Wieviel Prozent Krankenversicherung?

Wieviel Prozent Krankenversicherung
Beiträge gesetzlichen Krankenversicherung Die GKV finanziert sich durch Beiträge und Bundeszuschüsse. Die Beiträge bemessen sich nach einem Prozentsatz der beitragspflichtigen Einnahmen. Bei Pflichtversicherten zählen hierzu Arbeitsentgelt, Renten der gesetzlichen Rentenversicherung (mit Ausnahme der bis zu bestimmten Altersgrenzen beitragsfreien Waisenrente), Versorgungsbezüge (zum Beispiel Betriebsrenten) sowie Arbeitseinkommen aus selbstständiger Tätigkeit, das neben einer Rente der gesetzlichen Rentenversicherung oder Versorgungsbezügen erzielt wird.

Freiwillige Mitglieder zahlen darüber hinaus Beiträge aus sonstigen Einnahmen, wie zum Beispiel aus Kapitaleinkünften oder aus Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Sowohl bei pflichtversicherten als auch bei freiwillig versicherten Mitgliedern werden die Einkünfte insgesamt nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 4.987,50 Euro im Monat beziehungsweise 59.850 Euro im Jahr (Stand 2023) berücksichtigt.

Der gesetzlich festgeschriebene allgemeine Beitragssatz beträgt 14,6 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen. Der ermäßigte Beitragssatz beträgt 14,0 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen. Er gilt für Mitglieder, die keinen Anspruch auf Krankengeld haben.

Versichertengruppe Beitragssatz
Allgemeiner Beitragssatz (Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag) 14,6 Prozent
Ermäßigter Beitragssatz (kein Krankengeldanspruch) 14,0 Prozent
Beitragssatz aus Versorgungsbezügen 14,6 Prozent
Beitragssatz aus gesetzlicher Rente 14,6 Prozent
Pflegeversicherung 3,05 Prozent
Personen ohne Kinder zuzüglich 0,35 Prozent 3,4 Prozent
Beitragsbemessungsgrenze (Monat) 4.987,50 Euro
Beitragsbemessungsgrenze (Jahr) 59.850,00 Euro

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Personenkreis Anspruch auf Krankengeld* Beitragshöhe pro Monat Über der Versicherungspflichtgrenze verdienende Arbeitnehmer/innen ja 728,18 €* ** Mindestbeitrag allgemein (Mindestbemessungsgrundlage: 1.131,67 €) nein 158,43 €* Mindestbeitrag für Selbstständige (Mindestbemessungsgrundlage: 1.131,67€) nein 158,43 €* Mindestbeitrag für Selbstständige (Mindestbemessungsgrundlage: 1.131,67€) ja 165,22 €* Höchstbeitrag für Selbstständige/sonstige freiwillig Versicherte nein 698,25 €* Höchstbeitrag für Selbstständige ja 728,18 €*

Daneben erheben Krankenkassen einen Zusatzbeitrag. ** Beitragszuschuss des Arbeitgebers: 364,09 €

    Eigene Regelung für Rentnerinnen und Rentner Versicherungspflichtige Rentnerinnen und Rentner müssen neben den Beiträgen aus der Rente der gesetzlichen Rentenversicherung auch für sogenannte Versorgungsbezüge (zum Beispiel Betriebsrenten) Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Das gilt auch für Arbeitseinkommen aus selbstständiger Tätigkeit, das neben der Rente erzielt wird. Die Beiträge tragen die Rentnerinnen und Rentner sowie der zuständige Rentenversicherungsträger jeweils zur Hälfte. Die Krankenkassenbeiträge für Versorgungsbezüge oder Arbeitseinkommen aus selbstständiger Tätigkeit müssen Rentnerinnen und Rentner allein zahlen. Für versicherungspflichtige Bezieherinnen und Bezieher einer Waisenrente beziehungsweise einer der gesetzlichen Waisenrente vergleichbaren Leistung besteht innerhalb bestimmter Altersgrenzen Beitragsfreiheit für diese Rente. Bei freiwillig versicherten Rentnerinnen und Rentnern werden alle Einnahmen der Beitragsbemessung zugrunde gelegt. Nacheinander werden dabei Rente, Versorgungsbezüge, Arbeitseinkommen und sonstige Einnahmen bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt. Zu sonstigen Einnahmen zählen Bezüge, die für die sogenannte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des freiwilligen Mitglieds relevant sind – zum Beispiel Mieteinnahmen. Freiwillige Mitglieder tragen den Beitrag grundsätzlich allein. An jenem Teil der Beiträge, der auf die Rentenzahlung entfällt, beteiligt sich jedoch ihr Rentenversicherungsträger zur Hälfte. Versorgungsbezüge sind Leistungen, die wegen einer Einschränkung der Erwerbsfähigkeit oder zur Alters- oder Hinterbliebenenversorgung erzielt werden.

    Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag 2023?

    Beitragshöhe: So setzt sich der Krankenkassenbeitrag zusammen – Ihr Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung wird anhand folgender Faktoren berechnet. Maßgeblich für die Berechnung ist Ihr Bruttoeinkommen, Allgemeiner Beitragssatz Der gesetzlich festgeschriebene allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung liegt aktuell bei 14,6 Prozent.

    Zusatzbeitrag Die Höhe des individuellen Zusatzbeitrags bestimmen die Krankenkassen selbst.2023 liegt er durchschnittlich bei 1,6 Prozent. Aktuell gibt es keine bundesweit geöffnete Kasse, die keinen Zusatzbeitrag erhebt. Beitrag zur Pflegeversicherung Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse müssen Sie Beiträge für die Pflegeversicherung bezahlen.

    Der Beitragssatz hierfür beträgt 3,05 Prozent. Ab einem Alter von 23 Jahren wird ein Kinderlosenzuschlag von 0,35 Prozent erhoben. Der Grund für die Kinderlosigkeit ist dabei irrelevant. Sollten Sie also an Ihrem 23. Geburtstag keine Kinder haben, beläuft sich der Beitragssatz zur Pflegeversicherung bis zur Geburt Ihres ersten Kindes auf 3,4 Prozent.

    Wie viel zahlt man monatlich für Krankenversicherung?

    Wie hoch ist der Beitrag? Liegt – wie in den meisten Fällen – kein eigenes Einkommen vor (zum Beispiel Mieteinnahmen), beträgt der monatliche Beitrag für die Krankenversicherung 172,01 Euro. Dazu kommen 34,52 Euro pro Monat für die Pflegeversicherung.

    Wie rechne ich meinen krankenkassenbeitrag aus?

    Wie hoch ist beim KV-Beitrag der Arbeitnehmeranteil? – Angestellte teilen sich die Beitragssätze zur Kranken­versicherung mit dem Arbeitgeber, Jeder zahlt die Hälfte. Der Arbeitnehmeranteil zur Kranken­versicherung beträgt also 7,3 Prozent des Bruttogehalts.

    Wird der krankenkassenbeitrag vom Bruttolohn berechnet?

    Die Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) beziehen sich auf den Bruttomonatsverdienst. Ein Teil des Versicherungsbeitrags wird vom Arbeitgeber übernommen, den anderen Teil trägt der Arbeitnehmer selbst. Nicht berufstätige Familienangehörige (Ehepartner oder Kinder) sind beitragsfrei mitversichert.

    1. Der allgemeine Beitragssatz: Dieser gilt für Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld bei längerer Krankheit, so für Angestellte.
    2. Ebenfalls gilt der allgemeine Beitragssatz für Rentner, auch wenn diese keinen Anspruch auf Krankengeld haben.
    3. Der ermäßigte Beitragssatz: Dieser gilt, wenn kein Anspruch auf Krankengeld besteht.

    Dies betrifft beispielsweise Studenten oder Selbstständige. Freiwillig Versicherte können einen Anspruch auf Krankengeld ab der siebten Woche wie gesetzlich Versicherte über den allgemeinen Versicherungsbeitrag erwerben. Krankheitszeiten vor der siebten Woche sind für freiwillig Versicherte weiterhin nicht abgedeckt, sondern müssen privat oder über einen zusätzlichen Wahltarif der Krankenkasse abgesichert werden.

    • Für die meisten Versicherten ist nur der allgemeine Beitragssatz relevant.
    • Der Beitragssatz wird als Prozentsatz vom gesamten Brutto-Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze angegeben.
    • Bis 2014 betrug der allgemeine Beitragssatz 15,5 Prozent.
    • Hiervon entfielen 7,3 Prozent auf den Arbeitgeber und 8,2 Prozent auf den Arbeitnehmer.

    Dies bedeutete für einen Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von 3.000 Euro einen Versicherungsbeitrag von 246 Euro monatlich. Seit 2015 wird der allgemeine Beitragssatz mit 14,6 Prozent festgeschrieben, wovon Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils die Hälfte tragen.

    Zusätzlich muss der Arbeitnehmer den neuen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag zahlen, der je nach Krankenkasse unterschiedlich ist. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz betrug im Jahr 2022 immerhin 1,3 %. Die Beiträge steigen zwar proportional zum Einkommen, allerdings nicht endlos. Für Vielverdiener gibt es eine Beitragsbemessungsgrenze.

    Im Jahr 2022 liegt sie bei 58.050 Euro jährlich bzw.4.837,50 Euro monatlich und gilt gleichermaßen in den alten wie in den neuen Bundesländern. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze werden Löhne und Gehälter nicht mehr mit Beiträgen belastet. Hiermit will der Gesetzgeber für gut Verdienende einen Anreiz schaffen, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern.

    So soll der Mitgliederschwund der gesetzlichen Kassen gebremst werden und deren Finanzierung gesichert bleiben. Die Beitragsbemessungsgrenze wird jährlich an die allgemeine Lohn- und Gehaltsentwicklung angepasst. Da der allgemeine Beitragssatz bei gesetzlich Versicherten das Krankengeld mit absichert, werden die Beiträge pauschal um 4 % gekürzt.

    Krankenversicherung | Franchise und Selbstbehalt | einfach erklärt mit Rechenbeispiel

    Die Kürzung erfolgt nur dann, wenn im Krankheitsfall ein Anspruch auf Krankengeld besteht. Die Kürzung wird vom Finanzamt vorgenommen. Der kassenindividuelle einkommensabhängige Zusatzbeitrag wird als originärer Bestandteil des Krankenversicherungsbeitrags gewertet und ist daher in die Bemessungsgrundlage für die Ermittlung des vierprozentigen Kürzungsbetrags einzubeziehen.

    Wie viel Prozent zahlt der Arbeitgeber bei der Krankenversicherung?

    Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Krankenversicherung Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) finanziert sich durch Beiträge und einen jährlichen Bundeszuschuss sowie sonstige Einnahmen. Grundsätzlich werden die Beiträge von den Mitgliedern der Krankenkasse und den Arbeitgebern, Ren­tenversicherungsträgern oder sonstigen Stellen einkommensabhängig getragen und fließen dem Ge­sundheitsfonds zu.

    1. Der Bundeszuschuss wird aus Steuergeldern ebenfalls an den Gesundheitsfonds gezahlt.
    2. Zurzeit liegt der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung bei 14,6 Prozent.
    3. Die Hälfte, das heißt 7,3 Prozent trägt der Arbeitnehmer, die andere Hälfte der Arbeitgeber.
    4. Rankenkassen müssen außerdem einen ein­kommensabhängigen Zusatzbeitrag erheben, wenn die Zuweisungen, die sie aus dem Gesundheitsfonds erhalten, nicht zur Deckung ihrer voraussichtlichen Ausgaben ausreichen.

    Seit dem 1. Januar 2019 wird der Zusatzbeitrag zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern geleistet. Mehr darüber erfahren Sie in unserem, Eine Übersicht über die aktuellen Zusatzbeitragssätze der Krankenkassen finden Sie als PDF-Datei auf der Internetseite des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen Krankenkassenmitglieder kön­nen weiterhin unabhängig davon, ob sie die geltende Bindungsfrist von 12 Monaten erfüllt haben, ihre Krankenkasse wechseln, wenn diese Krankenkasse erstmals einen Zusatzbeitrag erhebt oder den Zu­satzbeitragssatz erhöht (Sonderkündigungsrecht).

    Seit dem 1. Januar 2015 beträgt der allgemeine Beitragssatz der GKV 14,6 Prozent der beitragspflichti­gen Einnahmen der Mitglieder. Diesen Beitrag tragen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte (7,3 Prozent). Darüber hinaus müssen Krankenkassen einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag erheben, wenn die Zuweisungen, die sie aus dem Gesundheitsfonds erhalten, nicht zur Deckung ihrer voraussicht­lichen Ausgaben ausreichen.

    Im Durchschnitt liegt der derzeit von den Krankenkassen erhobene Zusatzbeitragssatz bei 1,51 Prozent (Stand 1. April 2023). Beitragspflichtige Einnahmen von Pflichtversicherten sind Arbeitsentgelt, Renten der gesetzlichen Ren­tenversicherung, sogenannte Versorgungsbezüge (zum Beispiel Betriebsrenten) sowie Arbeitseinkom­men aus selbständiger Tätigkeit, das neben einer Rente der gesetzlichen Rentenversicherung oder Ver­sorgungsbezügen gezahlt wird.

    Freiwillige Mitglieder zahlen zusätzlich Beiträge aus sonstigen Einnah­men wie zum Beispiel aus Einnahmen aus Kapitalvermögen oder aus Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Sowohl bei pflicht- als auch bei freiwillig versicherten Mitgliedern werden die Einkünfte insgesamt nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze (2023: 59.850 Euro jährlich, 4.987,50 Euro monatlich) berücksichtigt.

    Der jährliche Bundeszuschuss wird aus Steuermitteln pauschal für sog. versicherungsfremde Leistungen an die GKV (zum Beispiel beitragsfreie Familienversicherung von Kindern und Ehegatten oder Leistun­gen für Mutterschaft und Schwangerschaft) gezahlt. Seit 2012 betrug der Bundeszuschuss 14 Milliarden Euro.

    • Zur Konsolidierung des Bundeshaushalts wurde der Bundeszuschuss 2013 auf 11,5 Milliarden Euro, 2014 auf 10,5 Milliarden und 2015 auf 11,5 Milliarden Euro vorübergehend abgesenkt.
    • Ab 2016 betrug der Bundeszuschuss wieder 14 Milliarden Euro und ist seit 2017 auf jährlich 14,5 Milliarden Euro festgeschrieben.

    Der Bundeszuschuss wurde für das Jahr 2020 um 3,5 Milliarden Euro und für das Jahr 2021 um 5 Milliarden Euro erhöht. Hiermit wurden pandemiebedingte, versicherungsfremde Mehrausgaben ausgeglichen und pandemiebedingte konjunkturelle Beitragsmindereinnahmen kompensiert.

    Im Jahr 2022 leistete der Bund gemäß § 221a SGB V einen weiteren ergänzenden Bundeszuschuss in Höhe von 14 Milliarden Euro an die GKV. Damit hat sich der Bund maßgeblich an der Kompensation der finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für das Gesundheitssystem beteiligt und übernahm in hohem Maße Ausgaben für gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die dem Gesundheitssystem insgesamt und damit sowohl gesetzlich als auch privat Krankenversicherten zu Gute kommen.

    Im Jahr 2023 beteiligt sich der Bund erneut mit 2 Milliarden Euro als Zuschuss und 1 Milliarde Euro als zinsloses Darlehen, welches bis Ende 2026 zurückzuzahlen ist, an der Finanzierung der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wurde mit der Einführung des Gesundheitsfonds im Jahr 2009 neu gestaltet.

    Die Beiträge werden von den beitragspflichtigen Einnahmen berechnet und fließen wie die Steuermittel in den Gesundheitsfonds. Die Krankenkassen erhalten vom Gesundheitsfonds eine einheitliche Grundpauschale pro Versichertem plus alters-, geschlechts- und risikoadjustierte Zu- und Abschläge zur Deckung ihrer standardisierten Leistungsausgaben.

    Hierdurch wird die unterschiedliche Risikostruktur der Versicherten berücksichtigt. Krankenkassen mit älteren und kranken Versicherten erhalten somit mehr Finanzmittel als Krankenkas¬sen mit einer Vielzahl an jungen und gesunden Versicherten. Darüber hinaus erhalten die Krankenkassen weitere Zuweisungen zur Deckung der sonstigen standardi¬sierten Ausgaben (zum Beispiel Verwaltungsausgaben, Satzungs- und Ermessensleistungen).

    • Einen über die Zuweisungen hinausgehenden zusätzlichen Finanzbedarf sollen die Krankenkassen durch die Erhebung von kassenindividuellen Zusatzbeiträgen decken.
    • Bei erstmaliger Erhebung oder bei Erhö¬hung des Zusatzbeitrags haben die Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht und damit die Möglichkeit des zeitnahen Wechsels in eine andere Krankenkasse.

    (Mehr erfahren in unserem Artikel,) Die Krankenkassen haben dadurch einen verstärkten Anreiz, ihre Mitglieder von der Wirtschaftlichkeit und Qualität ihrer Versorgung zu überzeugen und höhere Zu¬satzbeiträge möglichst zu vermeiden. : Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Krankenversicherung

    Was kostet gesetzliche Krankenversicherung maximal?

    Wie viel freiwillig Versicherte höchstens zahlen müssen – Für freiwillig versicherte Arbeitnehmer liegt der Höchstbeitrag für die Kran­ken­ver­si­che­rung 2023 im Schnitt bei rund 808 Euro pro Monat (wenn Du bei einer Kasse mit 1,6 Prozent Zusatzbeitrag versichert bist).

    Die Hälfte der Kran­ken­kas­senbeiträge von Angestellten übernimmt der Arbeitgeber. Im Unterschied zu Arbeit­nehmern bildet bei Selbstständigen, Freiberuflern und anderen Menschen, die nicht sozialversicherungspflichtig angestellt sind, nicht nur das Arbeitseinkommen die Grundlage für die Beitragsberechnung.

    Es zählen darüber hinaus auch andere Einkünfte, etwa Einnahmen aus Kapitalvermögen oder aus Vermietung und Verpachtung – maximal bis zur Bei­trags­be­messungs­grenze, Darauf wird entweder der allgemeine Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent fällig oder ein verminderter Beitragssatz in Höhe von 14 Prozent.

    1. Hinzu kommt der Zusatzbeitrag der jeweiligen Kran­ken­kas­se.
    2. Wählst Du den verminderten Satz von 14 Prozent, verzichtest Du darauf, Krankengeld zu erhalten, falls Du länger krank bist.
    3. Das ist in der Regel nicht ratsam.
    4. Mehr dazu liest Du in unserem Ratgeber zum Krankengeld für Selbstständige,
    5. Der Höchstbeitrag beläuft sich für Selbstständige und alle anderen, die freiwillig krankenversichert sind, ebenfalls auf rund 808 Euro pro Monat samt durchschnittlichem Zusatzbeitrag,

    Ihren Beitrag müssen Selbstständige allein stemmen. Wählen sie eine günstige Kran­ken­kas­se, die einen geringen Zusatzbeitrag verlangt, können sie etwas sparen.

    Wie hoch ist der höchste krankenkassenbeitrag?

    Das BMAS hat seinen Entwurf für die Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2023 bereits vorlegt. Demnach liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 4.987,50 Euro monatlich beziehungsweise 59.850 Euro (brutto) jährlich, Der Zusatzbeitrag wird 2023 bei 1,60 Prozent liegen und stieg damit um 0,3 Prozent.

    Wird der krankenkassenbeitrag direkt vom Lohn abgezogen?

    Sozialversicherung – Deutschland hat ein gut ausgebautes System, was die Menschen im Falle von z.B. Krankheit und Arbeitslosigkeit finanziell absichert. Wenn Sie in Deutschland eine Summe verdienen, die über einer gewissen Grenze liegt, arbeiten sie sozialversicherungspflichtig.

    Die gesetzliche Krankenversicherung : Sie zahlt die Kosten für Arztbesuche sowie für viele Arzneimittel und Therapiemaßnahmen. Die gesetzliche Pflegeversicherung : Sie bietet eine Grundsicherung für den Fall, dass Sie aufgrund von Krankheit dauerhaft auf Pflege angewiesen sind. Meistens betrifft dies Menschen im hohen Alter. Die gesetzliche Rentenversicherung : Sie zahlt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Rente, nachdem sie in den Ruhestand gegangen sind. Die Höhe der Rente bemisst sich vor allem nach dem Einkommen und der Anzahl von Jahren, die man in Deutschland arbeitet. Die gesetzliche Unfallversicherung : Sie trägt die Kosten für die medizinische Behandlung und die Wiedereingliederung ins Arbeitsleben nach einem Arbeitsunfall oder bei Berufskrankheiten. Die gesetzliche Arbeitslosenversicherung : Sie zahlt Arbeitslosen für eine bestimmte Zeit ein Einkommen aus, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Sie müssen in der Regel in den letzten zwei Jahren mindestens ein Jahr lang versichert gewesen sein und wieder Arbeit suchen.

    Für die Mitgliedschaft in den Sozialversicherungen zahlen Sie einen festen Prozentsatz Ihres Arbeitslohns. Ihr Arbeitgeber zahlt ebenfalls einen festen Anteil. Das Geld wird direkt von Ihrem Brutto-Einkommen an die Versicherung gezahlt, Sie müssen keine Beiträge überweisen.

    • In der Renten-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung sind Sie als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer automatisch Mitglied.
    • Verschiedene Anbieter gibt es nicht.
    • Ein Sonderfall ist die Krankenversicherung.
    • Sozialversicherungsausweis Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer bekommen Sie einen Sozialversicherungsausweis mit einer Sozialversicherungsnummer zugeschickt.

    Die Nummer teilen Sie bitte Ihrem Arbeitgeber mit. Bewahren Sie den Sozialversicherungsausweis gut auf, da Sie die Nummer immer wieder brauchen werden und sie auch bei einem Wechsel des Arbeitgebers gleichbleibt. Sollten Sie Ihren Sozialversicherungsausweis verlieren, können Sie bei der Deutschen Rentenversicherung einen Ersatz anfordern.

    1. Steuererklärung Nach Ablauf eines Kalenderjahres können Sie den Staat prüfen lassen, ob Sie zu viel Lohn- bzw.
    2. Einkommensteuer gezahlt haben.
    3. Dazu geben Sie beim Finanzamt Ihre Einkommensteuererklärung ab und geben an, wie viel Sie im vergangenen Jahr verdient haben und wie viel Steuern Ihr Arbeitgeber für Sie an das Finanzamt überwiesen hat.

    In manchen Fällen ist die Steuererklärung Pflicht, zum Beispiel, wenn Sie für mehrere Arbeitgeber tätig sind. Meistens ist sie aber freiwillig. Da die meisten Menschen vom Staat Geld zurückbekommen, lohnt sich die Steuererklärung aber in vielen Fällen auch, wenn Sie keine Pflicht ist.

    Was kostet es sich freiwillig gesetzlich zu versichern?

    Freiwillige gesetzliche Krankenversicherung – Das kostet sie Sprechen Sie mit unseren Versicherungsexpert:innen Rund sechs Millionen Menschen oder jede:r 13. Bürger:in sind freiwillig gesetzlich krankenversichert, Demgegenüber stehen 67 Millionen pflichtversicherte Personen und rund neun Millionen Privatversicherte. Die Leistungen der freiwilligen und verpflichtenden gesetzlichen Krankenversicherung unterscheiden sich nicht voneinander,

    Auch der Beitrag wird gleich berechnet. Die Krankenkassenkosten setzen sich aus Grund- und Zusatzbeitrag zusammen. Letztgenannter variiert zwischen den Kassen erheblich, sodass Sie mit einer günstigen Krankenversicherung viel Geld sparen können,, Sind Sie nicht über die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgesichert, können Sie sich zwischen und freiwilliger gesetzlicher Krankenversicherung entscheiden.

    Das betrifft unter anderem:

    • Beamt:innen
    • Selbstständige und Freiberufler:innen
    • Gutverdienende Angestellte, die mehr als 64.350 Euro brutto im Jahr (Jahresarbeitsentgeltgrenze) verdienen
    • Student:innen, die nicht in der studentischen Krankenversicherung sind
    • Rentner:innen, die kein Mitglied der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) sind
    • Personen, bei denen die kostenfreie Familienversicherung endet

    Abhängig davon, zu welcher Gruppe Sie gehören, zahlen Sie mehr oder weniger für die Krankenversicherung.

  • Endet Ihre Pflichtversicherung oder Familienversicherung, darf die Krankenkasse Ihren Antrag nicht ablehnen. Gleiches gilt, wenn Sie die Vorversicherungszeiten als Voraussetzung erfüllen: Sie müssen vor dem Ende Ihrer Versicherungspflicht in den letzten fünf Jahren für mindestens 24 Monate oder unmittelbar vor dem Ausscheiden für durchgehend zwölf Monate gesetzlich versichert gewesen sein. Das regelt § 9 SGB V. Egal ob pflicht- oder freiwillig versichert – in der gesetzlichen Krankenversicherung gilt zunächst für die meisten Personen der Beitragssatz von 14,6 Prozent des Einkommens, Selbstständige haben die Möglichkeit, das im Krankheitsfall abzuwählen. Sie zahlen dann 14,0 Prozent. Beamte und Beamtinnen haben generell keinen Krankengeldanspruch und leisten daher den ermäßigten Beitragssatz von 14,0 Prozent, Was der Krankengeldbezug monatlich bei den Kosten für die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung ausmacht, zeigt die folgende Übersicht. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag. Dieser schwankt zwischen den Krankenkassen erheblich. Die günstigsten Krankenkassen bleiben unter 0,5 Prozent, die teuersten liegen deutlich höher bei 1,8 bis 2,5 Prozent. Diese Unterschiede machen sich in Ihrem Geldbeutel schnell bemerkbar. Angenommen, Ihr Verdienst liegt bei 3.500 Euro. Entscheiden Sie sich für die Krankenkasse mit dem niedrigsten Zusatzbeitrag, betragen Ihre Krankenversicherungskosten rund 523 Euro. Ist die Krankenkasse besonders teuer, sind es dagegen knapp 599 Euro. Mit einem Krankenkassenwechsel könnten Sie daher jeden Monat 75 Euro einsparen – oder über 800 Euro im Jahr, Versicherungsexperte für Krankenversicherungen „In der gesetzlichen Krankenversicherung gilt das sogenannte Solidarprinzip. Der Beitrag orientiert sich an der wirtschaftlichen Leistung der Versicherten, also danach, was sie verdienen. Die Leistungen sind für alle gleich, es gibt keinen Unterschied in der medizinischen Behandlung, selbst wenn Mitglieder mehr einzahlen würden.” Versicherungsexperte für Krankenversicherungen In der GKV werden maximal 4.837,50 Euro Ihres Einkommens berücksichtigt.
    1. Dann haben Sie die aktuell gültige Beitragsbemessungsgrenze erreicht.
    2. Verdienen Sie mehr, fallen darauf keine Krankenkassenkosten an.
    3. Der Höchstbeitrag für die freiwillige GKV liegt somit bei 706,28 Euro im Monat plus Zusatzbeitrag.
    4. Die, die übrigens auch für die Pflegeversicherung gilt, wird jährlich angepasst.

    Sollten Sie also als gutverdienende:r Angestellte:r freiwillig krankenversichert sein, ändert sich Ihr Beitrag mit dem Jahreswechsel. Wieso? Ganz einfach: Sie können sich nur von der Versicherungspflicht befreien und in die freiwillige Absicherung wechseln, wenn Sie monatlich mindestens 5.362,50 Euro verdienen (sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze).

    1. Ihr:e Arbeitgeber:in beteiligt sich zu 50 Prozent am Krankenkassenbeitrag, Sie müssen den Beitrag zur freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung also nicht alleine zahlen. Ihr Beitragssatz liegt somit bei 7,3 Prozent statt 14,6 Prozent. Auch beim Zusatzbeitrag bekommen Sie einen Beitragszuschuss. Für 2021 bedeutet dies einen durchschnittlichen Maximalbeitrag von 384,58 Euro für Sie.
    2. Als Grundlage für die Beitragsberechnung dient nur Ihr Arbeitseinkommen, Bei anderen Berufsgruppen werden dagegen weitere Einkünfte für die Berechnung herangezogen.

    „Moment”, denken Sie nun? „Wenn es für die Mitglieder bei den Kosten der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung einen Höchstbeitrag gibt, gibt es dann nicht auch einen Mindestbeitrag?” Ja, lautet klar die Antwort. Wo dieser liegt, beschreiben wir im Kapitel „”. Beitragsbemessungs­grenze Die Höchstgrenze bei der Beitragsberechnung In der Rubrik „Wissen” finden Sie Infos, Tipps und Ratgeber aus verschiedenen Bereichen des Alltags, in denen auch Schutz, Absicherung und Finanzen eine Rolle spielen. Welche Einkünfte die Krankenkasse als beitragsrelevant erachtet, hängt ganz von Ihrer Berufsgruppe ab.

    1. Als Angestellte:r müssen Sie sich wenig Gedanken machen: Nur Ihr Arbeitseinkommen ist wichtig.
    2. Sind Sie dagegen selbstständig, verbeamtet, verrentet oder noch Student:in, sieht das schon anders aus.
    3. Denn bei Ihrer Mitgliedschaft in der GKV werden zusätzlich Ihre Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie Einnahmen aus Kapitalvermögen herangezogen.

    Sind Sie Rentner:in, kommen noch etwaige Versorgungsbezüge (etwa Ihre Betriebsrente), Auszahlungen aus privaten Rentenversicherungen sowie Ihre gesetzliche Rente hinzu. Allein das macht die Beitragsbemessung kompliziert. Zu allem Überfluss unterscheidet sich der Beitragssatz auch noch nach Einkunftsart: Wichtig für Selbstständige: Ihr Verdienst wird zunächst auf Basis Ihres jüngsten Einkommensteuerbescheids festgesetzt.

    • Sobald Ihr Einkommen für das jeweilige Jahr vorliegt, erfolgt eine Nachberechnung.
    • Haben Sie mehr als geschätzt verdient, müssen Sie Beiträge nachzahlen.
    • Haben Sie weniger verdient, erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Geld zurück.
    • Ist absehbar, dass das laufende Jahr für Ihre selbstständige Tätigkeit nicht besonders rosig aussieht und Ihre Einkünfte fallen um mindestens 25 Prozent geringer aus als im letzten Jahr, können Sie Ihre Kasse auffordern, den Beitrag neu zu berechnen.

    Ein Grundsatz der GKV lautet: Der Krankenkassenbeitrag ist immer einkommensabhängig. Verdienen Sie jedoch sehr wenig oder haben gar kein Einkommen, sollten Sie die folgenden Zeilen aufmerksam lesen. Für die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung gibt es einen Mindestbeitrag.

    Dessen Grundlage ist ein fiktives Mindesteinkommen, das die Krankenkassen ansetzen. Verdienen Sie weniger oder gar nichts, gehen die Kassen dennoch von diesem Einkommen aus.2021 beträgt das monatliche Mindesteinkommen 1.096,67 Euro, Bei einem Beitragssatz von 14,6 Prozent ergibt sich ein Mindestbeitrag von 160,11 Euro – ohne Krankengeld sind es 153,53 Euro.

    Bedenken Sie dabei, dass Sie auch noch den Beitrag für die gesetzliche Pflegeversicherung und den Zusatzbeitrag zahlen müssen.

    Wie viel Prozent zahlt der Arbeitnehmer und Arbeitgeber an die Sozialversicherung?

    Sozialversicherungsbeiträge 2021

    Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt für das Jahr 2021 auf 1,3 Prozent (Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 30.10.2020). Der Umlagesatz für das Insolvenzgeld für das Kalenderjahr 2021 steigt auf 0,12 Prozent. Der Bundesrat hat in seiner 997. Sitzung am 27.11.2020 die Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung angenommen. Die Verordnung wurde am 21.12.2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit stehen die Sachbezugswerte für 2021 fest. Der Bundesrat hat in seiner 997. Sitzung am 27.11.2020 die Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung angenommen. Die Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2021 wurde am 03.12.2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Der Beitragssatz für das Jahr 2021 beträgt weiterhin in der allgemeinen Rentenversicherung 18,6% und in der knappschaftlichen Rentenversicherung 24,7% (Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt am 11.12.2020). Der Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz beträgt 39,95%. Der Faktor F beträgt 0,7509 (Bekanntmachung im Bundesanzeiger am 17.12.2020).

    Beitragssätze zur Sozialversicherung 2021 Werte
    Krankenversicherung Beim allgemeinen Beitragssatz gibt es eine verbindliche Beitragsuntergrenze von 14,6 Prozent (Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 7,3 Prozent). Beim ermäßigten Beitragssatz gibt es eine verbindliche Beitragsuntergrenze von 14,0 Prozent (Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 7,0 Prozent). Den einkommensabhängigen Zusatzbeitrag der Arbeitnehmer kann die Krankenkasse selbst festlegen. Ab dem 1. Januar 2019 werden die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung in gleichem Maße von Arbeitgebern und Beschäftigten bzw. bei Rentnern von Rentenversicherung und Rentnern getragen. Der bisherige Zusatzbeitrag wird damit paritätisch finanziert. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt für das Jahr 2021 auf 1,3 Prozent. Er ist eine Richtgröße für die Krankenkassen bei der Festlegung ihrer individuellen Zusatzbeitragssätze (). Allgemeiner Beitragssatz14,60% + X Arbeitnehmer: 7,30% + X/2Arbeitgeber: 7,30% + X/2 Ermäßigter Beitragssatz14,0% + X Arbeitnehmer: 7,00% + X/2 Arbeitgeber: 7,00% + X/2
    Pflegeversicherung Durch das Pflegeversicherungs-Beitragssatzanpassungsgesetz 2019 wurde der Beitragssatz der sozialen Pflegeversicherung zum 01.01.2019 um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Mit der Anhebung des Beitragssatzes soll die Finanzierung der geplanten Mehrausgaben für die laufende Legislaturperiode und somit Beitragssatzstabilität bis 2022 sichergestellt sein. In Sachsen bestehen in der Pflegeversicherung bei der Beitragsverteilung auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer Unterschiede zu den anderen Bundesländern. Die Arbeitnehmer zahlen in Sachsen einen höheren Anteil als die Arbeitgeber. 3,05% Arbeitnehmer: 1,525%Arbeitgeber: 1,525%Besonderheit in Sachsen: Arbeitnehmer: 2,025% Arbeitgeber: 1,025%
    Beitragszuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung(kinderlose Versicherte, die das 23. Lebensjahr vollendet haben) Den Beitragszuschlag trägt der Arbeitnehmer allein. Beitragssatz Arbeitnehmer mit Beitragszuschlag (außer Sachsen): 1,525% + 0,25% = 1,775% Beitragssatz Arbeitnehmer mit Beitragszuschlag (nur in Sachsen): 2,025% + 0,25% = 2,275% 0,25%
    Rentenversicherung Mit dem Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung vom 28.11.2018 wird der Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung auf mindestens 18,6 und höchstens 20 Prozent begrenzt. Für 2021 bleibt der Satz bei 18,6%. 18,60% Arbeitnehmer: 9,30% Arbeitgeber: 9,30%
    Knappschaftliche Rentenversicherung Die Arbeitnehmer zahlen den gleichen Prozentsatz, wie in der allgemeinen Rentenversicherung. Die Arbeitgeber müssen den Rest bezahlen. Es besteht also keine Gleichverteilung in der Knappschaftlichen Rentenversicherung. 24,70% Arbeitnehmer: 9,30% Arbeitgeber: 15,40%
    Arbeitslosenversicherung 2,40% Arbeitnehmer: 1,20% Arbeitgeber: 1,20%
    Insolvenzgeldumlage Umlagepflichtig sind grundsätzlich alle Arbeitgeber. Den Beitrag trägt der Arbeitgeber allein. 0,12%

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    Beitragsbemessungsgrenzen 2021 Alte Bundesländer Neue Bundesländer Kranken- und Pflegeversicherung (jährlich) 58.050,00 € 58.050,00 € Kranken- und Pflegeversicherung (monatlich) 4.837,50 € 4.837,50 € Renten- und Arbeitslosenversicherung (jährlich) 85.200,00 € 80.400,00 € Renten- und Arbeitslosenversicherung (monatlich) 7.100,00 € 6.700,00 € Knappschaftliche Rentenversicherung (jährlich) 104.400,00 € 99.000,00 € Knappschaftliche Rentenversicherung (monatlich) 8.700,00 € 8.250,00 € Bezugsgrößen 2021 Alte Bundesländer Neue Bundesländer Kranken- und Pflegeversicherung (jährlich) 39.480,00 € 39.480,00 € Kranken- und Pflegeversicherung (monatlich) 3.290,00 € 3.290,00 € Renten- und Arbeitslosenversicherung (jährlich) 39.480,00 € 37.380,00 € Renten- und Arbeitslosenversicherung (monatlich) 3.290,00 € 3.115,00 €

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    Jahresarbeitsentgeltgrenzen (bundeseinheitlich) Erläuterung bei Allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze 64.350,00 € Besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze 58.050,00 € Freiwillige Versicherung in der Krankenversicherung (bundeseinheitlich; monatlich) Regelbemessungsgrenze – hauptberuflich Selbständigeidentisch mit der Beitragsbemessungsgrenze 4.837,50 € Mindestbemessungsgrundlage – allgemein Als beitragspflichtige Einnahmen gilt für den Kalendertag mindestens der neunzigste Teil der monatlichen Bezugsgröße (§ 240 Abs.4 SGB V).3.290,00 / 90 * 30 = 1.096,67 1.096,67 € Höchstzuschüsse des Arbeitgebers für Mitglieder der privaten Krankenversicherung/ Pflegeversicherung (monatlich) Erläuterung bei Krankenversicherung mit Anspruch auf Krankengeld Zur Berechnung der Höchstzuschüsse für die private Krankenversicherung wird ab 2019 die Hälfte des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes berücksichtigt. 384,58 € Krankenversicherung ohne Anspruch auf Krankengeld 370,07 € Pflegeversicherung (bundeseinheitlich außer Sachsen) 73,77 € Pflegeversicherung (Bundesland Sachsen) 49,58 € Geringverdiener (bundeseinheitlich) Erläuterung bei Geringverdienergrenze (monatlich) 325,00 € Familienversicherung Gesamteinkommensgrenze für den Anspruch auf Familienversicherung (monatlich)ein Siebtel der Bezugsgröße (3.290,00 € / 7) 470,00 € Geringfügigkeit (bundeseinheitlich) Erläuterung bei Geringfügigkeitsgrenze (monatlich) 450,00 € Mindestbemessungsgrundlage in der Rentenversicherung für geringfügig Beschäftigte (bei Wahl der Rentenversicherungspflicht) 175,00 € Mindestbeitrag in der Rentenversicherung für geringfügig Beschäftigte bei Rentenversicherungspflicht (175,00 € * 18,6%). 32,55 € Gleitzone / Übergangsbereich (bundeseinheitlich) Erläuterung bei Gleitzonenbeginn (monatlich) 450,01 € Gleitzonenende (monatlich) 1.300,00 € Gleitzonenfaktor 0,7509 Sachbezugswerte (bundeseinheitlich) Erläuterung bei Sachbezugswert für freie Verpflegung (monatlich) 263,00 € Sachbezugswert Frühstück kalendertäglich 1,83 € Sachbezugswert Mittagessen kalendertäglich 3,47 € Sachbezugswert Abendessen kalendertäglich 3,47 € Sachbezugswert für freie Unterkunft (monatlich) 237,00 € Sachbezugswert für unentgeltliche oder verbilligte Überlassung einer Wohnung (monatlich je Quadratmeter) 4,16 € Sachbezugswert für unentgeltliche oder verbilligte Überlassung einer Wohnung mit einfacher Ausstattung (monatlich je Quadratmeter) 3,40 €

    Die Mindestlohnkommission hat alle zwei Jahre über Anpassungen der Höhe des Mindestlohns zu beschließen. Die Mindestlohnkommission hat einstimmig in ihrer Sitzung am 30. Juni 2020 eine Anpassung der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns in vier Stufen beschlossen: Anhebung auf 9,50 Euro zum 1.

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    : Sozialversicherungsbeiträge 2021

    Wie viel Abzüge hat man vom Lohn?

    Abzüge durch Sozialversicherungsbeiträge – Neben den Steuern werden Abzüge zu den Sozialversicherungen fällig – auch diese tragen dazu bei, aus dem Bruttogehalt das Nettogehalt zu errechnen. Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, zur Pflegeversicherung- und zur Rentenversicherung werden von Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils zur Hälfte gezahlt.

    Sozialversicherung und Versicherungssatz Beitragssatz Arbeitgeber Beitragssatz Arbeitnehmer
    Krankenversicherung: 14,6 % plus 1,6 % Zusatzbeitrag 7,3 % + Zusatzbetrag / 2 7,3 % + Zusatzbetrag / 2
    Arbeitslosenversicherung: 2,6 % 1,3 % 1,3 %
    Pflegeversicherung: 3,05 % (0,35 % Beitragszuschlag für Kinderlose*) 1,525 % 1,525 %
    Rentenversicherung: 18,6 % 9,3 % 9,3 %

    Der Kinderlosenzuschlag ist von den Beschäftigten allein zu tragen. Es ist die Aufgabe der Lohnabrechnung, die genannten Abzüge vor der Auszahlung des Gehalts direkt an die entsprechenden Empfänger abzuführen.

    Welche Krankenkasse wird 2023 teurer?

    So viel zum Durchschnitt – wie sieht es konkret aus? – Die erste Krankenkasse, die ihren Zusatzbeitrag final festlegt, ist die AOK Bayern. Sie hebt ihren Zusatzbeitrag um 0,28 Prozentpunkte auf 1,58 Prozent an. Sie war die erste der elf AOK-Ortskrankenkassen.27 Millionen Versicherte haben alle AOK-Kassen zusammen.

    1. Die DAK-Gesundheit erhöht den Zusatzbeitrag im Jahr 2023 auf 1,7 Prozent.
    2. Im Jahr 2022 lag der Zusatzbeitrag bei 1,5 Prozent.
    3. Die Techniker Krankenkasse hat bereits angekündigt, ihren Beitrag bei 1,2 Prozent zu belassen.
    4. Diese Entscheidung hat der Verwaltungsrat in seiner Sitzung am 16.
    5. Dezember bestätigt.

    Auch die Barmer will ihren Zusatzbeitrag nicht anheben. Er soll bei 1,5 Prozent bleiben.

    Was zahlt der Arbeitgeber bei 3000 Brutto?

    Arbeitgeberbelastung beim Brutto und Netto – Das Netto-Gehalt ist für den Arbeitnehmer der um Lohnsteuer und Sozialabgaben bereinigte Bruttolohn. Für den Arbeitgeber hingegen ist die Bruttobelastung der mit dem Arbeitnehmer vereinbarte Bruttolohn zuzüglich des auf ihn entfallenden Anteils an den gesamten Sozialabgaben, da sich beide Parteien letztere fast teilen.

    Ein Arbeitnehmer erhält einen Bruttolohn von 3.000 Euro in Steuerklasse 1. Die Beiträge der Sozialabgaben sind: Rentenversicherung 280,50 Krankenversicherung 249,00 Pflegeversicherung 45,75 Arbeitslosenversicherung 45,00 = 620,25 Euro Lohnnebenkosten Der Arbeitgeber muss für seinen Angestellten also Kosten von 3.620,25 Euro einplanen.

    Was zahlt der Arbeitgeber und was der Arbeitnehmer?

    Gesetzliche Lohnnebenkosten für Arbeitgeber – Für jeden angestellten Mitarbeiter muss der Arbeitgeber Beiträge an die gesetzliche Sozialversicherung zahlen. Die SV-Beiträge und weitere Umlagen machen durchschnittlich 21 Prozent des Bruttogehalts aus. Neben dem Arbeitgeberanteil muss der Arbeitnehmer ebenfalls Sozialversicherungsbeiträge einzahlen.

    Was kostet mich ein Mitarbeiter im Monat?

    Was kostet ein Mitarbeiter wirklich? – Mitarbeiterkosten Mitarbeiterkosten sind eine stark unterschätzte Kostenposition. Die Kosten eines Unternehmens sollte jeder Unternehmer sehr gut kenn und nicht unterschätzen. Nur so wird Ihr Unternehmen erfolgreich sein! Pro Monat kostet ein Mitarbeiter mit einem Bruttolohn von 5.800 EUR im Osten Deutschlands und 6.500 EUR im Westen Deutschlands.

    Was ändert sich 2023 bei der Krankenversicherung?

    Sozialversicherung: Neue Beitragsbemessungsgrenzen 2023 Die Rechengrößen werden jedes Jahr an die Entwicklung der Einkommen angepasst, um die soziale Absicherung stabil zu halten. Foto: Bundesregierung/Tybussek Ab 1. Januar 2023 gelten neue Rechengrößen in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt auf 59.850 Euro im Jahr (monatlich 4.987,50 Euro) und die Versicherungspflichtgrenze steigt auf jährlich 66.600 Euro (monatlich 5.550 Euro).

    Wird der Krankenkassenbeitrag 2023 erhöht?

    Kassenpatienten aufgepasst: TK, AOK, DAK: Das sind die neuen Zusatzbeiträge der Krankenkassen 2023

    E-Mail Teilen Mehr Twitter Drucken Feedback Fehler melden Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte markieren Sie die entsprechenden Wörter im Text. Mit nur zwei Klicks melden Sie den Fehler der Redaktion. In der Pflanze steckt keine Gentechnik Aber keine Sorge: Gentechnish verändert sind die

    Viele Versicherte in den gesetzlichen Krankenkassen müssen ab Januar deutlich mehr bezahlen. Der Zusatzbeitrag steigt und gleichzeitig wird die Beitragsbemessungsgrenze angehoben – jedoch muss Ihnen Ihre Krankenkasse dies nicht mehr persönlich mitteilen.

    Welche Krankenkassen erhöhen 2023 ihre Beiträge?

    Neben der Barmer erhöht auch die Techniker Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag zum Jahreswechsel nicht. Die AOK Plus hingegen erhöht ihren Beitrag. Er steigt auf 1,5 Prozent.