 300,00 € Egal wie alt – die vivida bkk hat ein Bonusprogramm für ALLE, dass jährlich genutzt werden kann – sehr einfach und mit tollen Möglichkeiten. Regelmäßiger Sport und positive Gesundheitswerte zahlen sich im Aktiv-Bonus aus. Beim Aktiv-Bonus entscheiden Sie, ob durch direkte Zahlung (bis zu 100 Euro) oder einen Zuschuss, z.B. zu Ihrer Zusatzversicherung (bis zu 150 Euro) oder Ihrer neuen Smartwatch (bis zu 300 Euro alle 3 Jahre). Mit dem Vorsorge-Bonus erhalten Sie 10 Euro für jede durchgeführte gesetzliche Vorsorgeuntersuchung oder Schutzimpfung. Machen Sie mit Ihrer ganzen Familie mit.
280,00 € 22 250,00 € Fitcash: Gesundheitsbonus der mhplus Krankenkasse Der Fitcash-Gesundheitsbonus belohnt Aktivitäten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken mit einem Bonus, der als Geldprämie ausgezahlt oder später gegen tolle Sachprämien eingetauscht werden kann. Maximal können 220 Euro im Jahr ausgezahlt werden oder 2.200 Punkte im Prämienshop gesammelt werden. Jetzt gibt´s den Fitcash Gesundheitsbonus auch digital – und damit noch einfacher: Erfassen Sie Ihre Bonus-Maßnahmen bequem mit der mhplus Bonus-App. So haben Sie Ihr digitales Bonusheft immer auf Ihrem Smartphone dabei. Highlight: die mhplus move-App – Ihr Schritt- und Bewegungszähler. Punkte gibt´s für Ihre täglichen Schritte und alle gesundheitsfördernden Aktivitäten in Ihrem Alltag (z.B. aktive Pause). Einfach Punkte sammeln und gegen tolle Prämien eintauschen. Mit den mhplus move-Challenges kassieren Sie außerdem 50,00 Euro beim Fitcash-Gesundheitsbonus. Benefit: Gesundheitsbonus der mhplus Krankenkasse Der Benefit-Gesundheitsbonus belohnt die Durchführung von Aktivitäten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Mit dem Benefit-Gesundheitsbonus können so bis zu 120 Euro pro Jahr und Teilnehmer erreicht werden. Wenn Sie eine der aufgeführten Gesundheitsleistungen (z.B. eine Krankenzusatzversicherung, Geräte zur Messung und Erfassung der Fitness- und Gesundheitsstatus) in Anspruch nehmen, belohnen wir Sie mit einem doppelten Bonus von bis zu 250 Euro. Baby-Bonus Der Baby-Bonus ist mit einer Geldprämie bis zu 160,00 Euro besonders attraktiv für unsere jungen Familien! Jede der vier Maßnahmen hat einen Wert von 40,00 Euro.
275,00 € 13 Mindestbonus: 10-40 Euro für 1 Maßnahme (je nach dem, welche Maßnahme in Anspruch genommen wird)
255,00 € 11 270,00 € Früherkennung, Prävention, Sport – ein gesunder Lebensstil ist aktive Gesundheitsvorsorge. Mit unserem Bonusprogramm fitforcash setzen wir daher bewusst Anreize, um diesen Lebensstil zu fördern: Wahlweise mit dem Aktiv-Bonus in bar oder als Zuschuss zu Ihren privaten Gesundheitskosten mit dem Aktiv-Konto.
250,00 € 10 Mindestbonus: 10 Euro für 1 Maßnahmen. Maximalbonus: 250 Euro für 10 Maßnahmen.
230,00 € 16
210,00 € 13 Mindestbonus: 10 Euro für 1 Maßnahme
210,00 € 4 500,00 € Ein Bonuspunkt entspricht dem Wert eines Euros, wenn Sie sich für eine Geldprämie entscheiden. Es gibt keine Mindest- oder Höchstsumme für die Auszahlung. Die Auszahlung ist mehrfach im Jahr möglich. Nutzen Sie die Punkte für einen Zuschuss zu besonderen Gesundheitsleistungen, erhöhen wir den Wert Ihrer Bonuspunkte um 20 Prozent. Ein Bonuspunkt ist dann 1,20 Euro wert. Bei Sportausrüstungen und Körpermessgeräten (Fitnesstracker) erhöhen wir den Wert der Bonuspunkte um 100%.
205,00 € 9 Sie haben die Wahl: Sie können Ihren Bonus als Geldzahlung auf Ihr Konto bekommen (Geldbonus) oder als Rechnungserstattung für beispielsweise Sportgeräte, eine Brille, Heilpraktikerbehandlungen usw. einlösen (Gesundheitsbonus).
200,00 € 10 Baby-Bonus: Kassieren Sie 100€ Baby-Bonus indem Sie einfach den Nachweis aller U-Untersuchungen sowie den Impfstatus Ihres Babys nachweisen.
200,00 € 5 BKK BonusVorsorge: Sie erhalten direkt einen Geldbonus von 5 EUR für jede erbrachte Vorsorge-Maßnahme(z.B. zahnärztliche Vorsorge, ärztliche Gesundheitsuntersuchung usw.). BKK BonusPlus: Am Ende des Jahres werden Sie je nach der Anzahl der erfüllten Maßnahmen mit einem Geldbonus von maximal 200 EUR belohnt
200,00 € Mindestbonus: 200 Euro für 6 Maßnahmen. Maximalbonus: 200 Euro für 6 Maßnahmen. Alternativ können Versicherte die Bonusvariante 2 wählen, bei der Mindest- und Maximalbonus bei 40 Euro für 5 Maßnahmen liegen. Hier entfällt die Mitgliedschaft im Fitnessstudio.
190,00 € 19 380,00 € Bonusprogramm “Mehr Gesundheit” Teilnahme ohne Altersbegrenzung Jede Maßnahme bringt 10 als Geldbonus oder sogar 20 Euro als Zuschuss zur Erstattung von Gesundheitsleistungen
180,00 € Mindestbonus: 10 Euro. Maximalbonus: bspw.180 Euro.
170,00 € 6 Im Bonusmodell der Pronova BKK können durch den Vorsorge- und Aktivbonus über 120 € erzielt werden. Zusätzlich können durch den Starterbonus nochmals 50 € erreicht werden.
165,00 € Auszahlungsvoraussetzung: mindestens eine Vorsorgemaßnahme/oder zwei Präventionsmaßnahmen/oder eine Präventionsmaßnahme und Nachweis eines Vitalwertes
160,00 € 16 Einfaches Bonusprogramm für Vorsorge, Früherkennung und Impfungen. Nachweis ohne ärztlichen Stempel. Grundsätzlich keine Begrenzung der Bonushöhe.
160,00 € 9 Mindestbonus: 10 Euro. Maximalbonus: 160 Euro. Die drei Stempel für Gesundheitswerte im Normbereich (z.B. BMI), Nichtraucher und Sport ergeben 100 Euro. Weitere Maßnahmen z.B. Krebsvorsorge und Schutzimpfungen erhöhen diesen Wert.
160,00 € 16 320,00 € Für jede Maßnahme erhalten Sie 1.000 Bonuspunkte, die direkt ab der ersten Maßnahme ausgezahlt werden können.1.000 Bonuspunkte können Sie entweder in 10€ Barbonus oder 20€ TK-Gesundheitsdividende umwandeln. Beispielrechnung – eine Person (35 Jahre) reicht folgende Maßnahmen ein: 1x Zahnvorsorge, 1x Krebsfrüherkennung, 1x Impfung, 1x Mitglied im Sportverein oder Fitnessstudio, 1x Teilnahme an Gesundheitskurs: 5.000 Punkte, entspricht 50€ in bar oder 100€ zweckgebunden für Gesundheitsleistungen (“TK-Gesundheitsdividende”).
150,00 € 11 300,00 € Mindestbonus: 5 Euro für 1 Maßnahme. Maximalbonus: 150 Euro für 11 Maßnahmen. Alternativ erhalten Versicherte denn doppelten Betrag als Gutschrift auf dem Gesundheitskonto.
150,00 € 12 Bonusmodell 1 – Vorsorgebonus “Versicherte, die sich gesundheitsbewusst verhalten, haben Anspruch auf einen Bonus nach § 65 a Absatz 1 SGB V; Jede Maßnahme wird bonifiziert: – Gesundheitsuntersuchung gem. § 25 Abs.1 SGB V – Krebsfrüherkennung gem. § 25 Abs.2, § 25a Abs.1 SGB V – Gesundheitsuntersuchung für Kinder und Jugendliche gem. § 26 Abs.1 SGB V – Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung nach den Mutterschafts-Richtlinien – Jede vollständig durchgeführte Schutzimpfung – Zahnärztliche Kontrolluntersuchungen gem. §§ 22 Abs.1, § 55 Abs.1 Satz 4 SGB V – Einmal kalenderjährlich eine professionelle Zahnreinigung Die ersten beiden Maßnahmen mit jeweils 5 Euro. Ab der dritten Maßnahme mit 10 Euro. Bonusmodell 2 – Aktivbonus “Versicherte, die sich gesundheitsbewusst verhalten, haben einen Anspruch auf einen Bonus nach § 65 a Absatz 1a SGB V, wenn sie regelmäßig folgende Leistungen zur verhaltensbezogenen Prävention in Anspruch nehmen oder an vergleichbaren, qualitätsgesicherten Angeboten zur Förderung eines gesundheitsbewussten Verhaltens teilnehmen: 1. Betriebssport 2. Hochschulsport 3. Sportliche Aktivitäten in einem Sportverein oder Fitnessstudio 4. Gemeinschaftssport (z.B. organisierte Volksläufe, Radtouren oder Wanderungen, qualifizierte Lauftreffs, Schwimmabzeichen) Der Bonus beträgt einmalig 30 Euro Erhöhung um jeweils 20 Euro, maximal 40 Euro im Kalenderjahr durch: Je Sportabzeichen (z.B. Sport-, Schwimm-, Radsport-, Wanderabzeichen) !!! Beide Bonusprogramme können unabhängig voneinander genutzt oder kombiniert werden. Aussage 150 Euro bei 12 Maßnahmen bezieht sich auf Vorsorge- und Aktivbonus !!! Bonusmodell 3 – Mamabonus / Bonus für werdende Mütter: Weibliche Versicherte erhalten als Bonus eine Geldleistung in Höhe von 100,00 €, wenn sie alle im Rahmen einer Schwangerschaft gemäß den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehenen Maßnahmen in Anspruch genommen haben. !!! Auch der Mamabonus kann mit den Vorsorge- und/oder Aktivbouns kombiniert werden !!!
150,00 € 15
150,00 € 13 280,00 € Die anrechenbaren Leistungen für Erwachsene sind in Aktivitäten zur „Früherkennung und Vorsorge” (Vorsorgebonus) sowie „Sport und Gesundheit” (Aktivbonus) unterteilt: Früherkennung und Vorsorge – Vorsorgebonus: – Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere – Zahnvorsorge – Gesundheits-Check-up (alle 3 Jahre) – Krebsfrüherkennung: Hautkrebs-Screening (alle 2 Jahre) Darmkrebsvorsorge Brustkrebsvorsorge Gebärmutterhalskrebs/Genitalien Mammographie Prostatakrebsvorsorge – Schutzimpfungen Sport und Gesundheit – Aktivbonus: – Regelmäßiger Sport im qualitätsgesicherten Sportverein oder Fitnessstudio – Präventionskurs – Regelmäßige Teilnahme am Betriebssport – Regelmäßige Teilnahme am Hochschulsport – Sportabzeichen (DOSB) – Schwimmabzeichen (DLRG) – Leistungsabzeichen eines deutschen Sportverbandes (z.B. Deutsches Wanderabzeichen) – Spaß am Sport (z.B. Volksläufe, Radtouren) – hkk-Online-Coach bei regelmäßiger Teilnahme ab 18 J.
130,00 € 13
130,00 € 5 300,00 € FlexiBonus² für Jugendliche ab 16 Jahre sowie Erwachsene, für Kinder und für Babys; Bonus Betriebliche Gesundheitsförderung.
120,00 € 12 Mindestbonus: 10 Euro für 1 Maßnahmen. Maximalbonus: 120 Euro für 12 Maßnahmen.
120,00 € Mindestbonus: 10 bzw.20 Euro für eine Maßnahmen. Maximalbonus: 60 bzw.120 Euro für 6 Maßnahmen. Versicherte der IKK Südwest können wählen, ob nach Teilnahme an 6 Maßnahmen der Maximalbonus in Höhe von 60 Euro bar ausgezahlt werden soll oder alternativ ein Maximalbonus in Höhe von 120 Euro für Gesundheitsleistungen gutgeschrieben werden soll.
114,00 € 15
110,00 € 4
100,00 € 6 250,00 € Mindestbonus: 30 Euro für 3 Maßnahmen Maximalbonus: 100 Euro, wenn 6 Maßnahmen bestätigt werden.
100,00 € 150,00 €
100,00 € 5 100,00 €
100,00 € Mit unseren Bonusmodellen belohnen wir Versicherte, die sich um Vorbeugung und Prävention kümmern.
75,00 € 14 150,00 € – Baby-Bonus: 50 € für alle Vorsorge-Untersuchungen während der Schwangerschaft – Vorsorge- plus Gesundheits-Bonus: bis 100 € jährlich als Geld-Prämie oder doppelter Zuschuss beispielsweise für Brille, Zahnreinigung oder Sportstudio
75,00 € 6 BKK Vorsorgebonus für Kinder/Jugendliche BKK Vorsorgebonus für Erwachsene Der BKK Akzo Nobel liegt Ihr Wohlergehen sehr am Herzen, weshalb wir gesundheitsbewusstes Verhalten belohnen. Unser Vorsorge-Bonusprogramm setzt, wie der Name schon sagt, auf die Inanspruchname der gesetzlichen Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen. Für jede durchgeführte Maßnahme steht Ihnen ein jeweiliger Bonus zu. Bonusprogramm für Erwachsene Für den Erwachsenenbonus teilnahmeberechtigte Versicherte erhalten für das Antragsjahr einen entsprechenden Bonus bei Nachweis der Voraussetzungen wie folgt: a) Für die Inanspruchnahme der ärztlichen Gesundheitsuntersuchung nach § 25 Abs.1 SGB V i.V.m. den hierzu gem. § 92 SGB V vom Gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Richtlinien (Gesundheitsuntersuchungen – „Check-Up”) einen Bonus von 15 €. b) Für die Inanspruchnahme einer ärztlichen Gesundheitsuntersuchung nach § 25 Abs.2 SGB V i.V.m. den hierzu gem. § 92 SGB V vom Gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Richtlinien Krebsfrüherkennungs-RL) einen Bonus von 15 €. c) Für die Inanspruchnahme der Jugendgesundheitsuntersuchung J 2 einen Bonus von 15 €. d) Für die Inanspruchnahme einer Schutzimpfung nach § 20i Abs.1 und 2 SGB V oder § 12c der Kassensatzung einen Bonus je Maßnahme von 10 €. Impfungen mit mehreren Wirkstoffen (Kombinations- oder Mehrfachimpfungen) gelten als eine Impfmaßnahme. Sind für einen vollständigen Impfschutz mehrere Impfdosen erforderlich, wird der Bonus nur für die letzte der für den vollständigen Impfschutz notwendigen Impfung gewährt. Bonusmaßnahmen für Kinder/Jugendliche und Erwachsene Alle Versicherten (sowohl Kinder/Jugendliche als auch Erwachsene), die sich gesundheitsbewusst verhalten, haben außerdem einen Anspruch auf einen Präventionsbonus bei Nachweis der Voraussetzung wie folgt: a) Für die Inanspruchnahme einer gem. §§ 22 Abs.1 oder 28 Abs.2 i.V.m.55 Abs.1 Satz 4 Nr.2 SGB V angebotenen zahnärztlichen Untersuchung zur Verhütung von Zahnerkrankungen wird einmalig jährlich ein Bonus in Höhe von 10 € gewährt. b) Für den Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer qualitätsgesicherten Leistung zur Primärprävention gem. § 20 Abs.5 SGB V (Präventionskurs) wird ein Bonus von einmalig jährlich 10 € gewährt. c) Für den Teilnahmenachweis regelmäßiger Bewegungsangebote im Rahmen einer aktiven Mitgliedschaft in einem eingetragenen Sportverein oder alternativ einer aktiven Mitgliedschaft in einem qualitätsgesicherten Sport/Fitness-Studio oder alternativ den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Deutschen Wanderabzeichens oder eines Schwimmabzeichens des Deutschen Schwimmverbandes wird ein Bonus von einmalig jährlich 10 € gewährt.
60,00 € Mindestbonus: 40 Euro für 3 Maßnahmen. Maximalbonus: 60 Euro für 5 Maßnahmen. Gilt für Kinder und Erwachsene (ab 16 Jahren). Diverse Gesundheitsreisen werden von uns bezuschusst. Zudem bieten wir eigene Kurse für unsere Versicherten an.
55,00 € 7 Versicherte erhalten für sportliche Aktivitäten im Fitnessstudio oder Sportverein direkt 25 Euro ausbezahlt (ohne weitere Voraussetzungen). Für jede Vorsorguntersuchung und Schutzimpfungen ist zudem ein Bonus in Höhe von je 5 Euro möglich.
50,00 € 50 Euro FitPlus Bonusprogramm.

Satzungsleistungen können jederzeit Änderungen unterliegen. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, bevor Sie Leistungen in Anspruch nehmen. Die Satzung Ihrer Krankenkasse finden Sie im, Dieser Link führt zur Liste der 58 am Vergleich, Hier finden Sie die, nach denen wir unseren Krankenkassen-Vergleich durchführen. : Bonusprogramme: Krankenkassen mit den höchsten Geldprämien

Welche Kasse hat die besten Leistungen?

Welche Krankenkasse hat die besten Leistungen? Viele Kassen konstant gut – Testsieger ist wie in den Vorjahren die Techniker (TK). Sie punktet mit ihrem Service sowie umfangreichen Zusatzleistungen, Mehrere Krankenkassen, die 2021 die Top 10 belegt haben, bestätigen ihre Platzierungen.

TKHEKSecurvitaAOK PlusIKK Südwes

Barmer und DAK-Gesundheit, die neben der Techniker zu den größten Krankenkassen Deutschlands zählen, belegen Rang 15 beziehungsweise Rang 9. Service : Die topplatzierten Kassen stellen nicht für jeden die beste Wahl dar. Einige von ihnen sind beispielsweise nur regional geöffnet oder bieten gerade die Leistungen nicht, die persönlich wichtig sind.

Kann man in zwei Krankenkassen versichert sein?

Kein Verbot der Doppelversicherung – Oft denken Versicherter, dass, wenn sie in der GKV als Mitglied aufgenommen sind, sie nicht dann auch noch privat krankenversichert sein können. Ein sogenanntes Verbot der Doppelversicherung gibt es nicht. Wie das Urteil des Amtsgerichts Dortmund vom 27.08.2019, Aktenzeichen 425 C 1969/19, zeigt.

Wem muss ich alles krankenkassenwechsel mitteilen?

Grundsätzlich gilt: Sie müssen den Arbeitgeber rechtzeitig vor Beginn der neuen Versicherung über den Kassenwechsel informieren. Ansonsten wird dieser nicht wirksam und Sie bleiben bei Ihrer alten Krankenkasse versichert. Seit dem 1.1.2021 entfallen die Mitgliedsbescheinigungen der Krankenkassen in Papierform.

Was passiert wenn man sich nicht bei der Krankenkasse meldet?

– Doch neben dem Arbeitgeber sollte auch die Krankenkasse eine Krankmeldung von Ihnen erhalten. Damit sichern Sie sich Ihren Anspruch auf Krankengeld, welches bei einer Erkrankung gezahlt wird, die länger als sechs Wochen anhält. Innerhalb einer Woche sollten Sie die Krankmeldung an die Krankenkasse schicken.

  • Diese sogenannte Vorlagefrist ist im Fünften Sozialgesetzbuch geregelt.
  • Unter dem Thema „Ruhen des Krankengeldes” heißt es dort unter § 49 Abs.1 Nr.5 SGB V : solange die Arbeitsunfähigkeit der Krankenkasse nicht gemeldet wird; dies gilt nicht, wenn die Meldung innerhalb einer Woche nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit erfolgt.” Haben Sie die Krankmeldung nicht an die Krankenkasse geschickt, verlieren Sie damit den Anspruch auf die Zahlung des Krankengelds,

Sie müssen dieses im Übrigen nicht gesondert beantragen. Die Krankenkasse prüft beim Eingang der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Ihr Anrecht auf diese Auszahlung automatisch. Das gilt auch dahingehend, wann die Krankmeldung bei der Krankenkasse eingegangen ist.

Wie lange ist die Kündigungsfrist bei der Krankenkasse?

Grundsätzlich besteht eine 12-monatige Bindungsfrist bei der gewählten Krankenkasse. Die Kündigungsfrist beträgt zwei volle Kalendermonate zum Monatsende.

Wie hoch steigen die Krankenkassenbeiträge 2023?

Gesetzliche Krankenkassen: Viele Beiträge sind gestiegen – so klappt der Wechsel Krankenkassen. Wie teuer der Beitrag einer Kasse ist, hängt von ihrem individuellen Zusatz­beitrag ab. © Adobe Stock / Setareh Mehr als 50 Krankenkassen haben ihren Beitrags­satz zum Jahres­anfang 2023 erhöht.

  • Wir sagen, was Versicherte tun können, falls sie jetzt wechseln wollen.
  • Der durch­schnitt­liche Zusatz­beitrags­satz für gesetzlich Kranken­versicherte für 2023 wurde vom Gesund­heits­ministerium Anfang November 2022 von 1,3 auf 1,6 Prozent­punkte ange­hoben.
  • Für die Kassen war dies nicht bindend (siehe unten).

Wie hoch der Zusatz­beitrag einer Krankenkasse ist, hängt von ihrer eigenen Finanzsituation ab. Bei viele Kassen sind die Beitrags­sätze zu Jahres­beginn gestiegen. Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Wer sparen möchte, kann zu einer güns­tigeren Kasse wechseln.

  1. Je nach Einkommen ist die Ersparnis unterschiedlich hoch.
  2. Verdient jemand etwa 3 000 Euro im Monat, liegt sie bei rund 126 Euro im Jahr, wenn der Versicherte von einer teuren Kasse mit 1,6 Prozent Zusatz­beitrag zu einer güns­tigen Kasse mit 0,90 Prozent wechselt.
  3. Gutverdiener mit einem Gehalt von 4 987,50 Euro (Beitrags­bemessungs­grenze 2023, Einkünfte, die über der Grenze liegen, sind beitrags­frei) oder mehr, sparen rund 209 Euro im Jahr.

Wichtig: Bei Selbst­ständigen verdoppelt sich die Ersparnis, da sie auch die Beiträge allein aufbringen. Sonst teilen sich Arbeitnehmer und Arbeit­geber die Beiträge je zur Hälfte. Neu für Versicherte: Die Kassen müssen zwar noch über Beitrags­änderungen informieren, dies aber bis Ende Juni 2023 nicht mehr schriftlich per Brief tun.

  1. So sieht es das neue Finanz­stabilisierungs­gesetz vor, das vom Gesund­heits­ministerium auf den Weg gebracht wurde – um (Porto-)Kosten einzusparen.
  2. Eine Information auf der Webseite oder in der Mitglieder­zeit­schrift ist derzeit ausreichend.
  3. Versicherte sollten daher besonders gut aufpassen, um eventuell eine Kündigungs­frist nicht zu verpassen.

Sie können regel­mäßig auf der Home­page ihrer Kasse oder im Mitglieder­magazin nach­schauen. Wie es ab Juli 2023 weitergeht, ist derzeit noch offen. Tipp: Sie finden die neuen Beitrags­sätze in unserem, Dieser wird fort­laufend aktualisiert. Alle Krankenkassen verlangen einen allgemeinen Beitrags­satz von derzeit 14,6 Prozent.

  • Dazu kommt ein Zusatz­beitrag, den jede Krankenkasse selbst fest­legt – je nach ihrer finanziellen Situation.
  • Steht eine Krankenkasse gut da, muss sie ihren Zusatz­beitrag gering halten.
  • Steigen die Ausgaben einer Krankenkasse stärker als ihre Einnahmen, ist sie verpflichtet, ihren individuellen Zusatz­beitrag anzu­heben.

Für ihre Versicherten wird es dann teurer. Erhöht eine Krankenkasse ihren Zusatz­beitrag, haben Versicherte ein Sonderkündigungs­recht. Sie können dann zu einer güns­tigeren Kasse wechseln. Beispiel: Verlangt die Krankenkasse seit Januar 2023 einen höheren Beitrag, können Versicherte bis Ende jeden Monats kündigen.

  1. Die Frist beträgt zwei Monate zum Monats­ende.
  2. Ündigen Versicherte bis Ende Januar, sind sie dann ab April Mitglied bei einer neuen Krankenkasse, kündigen sie zu Ende Februar, gehören sie ab Mai ihrer neuen Wunsch­kasse an.
  3. Bis dahin müssen sie den höheren Zusatz­beitrag ihrer bisherigen Kasse zahlen.

Das Sonderkündigungs­recht ist für alle interes­sant, die noch nicht 12 Monate Mitglied bei ihrer Kasse sind. Denn normaler­weise ist ein Wechsel erst nach dieser Zeit möglich. Wer dagegen schon ein Jahr oder länger bei seiner Kasse Mitglied ist kann jeder­zeit die Krankenkasse wechseln.

Tipp: Alles Wichtige zum Kassen­wechsel erfahren Sie in unserem Special, Dort finden Sie auch alle Informationen zu den Extra­leistungen der einzelnen Kassen. Ausgewertet werden mehr als 200 Kriterien. Auch sie können je nach individuellem Bedarf einen erheblichen geld­werten Vorteil bedeuten und den Wechsel zu einer anderen Kasse empfehlens­wert machen.

Der Zusatz­beitrag ist 2023 von zuvor 1,3 Prozent auf 1,6 Prozent ange­hoben worden. Der Wert wird jedes Jahr neu fest­gelegt. Dazu schätzt ein Expertengremium immer bis zum 15. Oktober eines Jahres die Höhe der voraus­sicht­lichen Ausgaben der Krankenkassen und die Einnahmen des Gesund­heits­fonds für das folgende Kalender­jahr.

Auf dieser Grund­lage legt das Bundes­ministerium für Gesundheit den durch­schnitt­lichen Zusatz­beitrags­satz fest. Er wird jeweils bis zum 1. November bekannt gegeben und gilt für das komplette folgende Kalender­jahr. Relevant als Zusatz­beitrag ist er nur für bestimmte Personen­gruppen – etwa versicherungs­pflichtige Empfänger von Arbeits­losengeld 2 und Auszubildende, die monatlich nicht mehr als 325 Euro verdienen.

Hinweis: Die Krankenkassen sind nicht verpflichtet, bei einer Erhöhung des durch­schnitt­lichen Zusatz­beitrags­satzes ihren individuellen Zusatz­beitrag anzu­passen. Das müssen sie nur, wenn sich an ihrer finanziellen Situation etwas ändert. Das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen betrug 2021 nach Angaben des Gesund­heits­ministeriums etwa 6,7 Milliarden Euro.

  1. Für das erste Quartal in 2022 waren die Einnahmen und Ausgaben nahezu ausgeglichen.
  2. Der GKV-Spitzen­verband, das oberste Gremium aller Krankenkassen, ist für das Jahr 2022 insgesamt von stabilen Kassen­finanzen ausgegangen, weil es zusätzliche Mittel gab, die den Kassen zur Verfügung standen.
  3. Das waren etwa ergänzende Bundes­mittel und die Zuführungen aus der Liquiditäts­reserve.

Sollten diese zusätzlichen Mittel 2023 wegfallen, rechnet der GKV-Spitzen­verband mit einem Defizit von 17 Milliarden Euro. Das Bundes­gesund­heits­ministerium will diesem Defizit mit mehreren Maßnahmen entgegen­wirken.

01.01.2022 – Beiträge, Leistungen, Kosten – das gilt für Kinder, Studenten, Berufs­tätige und Rentner, wenn sie bei einer Krankenkasse versichert sind. 11.05.2022 – Gerät eine Krankenkasse in finanzielle Schwierig­keiten, ist die Versorgung der Versicherten trotzdem nicht gefährdet. Wir zeigen, was eine Schließung bedeutet. 29.03.2022 – Gesetzlich Kranken­versicherte ab 35 Jahren haben Anspruch auf eine regel­mäßige Gesund­heits­unter­suchung, oft auch Check-Up genannt. test.de erklärt die Regelung.

: Gesetzliche Krankenkassen: Viele Beiträge sind gestiegen – so klappt der Wechsel

Wie lange ist die Kündigungsfrist bei der Krankenkasse?

Grundsätzlich besteht eine 12-monatige Bindungsfrist bei der gewählten Krankenkasse. Die Kündigungsfrist beträgt zwei volle Kalendermonate zum Monatsende.

Kann eine gesetzliche Krankenkasse mich ablehnen?

Grundsätzlich kann jeder Versicherte seine gesetzliche Krankenkasse frei wählen. Die gewählte Kasse darf, wenn die gesetzlichen und satzungsmäßigen Voraussetzungen erfüllt sind, die Mitgliedschaft nicht ablehnen.

Was muss ich bei einem Krankenkassenwechsel beachten?

Krankenkassen-Wechselservice – schnell, sicher, bequem – Der ganze Krankenkassen-Wechsel in einem Schritt: Formular ausfüllen, elektronisch unterschreiben und Begrüßungsschreiben der neuen Krankenkasse abwarten. Natürlich kann man die Unterlagen auch downloaden oder per Post anfordern.

  • Rankenkasse wechseln Welche Kündigungsfristen gelten beim Krankenkassen-Wechsel? Wer die Krankenkasse wechseln möchte, muss eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende beachten.
  • Wer im Januar den Beitrittsantrag stellt, wird zum 1.
  • April Mitglied in der neuen Krankenkasse.
  • Um die korrekte Anwendung der Fristen kümmern sich die Krankenkassen.

Per Datenabgleich klären neue und alte Krankenkasse, wann der Krankenkassen-Wechsel erfolgen kann. Sobald der Daten-Austauch mit der alten Krankenkasse stattgefunden hat, teilt die neue Krankenkasse den Wechsel-Termin mit. Beim Wechsel des Arbeitgebers kann man sofort einer anderen Krankenkasse beitreten.

Hier müssen keine Fristen eingehalten werden, auch die zwölfmonatige Bindung an die alte Krankenkasse besteht nicht. Dieses sofortige Krankenkassen-Wahlrecht gilt während der ersten 14 Tage nach Beschäftigungsbeginn. Das gleiche gilt bei jedem versicherungsrechtlichen Statuswechsel. Wer pflichtversichert war und sich freiwillig weiterversichern möchte, kann sofort die Krankenkasse wechseln.

Auch Familienversicherte kündigen nicht, sondern treten direkt der gewählten Krankenkasse bei, wenn die Versicherungspflicht eintritt. Muss die neue Krankenkasse mich aufnehmen? Welche Risiken gibt es beim Krankenkassen-Wechsel? Die Mitgliedschaft bei der alten Krankenkasse wird zum Wechsel-Termin nur beendet, wenn die neue Krankenkasse das Zustandekommen der Mitgliedschaft schriftlich bestätigt hat.

  1. Im Klartext heißt das, dass der Versicherungsschutz beim Wechsel der Krankenkasse zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist.
  2. Eine Lücke beim Krankenversicherungsschutz kann es nicht geben.
  3. Sollte die Versicherung bei der neuen Krankenkasse nicht zustande kommen, bleibt man automatisch bei der alten Krankenkasse versichert.

Auch eine doppelte Krankenversicherung ist ausgeschlossen. Das alles regelt das Sozialgesetzbuch für alle Krankenkassen gleich und verbindlich. Muss ich meinen Arbeitgeber vom Krankenkassen-Wechsel informieren? Arbeitnehmer teilen Ihrem Arbeitgeber den Wechsel der Krankenkasse formlos mit.

Der Arbeitgeber erhält im elektronischen Meldeverfahren die Bestätigung der Mitgliedschaft von der neuen Krankenkasse. Wer arbeitslos ist, informiert die Agentur für Arbeit, Rentner den Rentenversicherungsträger. Wer muss die Krankenkasse noch kündigen? Nur wenn wer das System der gesetzlichen Krankenversicherung verlassen möchte, muss seine Krankenkasse noch selbst kündigen – zum Beispiel, weil man sich privat versichern möchte oder ins Ausland umzieht.

Laufen begonnene Behandlungen beim Krankenkassen-Wechsel weiter? Einige medizinische Behandlungen müssen vor Beginn von den Krankenkassen genehmigt werden. Wenn eine von der alten Krankenkasse genehmigte Behandlung noch nicht begonnen wurde, müssen Sie bei der neuen Krankenkasse erneut einen Antrag stellen.

  • Wenn Sie eine genehmigte Behandlung bereits begonnen haben, wird die neue Krankenkasse die Kosten der weiteren Behandlung tragen.
  • Sie sollten die neue Krankenkasse nach Ihrem Beitritt sofort über die laufende Behandlung informieren.
  • Hilfsmittel wie Rollstühle müssen Sie in der Regel zurückgeben und erhalten von der neuen Krankenkasse gleichwertigen Ersatz.

Auch bei Medikamenten ist es denkbar, dass Sie andere gleichwertige Arzneien erhalten. DER KRANKENKASSEN-WECHSEL SCHRITT FÜR SCHRITT SCHRITT 1: PASSENDE NEUE KRANKENKASSE SUCHEN Machen Sie sich Gedanken darüber, welche Krankenkasse am besten zu Ihren Vorstellungen passt.

  1. Dabei unterstützt Sie unser Krankenkassen-Vergleichrechner,
  2. Oft helfen auch Empfehlungen von Freunden, Verwandten oder Kollegen weiter: Wer hat gute Erfahrungen mit welcher Krankenkasse gemacht? SCHRITT 2: BEITRITTSANTRAG STELLEN Stellen Sie einen Beitragsantrag bei Ihrer neuen Krankenkasse.
  3. Den Beitrittsantrag können Sie beim Krankenkassen-Wechselservice anfordern oder gleich online wechseln.

Hinweis: Die Angabe eines Beitrittstermins sowie die Angabe des Namens der Vorversicherung sind Voraussetzung für die Bearbeitung Ihres Antrags. Übrigens: Wenn Sie bereits Mitglied einer gesetzlichen Krankenkassen sind, haben Sie ein Recht auf den Wechsel.

Die neue, von Ihnen gewählte Krankenkasse muss Sie aufnehmen – unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand. SCHRITT 3: ARBEITGEBER, AGENTUR FÜR ARBEIT ODER RENTENVERSICHERUNG INFORMIEREN Sobald Sie eine Bestätigung der neuen Krankenkasse mit Angabe des Wechsel-Termins erhalten haben, informieren Sie formlos ihren Arbeitgeber über den Krankenkassen-Wechsel.

Der Arbeitgeber erhält später eine elektronische Mitgliedsbescheinigung von der neuen Krankenkasse. Wer arbeitslos ist, informiert die Agentur für Arbeit, Rentner den Rentenversicherungsträger.