Warum SchlGt Mein Herz So Schnell?

Warum SchlGt Mein Herz So Schnell
Dass der Puls bei Sport oder Stress steigt, ist ganz normal. Manchmal schlägt das Herz aber aufgrund einer Erkrankung sehr schnell. Man kann das als unangenehmes Herzrasen spüren. Mögliche Ursachen sind hohes Fieber, Schilddrüsenprobleme oder Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern oder eine Kammertachykardie.

Ist es schlimm wenn das Herz schneller schlägt?

Experten-Antwort: – Ein schneller Puls ist eine völlig normale Körperreaktion, wenn dies z.B. unter körperlicher Belastung auftritt oder bei Aufregung bzw. in Angst-Situationen. Kommt es dagegen ohne ersichtlichen Grund zu Herzrasen, sollte unbedingt eine ärztliche Abklärung erfolgen.

  • Geklärt werden muss insbesondere, ob hinter dem schnellen Puls eine ernstzunehmende Herzrhythmusstörung wie etwa Vorhofflimmern steckt, was auf keinen Fall übersehen werden darf.
  • Denn Vorhofflimmern kann den Blutfluss im Herz massiv stören und dadurch Blutgerinnsel entstehen lassen, die im Laufe der Zeit mit dem Blutstrom ins Gehirn gelangen.

Kommt es dort zur Verstopfung von Blutgefäßen, droht in einzelnen Gehirnarealen ein Mangel an sauerstoffreichem Blut, der zum Absterben von Hirngewebe und damit zu einem Schlaganfall führen kann. Deshalb gilt: Herzrasen, das nicht auf körperliche Belastung, Angst oder Aufregung zurückzuführen ist, sollte man möglichst schnell abklären lassen.

Wie Sie im Einzelfall genau vorgehen müssen, hängt von den Begleitumständen ab. Treten z.B. gleichzeitig im Brustbereich Warnsignale auf wie etwa Schmerzen, ein starker Druck oder ein brennendes Gefühl, ist umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen. Denn solche Beschwerden können auf eine gefährliche Unterversorgung des Herzmuskels mit sauerstoffreichem Blut hinweisen und in einen Herzinfarkt münden (s.

auch Herzinfarkt-Alarmzeichen ). Ähnliches gilt für Herzrasen, das zusammen mit plötzlicher Atemnot oder deutlichen Schwindel-Beschwerden bzw. Bewusstseinsstörungen auftritt, was auf ein gefährliches Nachlassen der Pumpfunktion des Herzmuskels hindeuten kann und daher ebenfalls das Wählen der 112 erfordert.

Tritt ungeklärtes Herzrasen dagegen alleine auf, also ohne begleitende Alarmzeichen, steht vor allem die sofortige Anfertigung eines EKGs im Vordergrund und zwar unbedingt solange das Herzrasen noch anhält. Denn nur dann lässt sich im EKG sehen, ob Vorhofflimmern dahintersteckt. Ist das Herzrasen wieder vorbei, kann dazu mit dem EKG rückwirkend keine Aussage mehr gemacht werden.

Die dringende Empfehlung lautet daher, die nächste erreichbare Möglichkeit zur Aufzeichnung eines EKGs zu nutzen, wofür Sie sich ohne Zeitverlust am besten in die Praxis Ihrer betreuenden Ärztin oder Ihres betreuenden Arztes begeben. Ist dies nicht möglich, lässt sich auch eine fremde in der Nähe befindliche Praxis für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin aufsuchen, wo man um ein umgehendes EKG bittet.

Warum spüre ich mein Herz so stark schlagen?

Warum ist mein Herz so unruhig? – Stress oder Aufregung als Ursachen für Herzstolpern – Eine häufige Ursache für Herzstolpern sind Extraschläge des Herzens, die etwas früher als der normale Herzschlag einsetzen, sogenannte Extrasystolen, Sie können als Einzelschläge, Doppelschläge oder Salven auftreten.

Bei gesunden Menschen werden sie häufig durch Stress, Aufregung, Angst oder Freude verursacht. Auch nach dem Genuss von Alkohol, Nikotin oder Kaffee können Extrasystolen auftreten. Eine weitere Ursache für Herzstolpern sind Verschiebungen der Elektrolyte im Blut, beispielsweise nach dem Sport oder dem Saunieren.

Insbesondere ein kurzfristiger Mangel an Kalium oder Magnesium kann Herzstolpern auslösen. Außerdem können Erkrankungen der Schilddrüse Auslöser für Extrasystolen sein.

Wie bekomme ich mein Herzrasen weg?

Herzrasen lässt sich in manchen Fällen durch einen einfachen Kniff beheben. Bleibt der Puls allerdings längere Zeit erhöht, kann es lebensgefährlich werden. Davor warnen Kardiologen. – Anfälle von Herzrasen, die plötzlich ohne erkennbare Ursache auftreten, können in manchen Fällen durch einen einfachen Trick gestoppt werden.

  1. Durch Reizung bestimmter Druck-Rezeptoren lässt sich der Herzschlag unter Umständen wieder normalisieren”, erläutert Dr.
  2. Norbert Smetak, Dr. med.
  3. Norbert Smetak, Bundesvorsitzender des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK) und praktizierender Kardiologe in einer fachärztlichen Gemeinschaftspraxis für, Kardiologie und in Kirchheim.

„Betroffene können zum Beispiel mit Mittel- und Zeigefinger eine Stelle am Hals leicht massieren, an der man den Pulsschlag spürt. Das stimuliert den Karotissinusnerv, der den in den Halsschlagadern misst. Dadurch lässt sich die Herzschlagfrequenz möglicherweise absenken und so der Anfall stoppen.

  • Da infolge der Massage auch der Blutdruck sinken kann, sollte man diese Methode allerdings nur im Sitzen oder Liegen vornehmen.
  • Eine andere Möglichkeit wäre, sich wie beim Tauchen zum Druckausgleich die Nase zuzuhalten, dann bei geschlossenem Mund Luft in die Nase zu pressen und den Druck einige Sekunden aufrecht zu erhalten.

Oder schnell ein kaltes, Kohlensäure-haltiges Getränk zu trinken und anschließend aufzustoßen. In beiden Fällen erreicht man, dass sich der Druck im Brust- und Bauchbereich vorübergehend erhöht, was das Herzrasen beenden kann.” Bei längeren Anfällen sowie Schwäche oder Schwindel sofort einen Arzt rufen Wenn der Puls allerdings längere Zeit erhöht bleibt, muss das Herzrasen von einem Arzt behandelt werden, ansonsten kann es zu einem lebensbedrohlichen Zustand kommen.

Wenn das Herz nicht rasch wieder zu seinem normalen Rhythmus zurückkehrt, kann es gefährlich werden, da bei Herzrasen nicht ausreichend Blut durch den gepumpt wird”, warnt Smetak. „Krankhaftes Herzrasen entsteht durch eine Serie zusätzlicher Herzschläge, die sich infolge einer veränderten Reizweiterleitung in den Vorhöfen oder Kammern des Herzens entwickeln.

Im schlimmsten Fall wird daraus ein mit Pulsraten von über 300 Schlägen pro Minute, das ohne sofortige Behandlung tödlich verlaufen kann. Deshalb muss bei längeren Anfällen von Herzrasen, oder wenn Symptome wie Schwäche oder Schwindel hinzukommen, unbedingt ein Arzt gerufen werden.” : Was bei plötzlichem Herzrasen zu tun ist

Wie kann ich mein Herz beruhigen?

Nervöse Herzbeschwerden Die Herzfunktion wird entscheidend von unserem unabhängigen Nervensystem gesteuert auf das wir keinen direkten Einfluss nehmen können. Das Gefühl von Angst lässt das Herz schneller schlagen, was wiederum zu noch mehr Angst führt, so dass ein Ausbrechen auf diesem Teufelskreis schwierig ist.

Die Therapie nervöser Herzbeschwerden setzt somit bei den Ursachen an. Stärkung Weissdornblätter mit Blüten stärken das Herz und beruhigen. Sie helfen bei Blutdruckstörungen, Bluthochdruck und niedrigem Blutdruck. Die Schlagkraft des Herzens wird verbessert und der Blutdruck durch erhöhte Elastizität der arteriellen Gefässe reguliert.

Beruhigung Bei nervösen Herzbeschwerden ist das Nervensystem überreizt, beruhigend und harmonisierend wirken Baldrian und Johanniskraut, sowie Passionsblume und Melisse. Meditation Autogenes Training, Meditation, Yoga oder Atemtraining können Angstzustände lösen.

  1. Sie stärken das Selbstvertrauen und richten den Fokus auf das gesunde Herz.
  2. Medikation Klassische Medikamente kommen bei nervösen Herzbeschwerden selten zum Einsatz, ausser bei einer entsprechenden Indikation wie z.B.
  3. Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz.
  4. Lebensumstände Eine Verbesserung der Gesundheit erfordert meist auch die Anpassung verschiedener Lebensumstände.
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Die Unterstützung einer ärztlichen Therapie sollte immer vorweg abgeklärt werden. Erhalten Sie regelmässig unsere Tipps zu Gesundheitsthemen und weitere gute Neuigkeiten von Dr. Andres. : Nervöse Herzbeschwerden

Wie merkt man das mit dem Herz was nicht stimmt?

Bei folgenden Anzeichen sollten Sie aber unbedingt an einen Herzinfarkt denken: Was: Schmerzen, die länger als 5 Minuten anhalten. Wo: typisch im Brustkorb, häufig hinter dem Brustbein. Zusätzlich können Schmerzen im Rücken oder Oberbauch (Verwechslung mit „Magenschmerzen’ möglich) ein Alarmzeichen sein.

Was trinken bei Herzrasen?

Diagnose und Therapie von Herzrasen – Um die Ursachen von Herzrasen abzuklären, fragt der Arzt zunächst ausführlich nach den Symptomen. Hierbei kann die Checkliste der Herzstiftung hilfreich sein. Um eine ernste Herzerkrankung auszuschließen, fertigt er in der Regel ein Ruhe- sowie ein Belastungs-EKG und einen Herzultraschall an.

  1. In vielen Fällen lässt sich die Ursache für das Herzrasen nur durch eine spezielle Katheteruntersuchung, die sogenannte elektrophysiologische Untersuchung (EPU), klären.
  2. Liegt dem Herzrasen eine ernsthafte Herzerkrankung zugrunde, wird der Arzt weitere Therapiemöglichkeiten wie die Einnahme von Medikamenten, eine Katheterablation oder den Einsatz eines Defibrillators mit Ihnen besprechen.

Gutartiges Herzjagen lässt sich heute in den meisten Fällen behandeln. Neben den oben genannten Techniken zur Beendigung des Herzrasens stehen Medikamente zur Verfügung. In einigen Fällen kann eine Katheterablation sinnvoll sein. Dazu werden die Herzmuskelzellen in dem Bereich verödet, der das Herzjagen auslöst.

Wie fühlt man sich bei Herzrasen?

Was sind Herzklopfen und Herzrasen? –

  • Wenn man von Herzklopfen oder Herzrasen spricht, bedeutet das eine unangenehme Wahrnehmung des eigenen Herzschlags. Man nennt dies auch „Palpitationen”.
  • Der Herzschlag kann schneller/langsamer, stärker oder unregelmäßiger empfunden werden.
  • Die Symptome sind häufig mit Unwohlsein, Angst, seltener auch mit Schmerzen verbunden.
  • Herzklopfen und Herzrasen können sehr unterschiedlich lange andauern (von Sekunden bis zu Tagen).

In der Mehrheit der Fälle sind Palpitationen harmlos. Aufzeichnungen der elektrischen Aktivitäten des Herzens (EKG) zeigen täglich bei den meisten Personen einige Extraschläge an, die aber nicht unbedingt spürbar sind. Herzklopfen und Herzrasen können aber auch Hinweis auf eine ernste Grunderkrankung sein.

Wie lange hält Herzrasen an?

Wie häufig ist Herzrasen bei anfallsartiger Vorhoftachykardie? – Die anfallsartige Vorhoftachykardie tritt relativ häufig auf. Sie betrifft vor allem jüngere Erwachsene. Bei Frauen tritt sie häufiger auf als bei Männern. In der Regel kommt ein Anfall plötzlich, hält einige Minuten an und verschwindet genauso plötzlich, wie er gekommen ist.

Was beruhigt Herzrasen?

Valsalva-Pressversuch: Halten Sie sich die Nase zu und versuchen Sie, bei geschlossenem Mund auszuatmen. Dadurch erhöht sich der Druck im Brustkorb und der Herzschlag verlangsamt sich. ruhige Atmung: Vor allem, wenn das Herzrasen durch Stress oder Angst ausgelöst wurde, kann es manchmal schon helfen, ruhig zu atmen.

Was bedeutet ein kräftiger Herzschlag?

Wenn das Herz stolpert, rast oder klopft Herzstolpern Herzstolpern ist ein weit verbreitetes Phänomen. Ursachen sind meist so genannte Extrasystolen. Extrasystolen sind zusätzliche Herzschläge, die das Herz kurz aus dem Takt bringen können. Sie äußern sich bei vielen Betroffenen als Herzstolpern und sind in der Regel harmlos.

  • Um Herzstolpern von anderen Herzrhythmusstörungen abgrenzen zu können, sollte ein EKG gemacht und der Blutdruck kontrolliert werden.
  • Eine Behandlung von Herzstolpern ist meistens nicht erforderlich.
  • Herzrasen (Tachykardie)

Herzrasen gehört ebenfalls zu den Herzrhythmusstörungen. Es kommt dabei zu einem unangemessen schnellen Puls von mehr als 100 Schlägen pro Minute. Der Ursprung der Rhythmusstörung liegt oberhalb der Herzkammern.

  1. Es sind meist jüngere Patienten betroffen, dabei Frauen öfter als Männer.
  2. Harmlose, kurzzeitige Ursachen können Aufregung und Angst, Freude und Vorfreude oder auch stressige Situationen sein.
  3. Weitere Ursachen:
  • übermäßiger Genuss von Koffein (Kaffee, Cola)
  • übermäßiger Genuss von Nikotin
  • Medikamente (z.B. Schilddrüsen-Hormone)
  • Vorhofflimmern
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Blutdruckabfall
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Unterzuckerung
  • Angststörungen

Um herauszufinden, ob es sich um ein harmloses Herzklopfen oder um ernstzunehmende, behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörungen handelt, sollten verschiedene Untersuchungen wie z.B. ein EKG, Blutdruckmessung u.a. vorgenommen werden. Außerdem sollte geklärt werden, ob Vorerkrankungen vorhanden sind, bestimmte Medikamente eingenommen werden oder beruflicher Stress oder familiäre Belastungen vorliegen.

  • Herzklopfen Viele Menschen hören in besonderen Fällen ihr Herz in der Brust schlagen, es pocht und klopft.
  • Häufig spürt man den Puls bis in die Halsschlagader.
  • Ursache dafür sind meist Aufregung, Vorfreude oder stressige Situationen.
  • Es handelt sich hierbei um ein harmloses starkes Herzklopfen, das nach kurzer Zeit wieder verschwindet.

Starkes Herzklopfen kann aber auch Ausdruck einer Herzerkrankung sein. Erkrankungen wie beispielsweise Vorhofflimmern und Schilddrüsenerkrankungen können Herzklopfen bis zum Herzrasen auslösen. Gleiches gilt für übermäßigen Kaffee- und Colagenuss sowie für bestimmte Medikamente.

Welcher Mangel macht Herzrasen?

Ein Mangel an Kalium und Magnesium kann daher zu Herzproblemen führen. Vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Herz- rhythmusstörungen ist eine ausreichende Aufnahme von Kalium und Magnesium nötig. Vitamine sind organische Verbindungen, die der Körper nicht oder nur unzureichend selber herstellen kann.

Sollte man bei Herzrasen zum Arzt?

Herzrasen: Was tun? Herzrasen: Wenn der Puls aus dem Takt gerät Herz & Kreislauf Veröffentlicht am: 22.09.2022 4 Minuten Lesedauer Herzrasen (Tachykardie) tritt häufig ganz plötzlich auf und macht den Betroffenen Angst. Nicht immer jedoch ist der zu schnelle Pulsschlag gefährlich. Mitunter können schon einfache Maßnahmen das unangenehme Herzjagen beenden. © iStock / mheim3011 Fachleute definieren eine Tachykardie – umgangssprachlich Herzrasen genannt – als Herzrhythmusstörung, bei der das Herz ohne körperliche Anstrengung viel zu schnell schlägt, nämlich mehr als 100-Mal pro Minute bei einem erwachsenen Menschen.

Unruhe Engegefühl in der Brust Atemnot

Es können unterschiedliche Ursachen hinter dem Herzrasen stecken. Die häufigste ist das sogenannte Vorhofflimmern, das Menschen ab dem 50. Lebensjahr betreffen kann, Dabei drückt der linke Vorhof das Blut nicht mehr in die linke Herzkammer. Oft rufen langjähriger Bluthochdruck, erkrankte Herzklappen oder eine koronare Herzkrankheit diese Herzrhythmusstörung hervor.

Körperliche Anstrengung wie Sport Starke Angst, Anspannung oder Freude Fieber Medikamente, Drogen, Vergiftungen Störungen des Stoffwechsels (z.B. eine Schilddrüsenüberfunktion) Hormonveränderungen (zum Beispiel in den Herzschwäche

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Es gibt eine Vielzahl spezieller Tachykardien, beispielsweise:

Posturales Tachykardiesyndrom (POTS) als Folge einer Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom) Atrioventrikularknoten-Reentry-Tachykardie tritt meist bei jungen Menschen auf. Auch hier ist die Erregungsleitung im Herzen gestört, es kommt zu sogenanntem gutartigem Herzrasen, welches meist plötzlich einsetzt und auch von selbst wieder endet.

Herzrasen bei körperlicher Anstrengung oder psychischer Erregung ist die gesunde Antwort des Körpers auf eine Belastungssituation und hat keinen Krankheitswert. Die anfallsartige supraventrikuläre Tachykardie hat Krankheitswert, sie setzt meist sehr plötzlich ein und verschwindet ebenso rasch wieder ohne schwerwiegende Folgen.

  1. Häufige Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern senken die Belastbarkeit, sind akut nur im Ausnahmefall lebensbedrohlich, können aber schwere Folgen, wie einen haben.
  2. Eine pulslose Ventrikuläre Tachykardie oder ein Kammerflimmern dagegen führen ohne schnelle Behandlung innerhalb sehr kurzer Zeit zum Tod.

Generell sollten Betroffene in jedem Fall ärztlichen Rat suchen, wenn Herzrasen wiederholt auftritt – auch wenn es von selbst wieder verschwindet. Womöglich steckt eine Herzerkrankung dahinter, die eine Behandlung erfordert. In folgenden Fällen sollten Sie beziehungsweise eine Begleitperson sofort den Notarzt rufen:

bei anhaltender Tachykardie (sie hört nicht von selbst auf, auch nicht durch Techniken wie Luft anhalten mithilfe des Vasalva-Manövers oder ein Glas Wasser trinken) bei Bewusstlosigkeit und Kreislaufstillstand bei zusätzlich auftretender Atemnot, Kurzatmigkeit, starken Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust

Eine Kammertachykardie ist ein lebensbedrohlicher, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Erkennbar ist er an einer plötzlichen Bewusstlosigkeit, fehlender oder unnatürlicher Atmung der Betroffenen beziehungsweise dem Stillstand des Herzens. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens kann eine Herzdruckmassage helfen, den Kreislauf aufrechtzuerhalten und das Leben der betroffenen Personen zu retten.

Wenn ein automatisierter externer Defibrillator (AED) in der Nähe ist, sollte dieser schnellstmöglich eingesetzt werden. Ist das Herzrasen gutartig, steckt keine gefährliche Herzerkrankung dahinter und sind die Beschwerden nicht stark, können bestimmte Selbsthilfe-Maßnahmen den Herzschlag normalisieren,

Die Ursachen sollten aber unbedingt zuerst ärztlich abgeklärt werden. Steht fest, dass es sich um eine gutartige Tachykardie handelt, können Sie bei Herzrasen diese Maßnahmen ausprobieren:

schnell ein kaltes Glas Wasser trinken die Luft anhalten mit Hilfe des Vasalva-Manövers sich sehr kaltes Wasser ins Gesicht spritzen

Diese Techniken regen verschiedene Nerven an (vor allem den sogenannten Vagus-Nerv). Das wiederum verlangsamt die Erregungsweiterleitung im Herzen kurzfristig oder unterbricht sie, sodass das Herzjagen letztendlich stoppt, Auch das sogenannte Vasalva-Manöver kann man bei einem Anfall von gutartiger Tachykardie versuchen: Tief einatmen, Luft anhalten und das Zwerchfell und die Bauchmuskeln anspannen. © iStock / Maridav Bei leichtem Herzrasen, das keiner Erkrankung zugrunde liegt, hilft es, sich kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen, um den Puls zu normalisieren. Die Behandlung von Herzrasen richtet sich danach, welche Art der Herzrhythmusstörung vorliegt und wo sie entsteht.

Medikamente : Antiarrhythmika beeinflussen die Erregungsbildung oder -weiterleitung und können das Auftreten eines zu schnellen Herzschlags verhindern. Defibrillator : Er wird implantiert, erkennt gefährliche Herzrhythmusstörungen und beendet sie durch elektrische Stimulation. Katheterablation : Ärztinnen oder Ärzte veröden Herzmuskelzellen in dem Bereich, wo das Herzrasen ausgelöst wurde.

Auch beim gutartigen Herzjagen können Antiarrhythmika sowie in einigen Fällen eine Katheterablation helfen, die Anfälle zu unterdrücken – vor allem, wenn die Beschwerden sehr stark sind oder das Herzrasen häufiger auftritt. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Können Gedanken Herzrasen auslösen?

Depressionen können sich auf das Herz auswirken. © Paul-Georg Meister / pixelio Navigation überspringen

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Was der Volksmund schon seit Langem ahnt, hat die medizinische Forschung bestätigt: Herz und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Wer an einer Depression leidet, läuft Gefahr, Herz und Kreislauf zu schädigen.

    Ein Herz und eine Seele Der kleine pumpende Muskel verrichtet im Brustkorb lebenswichtige Dienste. Auch für die Seelenlage des Menschen spielt er eine gewichtige Rolle: Wenn jemand „etwas auf dem Herzen” hat, dann liegt es natürlich nicht direkt auf dem Organ, sondern etwas bedrückt ihn sehr. Auch „Hand aufs Herz” ist nicht unbedingt wörtlich zu nehmen, sondern fordert auf, etwas ehrlich zu sagen. Und „was von ganzem Herzen kommt”, kommt – das weiß jeder – mit viel Liebe. Diese Sprichwörter weisen auf eine enge Verbindung zwischen Herz und Seele hin. Am deutlichsten wird das im Ausdruck „gebrochenes Herz”. Dinge, die belasten, schlagen sich auf das Herz nieder. Ärger, Stress, Angst können körperliche Reaktionen auslösen, an denen das Herz beteiligt ist: Der Puls steigt, das Herz klopft. Sogar die Brust kann schmerzen und die Luft wegbleiben. Depression: höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Erst in den letzten Jahren hat die Forschung die Zusammenhänge zwischen Depression und Herz-Kreislauf-System besser erkannt. Heute weiß man, dass eine Depression das Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Hierzu zählen insbesondere Erkrankungen, die Folge einer Atherosklerose, also einer Ablagerung von Blutfetten, Bindegewebe und Kalk in den Wänden von Schlagadern sind: Erkrankung der Herzkranzgefäße ( koronare Herzkrankheit ), Herzinfarkt, Schlaganfall und Verschlusskrankheit der Bein- oder Beckenarterien. Selbst das Risiko für das Auftreten einer Herzmuskelschwäche steigt. Zudem kann eine Depression den Verlauf dieser Erkrankungen ungünstig beeinflussen. Herzinfarkt oder eine Erkrankung der Herzkranzgefäße verlaufen im Allgemeinen schwerer, wenn die Betroffenen gleichzeitig an einer Depression leiden. Umgekehrt kann eine Erkrankung der Herzens die Psyche belasten. Wer etwa unter einer schweren Herzschwäche leidet, hat möglicherweise auch eine niedergedrückte Stimmung. Ein langwieriger Krankenhausaufenthalt, eine Operation, die Ungewissheit nach einem Herzinfarkt – all diese Ereignisse können eine psychische Störung auslösen. Und Menschen, die an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, haben auch ein höheres Risiko, eine Depression zu erleiden. Wie kann gedrückte Stimmung auf Herz und Kreislauf schlagen? Depression beeinflusst Herz und Kreislauf auf verschiedene Weise. Zum einen wirkt sich eine Depression auf andere Gesundheitsprobleme aus, die die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. So werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, die Störungen des Fett- und Zuckerstoffwechsels verursachen können. Daher kann eine Depression die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2) und andere Stoffwechselvorgänge ungünstig beeinflussen und zu Übergewicht führen. Zudem kann sich eine Depression direkt auf Herz und Blutgefäße auswirken. Das häufig übererregte sympathische Nervensystem geht mit einem schnellen Puls und einer vermehrten Ausschüttung von Kreislaufhormonen einher. Darüber hinaus reagiert das Immunsystem mit einer Entzündungsreaktion auf anhaltenden Stress, was das Herz belasten kann. Und schließlich kann Depression Blutplättchen aktivieren und so den Verschluss von Schlagadern fördern. Ungesunder Lebensstil Menschen mit Depression tun sich krankheitsbedingt oft schwer, ein gesundes Leben zu führen. Schon die Bewältigung des Alltags bereitet ihnen häufig Schwierigkeiten. Zudem trägt die Tendenz, sich aufgrund der Erkrankung von Freunden und Familie zurückzuziehen, zu einem ungesunden Lebensstil bei und kann im Extremfall zu sozialer Isolation führen. Depressive Patienten rauchen häufiger oder haben Schwierigkeiten, auf Dauer mit dem Rauchen aufzuhören, Ungesunde fett- und kohlenhydratreiche Ernährung tragen wie das Rauchen zu einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko bei. Schließlich wirkt sich auch Bewegungsmangel ungünstig auf Herz und Blutgefäße aus. Medikamente gegen Depression: mehr Nutzen als Risiken Bei den Medikamenten gegen die Depression, den sogenannten Antidepressiva, überwiegt nach heutiger Auffassung der Nutzen der Behandlung gegenüber möglichen Nebenwirkungen auf Herz und Kreislauf. Nicht zuletzt nehmen gut eingestellte Patienten mit Depression ihre Herzmedikamente zuverlässiger ein, was das Herz-Kreislauf-Risiko ebenfalls senkt. Allerdings sind nicht alle Antidepressiva für Patienten mit Herzerkrankungen geeignet. Insbesondere sogenannte trizyklische Antidepressiva sollten in diesem Fall vermieden werden. Depression: Häufig nicht erkannt Die Depression ist eine sehr häufige Erkrankung: Etwa jeder fünfte Deutsche erkrankt einmal in seinem Leben an einer Depression – Frauen etwas häufiger als Männer. Dennoch wird eine Depression häufig übersehen oder die Beschwerden werden nicht ernst genommen. Es ist zwar ganz normal, manchmal traurig oder niedergeschlagen zu sein. Hält ein solcher Zustand jedoch über einen längeren Zeitraum an, d.h. über mindestens zwei Wochen, kann er durch eine Depression verursacht sein. Dies trifft vor allem dann zu, wenn Betroffene das Interesse für sich und ihre Umwelt verlieren und wenig Freude an Dingen haben, die ihnen früher Spaß gemacht haben. Weitere Alarmzeichen sind unter anderem Schlafprobleme, mangelnder Appetit, Konzentrationsschwierigkeiten, innere Unruhe oder ein Mangel an Energie.

    Warum Herzrasen in der Nacht?

    Warum geht der Puls im Schlaf hoch? – In denen mit dem Träumen assoziierten REM-Schlafphasen ist es vollkommen natürlich, dass der Puls beim Schlafen ansteigt. Abgesehen davon sollte der Puls beim Schlafen unter dem Puls tagsüber und sogar unter dem Ruhepuls liegen.

    Warum stolpert mein Herz im Liegen?

    Herzstolpern im Liegen – Einige Menschen spüren, dass Herzstolpern vorwiegend oder ausschließlich in Ruhe, beispielsweise im Liegen, auftritt. Die Ursachen sind häufig die gleichen wie die oben genannten. Die Extraschläge können in Ruhe leichter auftreten, da der langsamere Grundrhythmus das Auftreten von Extrasystolen eher zulässt als ein schnellerer Grundrhythmus.

    Was für ein Puls ist gefährlich?

    Schon ein Ruhepuls von mehr als 70 Schlägen pro Minute geht mit einem 60 Prozent höheren Risiko für einen vorzeitigen Tod einher, auch bei gesunden Menschen. Denn das zu häufige Schlagen ist auf Dauer anstrengend für den Herzmuskel und schwächt ihn. Je niedriger der Puls, desto besser, solange er nicht unter 50 sinkt.

    Wie schnell muss ein Herz schlagen?

    PD Dr. med. Richard Kobza, Chefarzt Kardiologie, Herzzentrum Unser Herz pumpt Blut durch den Körper und versorgt Organe, Gewebe und Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Ruhepuls gibt an, wie oft das Herz in Ruhe pro Minute schlägt. Bei einem gesunden Herz reguliert der Organismus den Ruhepuls so, dass der Körper in Ruhe ausreichend mit Blut versorgt wird.

    Sobald man sich bewegt, steigt auch der Puls, da der Körper dann mehr Blut in die arbeitenden Muskeln pumpen muss. Durchschnittlich liegt der Ruhepuls eines gesunden Erwachsenen bei 60 bis 90 Schlägen pro Minute, wir sprechen vom normalen Sinusrhythmus. Bei hochtrainierten Ausdauersportlern ist der Ruhepuls deutlich niedriger.

    Bei ihnen schlägt das Herz unter Umständen nur 35- bis 50-mal in der Minute. Grund: Das Herz eines Sportlers ist in der Lage, mit einem Herzschlag mehr Blut durch den Körper zu pumpen als ein wenig trainiertes Herz. Viele verschiedene Faktoren können den Ruhepuls beeinflussen, zum Beispiel Schmerzen, die Hormone, Infektionen, Stress und Genussmittel wie Koffein oder Nikotin.

    1. Auch Schwangere haben einen höheren Puls.
    2. Bei ihnen braucht es dies, damit das Baby ausreichend mit Blut zu versorgt werden kann.
    3. Tatsächlich besteht bei Säugetieren eine «umgekehrte Beziehung» zwischen Herzfrequenz und Lebenserwartung.
    4. Hingegen bleibt die Frage, ob das menschliche Leben durch Herzverlangsamung verlängert werden kann, umstritten.

    Mit einem Ruhepuls von 85 bis 90 wie Sie ihn beschreiben, besteht kein erhöhtes Risiko.

    Was passiert wenn Puls zu hoch ist?

    Wie hoch darf der Puls sein? – Bei Erwachsenen liegt der Puls in Ruhe bei etwa 60 bis 80 Schlägen pro Minute. Er kann je nach Wetter und Tageszeit schwanken und niedriger bzw. höher sein. Sportler zum Beispiel haben häufig einen niedrigeren Ruhepuls, weil ihr Herz so trainiert ist, dass es mit einem Schlag mehr Blut in die Hauptschlagader pumpen kann.

    • Auch Medikamente und Herzerkrankungen können weitere Ursache für einen niedrigen Ruhepuls sein.
    • Abhängig davon, welchen Trainingszustand das eigene Herz aufweist und welche Beschwerden bzw.
    • Herzkrankheiten vorliegen, gilt ein Ruhepuls von unter 40 als zu niedrig.
    • Gefährlich wird es für den Körper, wenn zu dem niedrigen Puls noch weitere Symptome wie Schwindel, Müdigkeit, Atemnot oder Ohnmacht auftreten.

    Ein hoher Puls, auch Tachykardie genannt, kann durch Koffein, Stress oder verschiedene Erkrankungen verursacht werden. Beispielsweise erhöht sich der Ruhepuls bei Fieber und bestimmten Schilddrüsenerkrankungen. Da ein hoher Puls auch ein Warnsignal für eine Herzrhythmusstörung sein kann, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung e.V., regelmäßig den Puls zu messen.

    „Wichtig ist zu klären, ob der Puls dauerhaft zu hoch ist. Ein Ruhepuls von über 100 sollte jedoch immer ärztlich abgeklärt werden”, rät der Herzspezialist der Deutschen Herzstiftung Prof. Dr. med. Thomas Meinertz. Der Herzschlag pro Minute ist jedoch auch alters- und geschlechtsabhängig. Bei Frauen ist der Puls meist etwas schneller als bei Männern.

    Normwerte des Ruhepuls sind:

    • Neugeborene Babys: 120 bis 140
    • Kleinkinder: 100 bis 120
    • Bei älteren Kindern und Jugendlichen beträgt der Ruhepuls etwa 80 bis 100
    • Erwachsenenalter: 60 bis 80 (Bei Senioren kann der Ruhepuls wieder leicht ansteigen)