Wie Groß Ist Jupiter?

Wie Groß Ist Jupiter
Wird auch oft gesucht Saturn 58.232 km Erde 6371 km Mars 3389,5 km

Was ist der größte Planet im Universum?

In 1400 Lichtjahren Entfernung haben Astronomen den bisher größten bekannten Planeten des Universums gefunden: TrES-4 ist 70 Prozent größer als Jupiter, der größte Planet des Sonnensystems. Gleichzeitig hat TrES-4 die niedrigste Dichte aller bislang bekannten Planeten.

  1. Diese Erkenntnisse einer internationalen Forschergruppe wurden nun vom Fachjournal “Astrophysical Journal” zur Veröffentlichung angenommen.
  2. TrES-4 liegt im Sternbild Herkules.
  3. Er ist der größte bekannte Exoplanet”, sagt Georgi Mandushev vom Lowell-Observatory im US-Bundesstaat Arizona.
  4. Exoplaneten sind Planeten, die um andere Sterne als unsere Sonne kreisen.

Gefunden haben Mandushev und sein Team den Rekord-Planeten mit der sogenannten Transitmethode: Zieht ein Planet von der Erde aus gesehen vor seinem Stern vorbei, verringert sich dessen Strahlkraft kurzzeitig ein wenig (siehe Kasten). Diesen Effekt beobachteten die Forscher mit Teleskopen in den US-Bundesstaaten Arizona, Kalifornien und auf den Kanarischen Inseln.

  1. Ein Problem für die bisherigen Theorien Erstaunt waren die Forscher von der geringen Dichte des neuen Exoplaneten: “TrES-4 hat die Dichte von Balsaholz, etwa 0,2 Gramm pro Kubikzentimeter”, sagt Mandushev.
  2. Wegen der für die Größe vergleichsweise geringen Schwerkraft müsse der Planet ständig Atmosphären-Partikel verlieren, folgern die Forscher.

Sie glauben, dass er deshalb einen kometenartigen Schweif hinter sich herzieht. Seinen Heimatstern umkreist der Riesenplanet in nur dreieinhalb Tagen. Was auf der Erde ein verlängertes Wochenende wäre, ist auf dem Exoplaneten ein ganzes Jahr. Der Abstand zu seinem Stern beträgt nur 2,8 Millionen Kilometer, das sind weniger als zwei Prozent der Entfernung zwischen Erde und Sonne.

  • Daher ist TrES-4 mit mehr als 1300 Grad Celsius sehr heiß.
  • Es gibt jedoch noch heißere Exoplaneten im All,
  • TrES-4 scheint ein Problem für unsere Theorien zu sein”, erklärt Edward Dunham vom Lowell Observatory, Mitautor der neuen Studie.
  • Im Verhältnis zu seiner Masse ist er größer, als unsere momentanen Modelle von superheißen Riesenplaneten es vorhersagen.

Doch solche Probleme sind gut”, sagt er, “da wir hinzulernen, indem wir sie lösen.” hkr/AP

Ist der Jupiter der größte Planet?

Jupiter Jupiter ist der größte Planet des Sonnensystems. Er wird von mindestens 79 Monden begleitet und zeigt eine farbenfrohe dynamische Atmosphäre mit riesigen Sturmwirbeln. Der Riesenplanet Jupiter wird auch als König des Sonnensystems bezeichnet. Mehr als zwei Drittel der Masse aller Planeten vereinigt der Riese auf sich, der zum größten Teil aus den Gasen Wasserstoff und Helium besteht.

Er hat damit annähernd die gleiche Zusammensetzung wie unsere Sonne. Vier von seinen mindestens 79 Monden sind sehr groß und wurden daher bereits im Jahr 1610 vom italienischen Astronomen Galilei Galileo mit seinem einfachen Fernrohr entdeckt. Die vier Monde sind sehr von einander verschieden, unter anderem gibt es auf ihnen Wasserozeane im Inneren oder aktive Vulkane, die heißes Gestein fördern.

Auf dieser Seite finden Sie alle Beiträge zur Erforschung des Jupiter und seiner Ringe und Monde.

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: Jupiter

Wie viele große Monde hat der Jupiter?

Fast 80 Jupitermonde bekannt – Insgesamt 12 neue Monde entdeckten die Forscher bei Jupiter. Damit sind jetzt 79 Jupitermonde bekannt – die größte Anzahl an Monden um einen Planeten in unserem Sonnensystem, Die ersten vier Jupitermonde – und zugleich die größten – entdeckte Galileo Galilei im Jahre 1610.

Wie sieht es aus wenn der Jupiter?

Wie bekommt der Jupiter sein Aussehen? – Jetzt, wo du weißt, wie der Jupiter aussieht, wollen wir dir noch erklären, wie sein außergewöhnliches Aussehen zustande kommt. Der Planet wird oft als Gasriese bezeichnet, weil er fast komplett aus verschiedenen Gasen besteht.

Diese sammeln sich in Wolken und bilden Bänder, die sich um den Planeten herumziehen, sowie Wirbel, die wie kleine Punkte oder Flecken auf der Oberfläche erscheinen. Wissenschaftler:innen vermuten, dass die hellen Streifen, die du auf der Planetenoberfläche sehen kannst, ihre Farbe von Ammoniakeis bekommen.

Über die Entstehung der dunklen Streifen besteht noch keine Einigkeit, doch es wird vermutet, dass sie vor allem Phosphor und Schwefel enthalten könnten. Interessant ist auch, dass sich die Gasbänder (auch Zonen genannt) mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen.

Kann man am Jupiter gehen?

Das Wichtigste zum Thema Jupiter Landung –

Wie man auf dem Mond landet, wissen wir. Neil Armstrong und sein Team haben es vorgemacht. Auch auf dem Mars dürfte es keine Probleme geben. Aber was ist mit Jupiter ? Der größte Planet des Sonnensystems besteht wie sein Nachbar Saturn hauptsächlich aus Wasserstoff, Daher wird er auch “Gas-Riese” genannt (hier findest du einen Steckbrief Jupiter ). Einfach die Landebeine ausfahren und aufsetzen geht also nicht. Stattdessen fällst du durch den Wasserstoff hindurch, bis ins Innere des Planeten, Was dir dabei – theoretisch – passiert, erfährst du unten. Einer Landung am nächsten kam eine Landekapsel, die 1995 von der Raumsonde Galileo abgeworfen wurde. Sie fiel 160 Kilometer tief in die Jupiter-Atmosphäre und hörte erst beim 22-fachen des irdischen Luftdrucks und über 150 Grad Celsius Hitze auf zu funken.

Was ist der kälteste Planet?

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Die Erwärmung des Planeten ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Doch nicht nur auf der Erde verändern sich die Temperaturen. Astronomen haben auf dem Neptun eine überraschende Entdeckung gemacht. Der Neptun gilt als kältester Planet des Sonnensystems. Doch Forschende haben eine erstaunliche Entdeckung am Südpol des Planeten gemacht. Foto: panthermedia.net/Shad.off Der achte Planet Neptun ist wie Jupiter und Saturn ein Gasplanet. Auf ihm ist es bitterkalt, denn Neptun empfängt nur wenig Wärme von der Sonne, da er sie in einem großen Abstand umläuft.

Neptun ist mit Minusgraden zwischen -201°C bis -218°C einer der kältesten Orte des Sonnensystems. Astronomen haben nun aber eine erstaunliche Entdeckung gemacht.17 Jahre lang hat ein internationales Team von Astronomen und Astronominnen Neptun mit bodengestützten Teleskopen untersucht. Unter anderem erfasste das Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) die Temperaturen in der Atmosphäre des Gasplaneten.

Dabei entdeckten sie einen überraschenden Rückgang der globalen Temperaturen sowie eine dramatische Erwärmung am Südpol des Neptun.

Was ist das älteste Planet der Welt?

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13. Juni 2017 | Münster (upm) Wie Groß Ist Jupiter Jupiter, aufgenommen von der Raumsonde “Voyager 1” © NASA Erstmals Altersbestimmung durch Meteoriten-Analyse von münsterschen Planetologen Jupiter ist nicht nur der größte Planet des Sonnensystems, sondern auch der älteste, wie Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) jetzt berichten.

  1. Ihnen ist es erstmals gelungen, sein Alter zu bestimmen.
  2. Bisher war das Alter Jupiters nicht bekannt – es gab nur Schätzungen.
  3. Dies liegt unter anderem daran, dass es keine Gesteinsproben des Planeten gibt und Forscher daher keine direkten Messungen durchführen können.
  4. Die Münsteraner zogen nun durch Untersuchungen an Meteoriten Rückschlüsse auf das Alter von Jupiter.

Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins “Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America” online veröffentlicht. Jupiter war demnach spätestens eine Million Jahre nach Bildung des Sonnensystems auf die zwanzigfache Masse der heutigen Erde angewachsen.

  1. Das Sonnensystem entstand vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren.
  2. Nach Erreichen der 20 Erdmassen dauerte es weitere drei Millionen Jahre, bis die Entstehung Jupiters abgeschlossen war.
  3. Trotz seiner großen Masse entstand Jupiter also nach kosmischen Maßstäben extrem schnell innerhalb von nur vier Millionen Jahren.

Zwar haben theoretische Modelle bereits vorhergesagt, dass Jupiter schnell entstanden sein muss, aber diese Voraussagen sind sehr ungenau”, urteilt Dr. Thomas Kruijer, Erstautor der Studie. Zum Vergleich: Die Erde, die nur etwa ein 380stel der Masse Jupiters hat, benötigte ungefähr 100 Millionen Jahre für ihre Entstehung.

Um das Alter von Jupiter zu bestimmen, gingen die Forscher einen Umweg und untersuchten Meteorite. Diese Gesteinsbrocken stammen von Asteroiden, die sich heute in einem Gürtel zwischen Mars und Jupiter befinden. Die münsterschen Wissenschaftler wiesen mithilfe von Isotopenmessungen nach, dass diese Asteroide in zwei unterschiedlichen Regionen des Sonnensystems entstanden: diesseits und – was für die Wissenschaftler eine überraschende neue Erkenntnis ist – auch jenseits der Umlaufbahn von Jupiter.

Die Forscher nutzten die Isotopen-Zusammensetzungen wie einen genetischen Fingerabdruck, um Verwandschaftsbeziehungen zwischen verschiedenen Meteoriten herzustellen.20 Erdmassen in weniger als einer Million Jahre Durch Altersbestimmungen zeigten sie, dass sich die Asteroide diesseits und jenseits des Jupiters etwa zwischen einer Million Jahre und vier Millionen Jahren nach Entstehung des Sonnensystems bildeten.

  • Prof. Dr.
  • Thorsten Kleine erläutert: “Während der Entstehung der Asteroide gab es keinen Materialaustausch zwischen den beiden Regionen.
  • Dies kann man durch die Bildung von Jupiter erklären: Sobald Jupiter etwa 20 Erdmassen erreicht hatte, verhinderte er laut Modellrechnungen den Austausch von Material von jenseits und diesseits seiner Umlaufbahn.” Im Umkehrschluss hieße dies: Jupiter muss die 20 Erdmassen in weniger als einer Million Jahre nach Entstehung des Sonnensystems erreicht haben.

Nach vier Millionen Jahren ist die Bildung abgeschlossen Die 20 Erdmassen entsprechen dem festen Kern des Jupiter. Nachdem dieser Kern aus Gestein entstanden war, wuchs Jupiter durch das “Ansammeln” (Akkretion) von Gas zunächst relativ langsam bis auf etwa 50 Erdmassen an.

  1. Die münsterschen Forscher konnten den Zeitpunkt, an dem Jupiter rund 50 Erdmassen hatte, bestimmen.
  2. Denn mit dem Erreichen dieser Masse wurde der gravitative Einfluss von Jupiter so groß, dass Asteroide von jenseits seiner Umlaufbahn in das innere Sonnensystem gestreut wurden.
  3. Dieser Prozess kann nicht eingesetzt haben, bevor die Bildung der Asteroide abgeschlossen war, sonst hätten wir eine Durchmischung des Materials bei der Isotopen-Analyse festgestellt”, erläutert Thomas Kruijer, der inzwischen am “Lawrence Livermore National Laboratory” in Kalifornien, USA, forscht.

Den Zeitpunkt des Erreichens der 50 Erdmassen haben die Forscher auf etwa vier Millionen Jahren nach Entstehung des Sonnensystems eingegrenzt. Danach, so legen Modellrechnungen nahe, muss der Jupiter durch seine massebedingt starke Anziehungskraft extrem schnell seine endgültige Masse von 384 Erdmassen durch weitere Gas-Akkretion erreicht haben.

Implikationen für die Frühgeschichte des Sonnensystems Das sehr schnelle Wachstum von Jupiter hat laut den münsterschen Planetologen wichtige Implikationen für die frühe Entwicklung des Sonnensystems und die Entstehungsgeschichte der vier sonnennächsten Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars (“terrestrische Planeten”, auch Gesteinsplaneten genannt).

So seien durch das Wachstum von Jupiter wasserreiche Asteroide aus dem äußeren in das innere Sonnensystem gebracht worden, wo sie unter anderem in die Erde eingebaut worden sein könnten. Diese wasserreichen Asteroide seien also möglicherweise die Quelle des irdischen Wassers.

  • Das schnelle Wachstum von Jupiter habe aber auch verhindert, dass große Mengen von Material in das innere Sonnensystem gelangten.
  • Das könne erklären, warum Mars relativ klein geblieben sei und warum es in unserem Sonnensystem im Gegensatz zu vielen extrasolaren Sternensystemen keine “Super-Erden”, also besonders große terrestrische Planeten, gäbe.

“Dass wir Meteorite haben, welche jenseits von Jupiter entstanden sind, ist eine völlig neue Erkenntnis”, unterstreicht Thorsten Kleine. “Sie verändert unser Verständnis des frühen Sonnensystems nachhaltig.” Die Arbeit entstand im Rahmen des Sonderforschungsbereichs/Transregio (TRR) 170 “Late accretion onto terrestrial planets” (“Spätes Wachstum erdähnlicher Planeten”) an der WWU Münster und wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie dem europäischen Forschungsrat (ERC) unterstützt.

Warum hat der Jupiter einen roten Fleck?

Jupiters Roter Fleck: Extrem groß und extrem tief

News29.10.2021Lesedauer ca.2 Minuten

Seit mehr als 200 Jahren beschäftigt der Große Rote Fleck des Jupiters die Wissenschaft. Daten der Raumsonde »Juno« geben nun ein weiteres Geheimnis preis. Wie Groß Ist Jupiter © NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS, image processing by Kevin M. Gill / / CC BY 4.0 (Ausschnitt) Der Große Rote Fleck des Jupiters ist der Megasturm des Sonnensystems: Mit einem Durchmesser von rund 16 000 Kilometern tobt er seit mindestens 200 Jahren über den Gasriesen – die Erde fände in dem Gebilde Platz.

Die NASA-Sonde »Juno« konnte weitere Details des Sturms erfassen,, Die Sonde hatte den Roten Fleck 2019 zweimal passiert und dabei verschiedene Messungen des Sturms vorgenommen. Zudem beobachtete sie zwei weitere, aber kleinere Stürme auf dem Planeten. Mikrowellendaten zeigen, dass der Rote Fleck deutlich tiefer in die Gashülle reicht, als das bislang angenommen wurde.

Der Sturm erreicht eine Tiefe von mindestens 200 bis 500 Kilometern. Er reicht damit teilweise tiefer als die Zone, in der Wasser und Ammoniak kondensieren, und damit unter die Wolkenuntergrenze. Es gebe daher wohl auch dort noch Abwinde und Niederschläge, schreibt die Arbeitsgruppe.

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Und diese spielten womöglich eine starke Rolle bei der Entstehung und Erhaltung des Monstersturms, die von bisherigen Modellen nicht erfasst seien., die zwischen den atmosphärischen Bändern des Gasriesen auftreten. Parisi und Co untersuchten die Bewegungen von »Juno« selbst. Während die Sonde um den Planeten kreiste, traten immer wieder kleinere Schwerkraftanomalien ab, die zu winzigen Bahnänderungen des Raumfahrzeugs führten.

Daraus lassen sich ebenfalls Schlüsse über die Tiefe atmosphärischer Strukturen ziehen. Parisis Arbeitsgruppe ermittelte dadurch ebenfalls eine Tiefe von 500 Kilometern für den Roten Fleck. Aber dies wird noch von den Jets deutlich übertroffen: Diese Starkwindbänder reichen sogar 3000 Kilometer hinab.

Allerdings sei noch völlig unklar, woher diese Unterschiede kommen, so das Fazit der Studie. Ausschließen können Parisi und ihr Team nun nur, dass die Antriebsmechanismen für den Megasturm die gleichen wie auf der Erde sind – immerhin treiben die Jets den Roten Fleck an: Er ist zwischen zwei Jets geklemmt, die in unterschiedliche Richtungen strömen.

Unklar ist auch, was dies für die Zukunft des markanten Gebildes bedeutet: In den letzten 150 Jahren ist er geschrumpft und wurde runder. Und während die Winde in seinen Außenbereichen an Geschwindigkeit zugelegt haben, wehen sie innen langsamer. Messungen mit dem Hubble-Teleskop haben zudem gezeigt, dass der Sturm höher wird, während er schrumpft.

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: Jupiters Roter Fleck: Extrem groß und extrem tief

Kann der Jupiter zur Sonne werden?

Ein verpasster Stern Archiv Eine gute Stunde vor Mitternacht klettert Jupiter über den Osthorizont. Bis zum Ende des Monats werden Sie den Riesenplaneten immer früher finden können. Damond Benningfield | 13.11.2002 Jupiter ist der größte Planet im Sonnensystem. Er hat mehr Masse als alle anderen Planeten zusammen. Nur reicht diese nicht aus, dass aus dem Planeten ein Stern hätte werden können. Sterne wie unsere Sonne müssen eine bestimmte Masse haben, damit der Fusionsprozess in ihrem Innern ausgelöst werden kann.

  • Erst dann sendet ein Stern Wärme und Licht aus.
  • Hätte Jupiter die 80fache Masse, wäre er ein Stern geworden.
  • Dann hätte er auch die Nächte der Erde schwach beleuchtet und unsere Tage ein wenig heller gemacht.
  • Eigenartig wären dann natürlich für die Erdbewohner die doppelten Sonnenauf- und -untergänge gewesen.

Doch besaß Jupiter bei seiner Geburt nicht genügend Masse, um ein Stern zu werden. Trotzdem strahlt er fast doppelt soviel Energie aus wie er von der Sonne aufnimmt. Diese Energie entsteht wahrscheinlich sowohl durch seinen Schrumpfungsprozess, der mit der Geburt des Sonnensystems begann, als auch durch radioaktive Zerfallsprozesse.

  • Farblich unterscheidet sich der milchig weiße Jupiter von seinem Nachbarplaneten Saturn, der sich in goldenem Licht zeigt.
  • Jupiter finden Sie an der Grenze zwischen Krebs und Löwe – Saturn zwischen Stier und Orion.
  • Anfang nächsten Monats wird der Riesenplanet Jupiter stationär und setzt dann zu seiner Oppositionsschleife an, die ihn wieder zurück in den Krebs ziehen lässt.

: Ein verpasster Stern

Wie heiß ist der Kern des Jupiter?

Der Aufbau des Jupiter – Fast der gesamte Planet besteht aus Gasen, Rund 75 Prozent der Masse Jupiters entfallen dabei auf Wasserstoff, 24 Prozent auf das Edelgas Helium. Der kleine Rest entfällt auf schwerere Elemente oder Verbindungen wie Methan und Ammoniak.

Infolge des hohen Drucks geht der Wasserstoff mit zunehmender Tiefe in einen flüssigen Zustand über. Im Kernbereich ist der Druck mit mehr als 300 Millionen Erdatmosphären so hoch, dass der Wasserstoff elektrisch leitfähig wird, er also metallischen Charakter bekommt. Die Temperatur des Kerns könnte rund 20 000 Kelvin betragen.

Die Temperatur der oberen Atmosphäre beträgt hingegen nur 165 Kelvin (–108 Grad Celsius). © NASA (Ausschnitt) Der innere Aufbau der Riesenplaneten | Die vier Riesenplaneten des Sonnensystems, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun unterteilen sich nach ihrem inneren Aufbau in zwei Gruppen: Gasriesen und Eisriesen.

Wie heißt der Mond von Jupiter?

Sie heißen Io, Europa, Ganymed und Kallisto. Io hat die kleinste Umlaufbahn der vier Monde und ist Jupiter damit am nächsten. Mit einem Durchmesser von 3.643 Kilometern ist sie ungefähr 200 Kilometer kleiner als unser Erdmond. Der Jupitermond Europa ist der kleinste der Galileischen Monde.

Wann ist Jupiter der Erde am nächsten?

Planet Jupiter in Opposition: Gasriese kommt der Erde besonders nah – Aufgrund der Himmelsmechanik erreicht der Jupiter rund um die Opposition auch seinen geringsten Abstand zur Erde. Weil die Planeten die Sonne nicht in perfekten Kreisen, sondern in leichten Ovalen umkreisen, schwankt der Abstand zwischen den verschiedenen Planeten.2022 wird der Jupiter daher seine erdnächste Position seit 59 Jahren erreichen – er ist dann „nur noch” etwa 590 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, so nah war er Nasa-Angaben zufolge zuletzt 1963.

Wo steht der Jupiter zur Zeit?

Aktuell am Himmel – Sternwarte Planetarium SIRIUS Die Erdachse hebt sich im Spiel der Jahreszeiten deutlich an, womit die Tageslänge um 1 h 33 m von 12 h 49 m auf 14 h 22 m zunimmt. Die Sonne durchläuft bis zum 19.4. das Sternbild der Fische um danach ihre scheinbare Bahn im Sternbild des Widders fortzusetzen.

  • Merkur bewegt sich nun scheinbar von der Sonne weg und ist ab Monatsbeginn bis in die zweite Monatshälfte hinein in der hellen Abenddämmerung tief über dem westlichen Horizont zu sehen.
  • Merkur steht am 11.4.
  • In grösster östlicher Elongation zur Sonne.
  • Venus bewegt sich weiter scheinbar von der Sonne weg und kann in den ersten Nachtstunden als faszinierender Abendstern täglich höher stehend über dem westlichen Horizont gesehen werden.

Der rote Planet Mars durchläuft weiter scheinbar das Sternbild der Zwillinge und ist ab Beginn der Nacht in bester Lage hoch im Südwesten zu sehen. Der grösste Planet Jupiter durchläuft weiter scheinbar das Sternbild der Fische und zieht nun an der Sonne vorbei, so dass er nicht mehr gesehen werden kann.

  • Jupiter steht am 11.4.
  • In Konjunktion nur Sonne.
  • Der Ringplanet Saturn durchläuft weiter scheinbar das Sternbild des Wassermanns und kann ab Monatsbeginn in der hellen Morgendämmerung tief über dem flachen östlichen Horizont gesehen werden.
  • Der Lauf des Mondes : Vollmond am 6.4.
  • Um 6:33 Uhr Letztes Viertel am 13.4.

um 11:11 Uhr Neumond am 20.4. um 6:13 Uhr Erstes Viertel am 27.4. um 23:19 Uhr In den frühen Nachtstunden im April lässt sich die Milchstrasse nun nicht mehr so leicht verfolgen wie zuvor. Denn die Sommerzeit drückt das Ende der abendlichen Dämmerung und damit der Beginn der dunklen Nacht bereits weit in den späten Abend hinein.

Unverändert zieht der tief über dem Horizont im Südwesten leicht zu findende Stern Sirius alle Blicke auf sich. Im Westen neigen sich die ersten Sternbilder aus dem Wintersechseck bereits am Abend nun langsam dem Horizont zu und bezeugen so das nahende Ende des Winterhimmels. Hier sind der bereits tiefer liegende mächtige Stier, mitsamt seinen prächtigen Plejaden und der einprägsame Orion, mit seiner Geburtswolke von neuen Sternen, die unverändert unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Im Südwesten zieht uns das Sternbild der Zwillinge mit seinem hellen Sternenpaar Kastor und Pollux unverändert in seinen Bann. Doch erst der Blick durch das Teleskop offenbart, dass Kastor gar kein einzelner Stern ist, sondern dass hier sagenhafte sechs Sterne sich gegenseitig umlaufen.

Im Südosten scheint der leicht zu erkennende und eindrucksvolle Löwe mit seinem hellen Stern Regulus nun geradezu am Himmel zu thronen. Dieser Stern befindet sich praktisch exakt auf der Ekliptik – die gedachte Linie, die quer über den Himmel läuft und auf der sich alle Planeten an den Sternen vorbei bewegen.

Derweilen erhebt sich weit im Osten der Bärenhüter mit seinem markant hellen Stern Arktur, Dieser Stern ist der hellste Stern am nördlichen Himmel. Der noch hellere Stern Sirius – unser Namenspatron – ist dagegen nicht nur der hellste Stern am südlichen Himmel, sondern sogar der hellste am gesamten Himmel.

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Wie lange dauert es bis zum Jupiter?

Weltraum-Forscher planen bemannte Reise zum Jupiter – Auf einer Internet-Plattform entwerfen Raumfahrt-Experten eine Mission zum Jupitermond Europa – um dort nach außerirdischem Leben zu suchen. Schon steht fest: Es wäre die riskanteste Reise aller Zeiten.

Es ist das Jahr 2061, als sechs Astronauten zur weitesten Reise aufbrechen, die Menschen je unternommen haben: Hunderte Millionen Kilometer fliegt ihr Raumschiff hinaus ins Sonnensystem, um 21 Monate später auf dem Jupitermond Europa zu landen. Die Raumfahrer sollen nach außerirdischem Leben suchen – doch was sie dort finden, hätte lieber verborgen bleiben sollen.

Das ist der gruselige Plot des Science-Fiction-Thrillers Europa Report, der im Oktober auch in Deutschland in die Kinos kommt. Mit wissenschaftlicher Akribie malen die Hollywood-Filmemacher eine Raumfahrt-Mission aus, die wohl jeder Weltraum-Wissenschaftler gerne verwirklicht sehen würde – weil unter Europas mächtiger Eisdecke ein Ozean sein könnte, in dem Bakterien, Einzeller, ja gar Fische leben,

  • Was in Hollywood reine Fiktion ist, wollen Forscher nun der Realität ein Stück näher bringen.
  • Anfang September will eine Gruppe von Weltraum-Enthusiasten eine Plattform im Internet freischalten, ihr Name: Objektive Europa.
  • Weltraum-Experten aus aller Welt sollen dort gemeinsam ein Konzept für einen bemannten Flug zum Mond Europa entwickeln.

Die riskanteste Reise aller Zeiten “Wir wollen noch kein Geld für eine konkrete Mission sammeln”, erklärt Kristin von Bengtson, einer der Initiatoren des Projekts, “sondern zuerst einmal herausfinden, wie sie überhaupt möglich wäre.” Der Däne ist seit langem von der Idee fasziniert, den fernen Mond zu erkunden, um zu klären, ob wir allein um Universum sind oder nicht.

  1. Der Freiberufler, der einen Master in Weltraumwissenschaften abgelegt und bei der US-Weltraumbehörde Nasa gearbeitet hat, ist überzeugt: “Europa ist einer der interessantesten Orte im Sonnensystem – und wir sollten ihn besuchen.” Schon jetzt ist klar: Es wäre die riskanteste Reise aller Zeit.
  2. Denn so verlockend eine Expedition zum Eismond Europa für die Wissenschaft ist – die Schwierigkeiten sind enorm.

Allein die Strecke, die ein Raumschiff von der Erde zum Jupiter zurücklegen müsste, ist phänomenal weit: Mindestens 588 Millionen Kilometer ist der Riesenplanet von der Erde entfernt – zehn mal weiter als der Mars. Die Astronauten wären 600 Tage unterwegs, schätzt von Bengtson.

Sie müssten also mehr als eineinhalb Jahre in einem engen Raumschiff verbringen, jederzeit der Gefahr ausgesetzt, von massiven Sonnenstürmen verstrahlt oder von Asteroiden getroffen zu werden. Funksignale zur Erde wären viele Minuten, gar Stunden unterwegs. Und vor allem: Es gäbe keine Aussicht auf eine Rückkehr.

Denn Raketen, die so viel Treibstoff an Bord haben, um zur Erde zurückzufliegen, sind noch nicht erfunden. “Astronauten, die zum Mond Europa fliegen, müssten sich für die Mission aufopfern”, sagt von Bengtson. Ganz ähnlich wie beim Mars One, einer geplanten privaten Marsmission ohne Rückflug, für die sich schon 80.000 Freiwillige beworben haben,

Die Extrem-Abenteurer müssten sich also auf Europa häuslich einrichten –und hier fangen die Probleme erst richtig an. Denn auf dem Mond herrschen Temperaturen von minus 160 Grad Celsius – und das an den wärmsten Flecken. Anderswo fällt das Thermometer auf minus 220 Grad. Eine Raumstation im Eis müsste also genug Wärme erzeugen, um die Astronauten am Leben zu halten.

Mit Solarpanels dürfte das nicht klappen, denn auf Europa kommt 30 Mal weniger Sonnenlicht an als auf der Erde. Auch ein Treibhaus voller Gemüse müssten die kosmischen Eremiten in Betrieb nehmen, um sich selbst mit Nahrung zu versorgen. © Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten.

Hat Jupiter die meisten Monde?

Neuer Rekord im Sonnensystem – Welcher Planet hat die meisten Monde? Jupiter neu auf Platz 1 | | Andreas Jäger Publiziert: 11.02.2023, 23:30 Aktualisiert: 12.02.2023, 18:05 Das Weltraumteleskop Hubble machte diese Aufnahme vom Jupiter bereits im Jahr 2019. Foto: Nasa, ESA, A. Simon / Goddard Space Flight Center, M.H. Wong / University of California, Berkeley via AP Wenn es um die Frage geht, welcher Planet von den meisten Monden umkreist wird, hatte der Saturn mit 83 natürlichen Satelliten bislang die Nase vorn.

  • Und das, obwohl der Gasplanet mit dem ikonischen Ring nur der zweitgrösste in unserem Sonnensystem ist.
  • Wie eine jedoch kürzlich herausgefunden hat, kreisen zwölf weitere, bisher unbekannte Monde um den Jupiter.
  • Das macht den grössten Planeten nun auch zum mondreichsten.
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